Kaiserreich
Drachenstein

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Streifzug durch die Wildnis

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Car Thûlor 05.11.2018, 13:00

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Ich habe nach einer arbeitsbedingten Pause eine neue Idee und versuche sie hier aufzubauen. Der Hintergedanke ist der, dass alle, die wollen und abenteuerlustig sind, mitschreiben können. Meiner Vorstellung nach geht es einfach um ein lockeres Herumziehen. Wer weiß, was sich dabei ergibt ;-)

Wäre dabei

Car Thûlor 11.11.2018, 02:36

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Jetzt hatte ich da so was angekündigt und nicht die Zeit gefunden zu starten. Asche auf mein Haupt. Und gerne Claire

Die Sonne stand hoch am Himmel als Car Thûlor auf eine Lichtung trat. Diese Lichtung bot einen hübschen Anblick. Er war bereits einige Zeit in dem Wald und der Wildnis Pelatas unterwegs gewesen und tat das was er häufig bei solchen Reisen unternahm: Seine Überlebensfähigkeiten trainieren, nachdenken und die interessantesten, sowie verschiedensten Dinge sehen und erleben. Er trug wie üblich seinen langen Wandermantel, unter dem schwer auszumachen war, was er bei sich trug. Als er am Rande der Lichtung einen kleinen Bachlauf bemerkte, holte er unter dem Mantel einen Trinkschlauch hervor, den er zu füllen gewillt war.

Rowan McAvoy 26.11.2018, 20:31

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Rowan schreckte auf, als er Schritte näher kommen hört. Es ist ein Wunder, dass er sie überhaupt vernommen hat, nachdem er die ganze Nacht gelaufen und schließlich bei dem endlich erreichten Wasserlauf fast zusammengebrochen war. Nein, er war tatsächlich zusammengebrochen. Er war vollkommen idiotisch gewesen. Man hätte ihn einfach aufschlitzen können. Schnell rieb er sich mit seinen Handschuhen über die Wange und versuchte, die deutlichen Abdrücke, die von einer eher unbequemen Liegeposition zurückgeblieben sind, wegzuwischen. Nicht dass er vorhatte, sich dem sich nahenden zu stellen. Schnell blickte sich der Jugendliche nach einem vorübergehenden Versteck um, denn er hatte nicht vor, sich allzu schnell wieder von der Wasserquelle zu entfernen, fand mit seinen getrübten und nicht für das Leben hier draußen im Wald geschärften Sinnen keine gute Gelegenheit. Und dann hörte er auch schon keine zehn Meter hinter sich Schritte.

Car Thûlor 30.11.2018, 08:20

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Car Thûlor überquerte die Lichtung und wollte sich gerade an den Bachlauf knien, als er innehielt. Da war etwas in der Luft, was ihn innehalten ließ. Ein Geruch?

Er nahm eine kauernde Position ein und glitt mit seiner rechten Hand unter den Mantel. Den Trinkschlauch legte er mit der Linken vor sich ab und dann legte er Arm und Hand an den Körper an. Er hielt sich bereit, falls jemand einen Angriff auf ihn startete und schnupperte.
Der Geruch, den er ganz schwach vernahm, war menschlich? Er war eigentlich davon ausgegangen, dass er auf seinem Streifzug durch die Wildnis eher weniger schnell Gesellschaft bekam, aber so konnte man sich täuschen.

Weiterhin kauernd wartete er aufmerksam und vorsichtig ab, ob sich etwas rührte.

Rowan McAvoy 05.12.2018, 20:40

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Scheiße, scheiße, scheiße, dachte Rowan nur, als seine Nackenhaare sich bereits warnend aufrichten. Er kann jemand spüren, nicht weit hinter sich, wie ein Blick auf sich. Nur dass er gewiss nicht angesehen wird, oder? Sonst wäre er doch schon lange tot, oder? Verdammt, was hat er sich nur dabei gedacht, hier einfach liegen zu bleiben? Aber was ist, wenn… Wenn man ihn gar nicht töten will? Und wenn, hätte er dann überhaupt eine Chance? Könnte er weglaufen? Würde er das überhaupt wollen? Sein Überlebensinstikt will ihn laufen lassen, doch eine innere Stimme erklärt ihm, dass es den Aufwand nicht wert ist. Was hat er denn noch? Wofür sollte er weglaufen und am Leben bleiben?

Ich bin unbewaffnet.
sagt er deswegen schließlich hohl und hebt die Arme. Wenn man ihn umbringt, soll es ihm gleichgültig sein. Wenn nicht… dann wird er eben noch weiter durch die Wälder ziehen. Ihm ist es egal.

Car Thûlor heute, 09:41

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Auf einmal hörte er eine Stimme. Sie klang jung, leicht ängstlich und resignierend. Da war tatsächlich jemand und ließ ihn wissen, dass diese Person anscheinend unbewaffnet war. Es konnte zwar eine List sein, allerdings traute Car Thûlor seinem Instinkt, nachdem er die Stimme gehört hatte und entspannte sich etwas. Er erhob sich langsam und sah dann zwei Hände, die in ein paar Metern Entfernung hinter dem Bach und einem Gebüsch in die Höhe gestreckt wurden.

»Habt keine Angst. Ich führe nichts Übles im Schilde und werde Euch nichts tun, wenn ihr es nicht zuerst versucht.«
Rief er und wartete neugierig wie die Person in ihrem Versteck darauf reagieren würde. Zur Sicherheit behielt er die rechte Hand trotzdem unter dem Mantel.

 
Sorry für die lange Verzögerung. Geht derzeit alles zeitlich etwas drunter und drüber bei mir

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