Kaiserreich Drachenstein

Zur Navigation

Hymne

La za:krela kat:drake (deutsch: Ein Drache sei ich) nimmt unter den Liedern und Gesängen des Kaiserreiches eine besondere Stellung ein. Obwohl niemals durch Edikt zur Hymne erklärt, gilt es seit Jahrhunderten als der bedeutendste Reichsgesang Drachensteins und wird bei Krönungen, Reichstagen, militärischen Siegesfeiern, religiösen Festakten und anderen feierlichen Anlässen vorgetragen.

Über die Entstehung des Liedes ist nur wenig bekannt. Nach verbreiteter Überlieferung stammen Teile des Textes von einer Inschrift, die sich tief in den Gewölben des Kaiserpalastes von Pretannica befinden soll. Ob diese Erzählung zutrifft, ist umstritten. Ebenso wenig ist bekannt, wer den übrigen Text verfasste oder wann die heute bekannte Fassung entstand. Das archaische Drakisch, in welchem er gehalten ist, legt aber nahe, dass er einige Jahrtausende alt ist.

Anders als viele Hymnen anderer Länder ist La za:krela kat:drake kein Marsch- oder Kriegslied. Es handelt sich vielmehr um einen feierlichen Gesang, der traditionell langsam und ohne instrumentale Begleitung vorgetragen wird. Oft beginnt ein einzelner Vorsänger die Strophen, bevor die Anwesenden die wiederkehrenden Verse gemeinsam aufnehmen. Gerade bei großen religiösen oder staatlichen Zeremonien kann dieser Wechselgesang einen eindrucksvollen Charakter annehmen.

Der Text besingt verschiedene Tugenden und Ideale, die seit alters her mit dem Reich verbunden werden. Stolz, Demut, Macht, Reichtum, Mut und Glauben bilden die zentralen Themen seiner sechs Strophen. Dabei tritt nicht das Reich selbst in den Vordergrund, sondern das Bild des Drachen, das seit der Reichsgründung als Sinnbild von Weisheit, Stärke, Beständigkeit und Verantwortung verstanden wird.

Besonders die wiederkehrende Zeile »Ein Drache sei ich« wird häufig nicht wörtlich verstanden. Nur wenige Zuhörer sehen darin einen Bezug zum Volk der Drachen allein. Vielmehr gilt sie vielen als Ausdruck des Strebens nach jenen Tugenden, welche Drachen in den Erzählungen und Überlieferungen des Reiches verkörpern.

Heute gehört La za:krela kat:drake zu den wenigen Liedern, die in nahezu allen Provinzen bekannt sind. Zwar existieren zahlreiche regionale Varianten und unterschiedliche Aufführungstraditionen, doch wird der Gesang in allen Teilen des Reiches als gemeinsames kulturelles Erbe angesehen und gilt vielen Bürgern als musikalischer Ausdruck der Reichsgemeinschaft.

Text der Hymne

la za:krela kat:drake, ver sut rei,
pre vonz palt, tay pas krela dar nivey.
la sila ker de wil de noi,
pre pas mornix de pre pas roi.
klea tan:val:der za:krelat tay:sa,
sin ver sil tay:klea:cer la paila.

klea rotvernias, noi de pilon
la ra:trayla vern peron pre peron.
pray lo loilas de lo setlas
tes tayae kouz vuzlax aetras.
la za:krela kat:drake, ver sut rei,
pre vonz was, tay pas krela dar nivey.

la za:krela kat:drake, ver sut rei,
pre vonz kol, tay pas krela dar nivey.
la, la sila kol sil tay:strin
kwans la ra:lovla coms tay:ryn,
kwans say coms tay:kaetyr la flila vas
de la gavnola tay:rich de vlen:plas.

kat:nor ent ayrovlen kwans ra:saglat
de tan:fran:der tay:rich:mioveilat.
kat:strin krelat sat pre richiae
tay:kor pas za:verlat nivey.
la za:krela kat:drake, ver sut rei,
pre vonz ri, tay pas krela dar nivey.

la za:krela kat:drake, ver sut rei,
pre vonz ley, tay pas krela dar nivey.
maro? tayo krelat pas vat,
tayo tay:mutkor saolat.
tayo ra:krelat rike drakis:ley,
pre tay tan:kre:der tay:martonlivey.

ent zerron vonz sa:kaolau tay:fos,
tayae:ratae sa:flolax kos stei kos.
tay:sit sa:vrilat sil mader
de tayae:contae:gevae tan:flot:der.
la za:krela kat:drake, ver sut rei,
pre vonz tel, tay pas krela dar nivey.

Übersetzung

Ein Drache sei ich, grün auf rot,
Zeichen eines Stolzes, der niemals vergeht.
Ich stehe für Frieden, Freude und Ehre,
nur für diese.
Gepriesen sei jener Tag,
an dem ich mich zum Himmel erhob.

Großes Leid, große Ehre und großes Glück.
habe ich kommen und vergehen sehen.
Darum erinnere dich und neige dein Haupt
vor jenen, deren Leben die Zeiten überdauert.
Ein Drache sei ich, grün auf rot,
Zeichen einer Demut, die niemals vergeht.

Ein Drache sei ich, grün auf rot,
Zeichen einer Macht, die niemals vergeht.
Ich stehe für die Stärke dieses Landes,
das ich einst als König mein Eigen nannte.
Nun ziehe ich als Kaiser weiter
und hinterlasse ein reiches Erbe.

Einst vom Wind davongetragen,
hat ein Ahornsamen reiche Blüte hervorgebracht.
Ein Land voller Schätze erhebt sich vor uns,
und keinem Edlen mangelt es hier an Wohlstand.
Ein Drache sei ich, grün auf rot,
Zeichen eines Reichtums, der niemals vergeht.

Ein Drache sei ich, grün auf rot,
Zeichen eines Mutes, der niemals vergeht.
Vor dem Kampf weichen wir nicht zurück,
und Freude liegt im errungenen Sieg.
So war es stets im Reich des Drachen,
dessen Größe auf Tapferkeit gegründet ist.

Von Zerron empfingen wir die Kraft.
Pfeil um Pfeil flog dem Feinde entgegen.
Im Gebet fanden wir Standhaftigkeit,
und der vier Götter wurde gedacht.
Ein Drache sei ich, grün auf rot,
Zeichen eines Glaubens, der niemals vergeht.