Kaiserreich
Drachenstein

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Trauer

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Samson da Rumata 08.08.2017, 09:26

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Weil ich es ganz einfach mag, mit Euch zu sprechen.

Samsons Antwort kommt, ohne dass er gross darüber nachdenken muss. Mag sein, dass er damit erneut eine Grenze überschreitet, aber höfisches Getue hat ihn noch nie interessiert. Auch Mina ist in erster Linie eines: eine Frau. Eine sehr interessante Frau. Und faszinierend, wie so viele andere auch.

Mina von Treen 08.08.2017, 12:54

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Wie viele andere auch… Na danke!

Mina weiß nicht so recht, was sie von seinen Worten halten soll. Sie fühlt sich geschmeichelt, kann sich aber nicht so wirklich über seine Worte freuen, da sie einen Hinterhalt erwartet. Wie ihr ganzes Leben bereits. Auch wenn aus seinen Augen nichts als Ehrlichkeit und Neugierde spricht, kann sie ihm nicht vertrauen.
Vielleicht komme ich später darauf zurück.
sagt sie nur knapp, bevor Gideon wieder zu ihnen aufschließt, seine Haare verwuschelt, als wäre er sich mit der Hand mehrfach hindurch gefahren.
Und? Interessant?
wendet sie sich nun an ihn und dabei etwas von Samson ab. Gideon hingegen blickt ihn kurz an, bevor er sich wieder an Mina richtet. 
»Aufschlussreich. Es geht gleich weiter.«

Samson da Rumata 08.08.2017, 13:17

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Natürlich.

antwortet Samson leicht enttäuscht, versucht aber, sich nichts anmerken zu lassen, während er sich dezent von Mina und ihrem Gardisten abwendet. Das war es wohl. Sein grosses Gespräch mit der Königin. Und er hat es vermasselt. So richtig.

Mir blieb keine andere Wahl.

Jaromir kann dem nur so unbekümmert wie es ihm möglich ist erwidern. Hat er sich liebende Eltern gewünscht? Ja natürlich, zumindest seit er gewusst hatte, dass es so etwas überhaupt gab.
Im Orden habe ich meine Familie gefunden. Und in meinen Kameraden meine Geschwister.
Er lacht etwas auf, diese Formulierung hört sich sogar für ihn hochtrabend und übertrieben an.
Verzeiht, es klingt sicher schrecklich, aber es ist so. Ich hatte zwar schon zuvor und außerhalb Freunde des Ordens… aber mit denen fühle ich mich nicht so verbunden. Eine echte Gemeinschaft, empfinde ich erst seit dem.

Julie de Lunnot 14.08.2017, 07:14

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»Das klingt überhaupt nicht schrecklich, Junge. Die bessere Familie ist sowieso immer die, die man selber wählt.«

Der Lunnot blickt sich zu seinem Orchester im, welches daraufhin sofort wieder Position einnimmt.
»Obwohl ich meine Julie gegen nichts in der Welt eintauschen würde.«
Er streicht seiner Tochter liebevoll über die Wange, dann streckt er Jaromir erneut die Hand entgegen.
»Wir sprechen uns später erneut, Jaromir. Nun entschuldigt mich bitte.«

Jaromir schüttelt die Hand des Musikers, nicht ohne ein gewisses Maß der Erleichterung in sich zu spüren.

Gerne.
Bringt er noch heraus, als ihm einfällt, dass er doch noch etwas sagen sollte, dann ist Lunnot schon fort. Ein Stein fällt ihm vom Herzen, direkt in die Magengend als er sich wieder Julie zuwendet.
Hätte schlimmer laufen können. Oder?

Julie de Lunnot 15.08.2017, 06:53

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Keine Ahnung.

sagt Julie mit einem Achselzucken, lächelt dabei aber zuversichtlich.
Ich habe meinem Vater noch nie einen Mann als meinen… Freund vorgestellt.
Sie drückt leicht seine Hand und lächelt weiterhin zufrieden und auch gerührt von diesem Gespräch, als sie ihn zurück zu ihren Plätzen zieht.

Mina von Treen 15.08.2017, 06:57

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Sobald der erste Ton erklingt, dieses Mal spielt Jayden auf einer Violine, begeben sich die geladenen Herrschaften wieder auf ihre Plätze, um sich dem Nachtisch zu widmen. Es sind erneut Tränen geflossen. Und genau das spiegelt Jayden in seiner Melodie wieder. Die meiste Zeit hält er die Augen genüsslich geschlossen, doch wenn er es nicht tut, liegt sein Blick auf Gideon, dem auf seinem Platz ganz heiß wird. Gleichzeitig kann Jayden aber eine Vorsicht und Trauer in seinen Augen erkennen, die ihn beinahe aus dem Takt kommen lassen. Zumindest wäre er aus dem Takt gekommen, würde sein Körper dieses Stück nicht völlig selbstständig spielen können. Und nur noch mehr verlangt es Jayden danach, diesen Gideon von oben bis unten zu betrachten, mit all seinen Makeln, all seinen Narben. Auch wenn sie seiner Schönheit sicher keinen Abbruch tun können.

Julies Lächeln lässt auch ihn neue Zuversicht fassen. Na dafür hat es wirklich ganz gut hingehauen. Zusammen mit ihr macht er sich wieder auf den anderen der Musik bei zu wohnen und zu zuhören. Nur stellen sie sich etwas weiter hinten hin, den für eine Beerdigung, sehen sie doch ein wenig zu erleichtert und fröhlich aus.

Mina von Treen 17.08.2017, 07:30

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Der Abend verläuft ruhig, hin und wieder erhebt sich einen der Gardisten, um ein paar Worte über Connor an seine Familie und die anderen Gäste zu sagen. Einzig Will verliert den ganzen Abend über kein Wort, auch wenn Rhea immer wieder leise auf ihn einredet. Mina und Gideon mustern seinen Anblick mit betrübter Miene eine lange Zeit, bevor Gideon sich auf ein Nicken Minas erhebt. Er geht zu Wills Platz hinüber, während das Orchester erneut den Raum mit seinen Klängen füllt und die Worte des Captains an seinen Gardisten schluckt. Doch Will scheint nicht einmal zu registrieren, dass er da ist. Erst legt Gideon ihm auffordernd die Hand auf die Schulter, doch, nachdem Will noch immer nicht reagiert hat, packt er ihn am Arm, zieht ihn hoch und hinter sich her aus dem Raum. Die Szene bleibt nicht unbemerkt, auch nicht von Jayden.

Samson da Rumata 23.08.2017, 20:06

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Samson bleiben die weiteren Verwicklungen des Abends verborgen. Er sitzt inmitten der Musiker und lauscht DeLunnots Kompositionen, die perfekt den Anblick der Königin umrahmen. Er beobachtet sie, jede ihrer Gesten, ihre Mimik, nur um dann hastig in eine völlig andere Richtung zu sehen, wenn sie ihren Blick – beabsichtigt oder nicht – über das Orchesters schweifen lässt. 

Mina von Treen 23.08.2017, 20:24

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Mina kann den ganzen Abend Samsons Blick auf sich spüren, redet sich jedoch ein, dass sie es sich nur einbildet. Nach etwas mehr als zwei Stunden zieht sie sich in ihr Zimmer zurück. Gideon folgt ihr selbstverständlich, um sie dorthin zu geleiten und die Wachen anzuweisen.
Als die Musik langsam ausklingt, klopft Jayden Samson auf die Schulter und grinst breit.
»Ich schnapp mit den Captain. Wenn du schon keinen Spaß haben willst, dann nehme ich das Mal in die Hand.«

Samson da Rumata 23.08.2017, 20:41

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Was?

Samson reisst den Blick von der Königin los, die gerade mit dem Gardisten den Raum verlässt. 

Oh natürlich.. 

Er grinst und klopft Jayden auf die Schulter. 

Ich werde nach Hause gehen. Ich brenne darauf, mit dem Haus anzufangen. 

Jayden nickt zustimmend, ist aber bereits nicht mehr bei der Sache und ist einen Moment später bereits verschwunden.

Morikles 1.0 Fabian Müller, 2005—2017.
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