Kaiserreich
Drachenstein

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Periston und Sonja spielen

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Sonja Taymoris 25.01.2017, 15:28

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Einfach weil sich Sonja vermutlich irgendwo in den ihr bekannten Gefilden aufhält. Bestimmt gibt es auch in Malazien Städte mit Pärken oder ähnlichem.

Irgendwann im Laufe der nächsten Tage vernimmt Periston ein Flüstern aus der Dunkelheit. Oder war es doch nur der Wind? Seinem Instinkt folgend macht er sich auf den Weg zu dem genannten Ort.
Dort sieht er, im Zwielicht an einen Baum gelehnt, eine zierliche Gestalt in dunkles Tuch gehüllt. Er glaubt tatsächlich zwei kleine Lichter durch die Dunkelheit funkeln zu sehen.

Periston d'Angilo 25.01.2017, 19:16

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Periston ist tollkühn, doch nicht dumm. Er hat die Tage genutzt und seine Fechtkünste wieder ein wenig aufgefrischt. Genauso wie ein paar Akrobatik- und Dehnübungen. Immerhin ist er nicht mehr der Jüngste. Aber noch in dem Alter wo das bischen Rost welches sich ansetzt abschmirgeln kann.
Er hat keine Ahnung was ihn erwartet, aber wie immer, wenn eine schöne Frau ruft, lässt er alles stehen und liegen um ihr zu folgen.
Unterwegs schneidet er noch eine Blume, eine Lilie aus dem Beet. Ein kleines Geschenk sollte er schon mitbringen. Und ja, da scheint seine Angebetete zu lehnen. Nicht zu schnell, sondern gemütlich schlendert er in ihre Richtung. Er will ja nicht wirken wie ein schnellschießender Jungspund.

Ich wünsche einen wunderschönen guten Abend, den Ihr ausgesucht habt. Die klare Nachtluft schmeichelt Eurem zarten Teint ungemein.

Sonja Taymoris 26.01.2017, 09:34

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Aha, er scheint mich ernst zu nehmen, wirkt straffer und schneidiger als auch schon.
Ah, Periston der Barde und Fechter, ihr schmeichelt mir durch eure Vorbereitungen. Seid jedoch versichert, dass ich für heute keine kämpferischen Aktionen geplant habe, meine langen Klingen habe ich zu Hause gelassen. Schliesslich wollen wir doch einen beschaulichen Abend verbringen, nicht wahr?

Um ihre Worte zu unterstreichen öffnet Sonja ihren Mantel und dreht sich leicht zu beiden Seiten hin. Viel kann Periston bei all dem Schwarz jedoch nicht erkennen. Nur erahnen kann er so einiges.

Und eine Lilium lancifolium, wie aufmerksam. Spioniert ihr mir etwa nach oder habt ihr einfach gut geraten?

Periston d'Angilo 26.01.2017, 19:55

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Eigentlich hat Periston geraten, doch welcher Charmeur würde das auch zugeben? So nähert er sich Sonja, wohl ihre Worte eines friedlichen Zusammenseins beachtend, und lehnt sich galant neben einem Baum, Sonja nicht aus den Augen lassend.

Ich ging durch diesen Garten und hörte ein Rufen. Das Rufen der Blüte welche sich wünschtet mit der schönsten Frau dieser Gegend vereint zu werden.

Sonja Taymoris 27.01.2017, 12:48

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Da ich weiss, dass Schönheit im Auge des Betrachters liegt, nehme ich euch die Beschränkung auf diese Gegend hier nicht allzu übel.

Sonja deutet ein Lächeln und ein Augenzwinkern an.

Dieser Blume sagt man dort, wo ich ursprünglich herkomme, wundersame Kräfte nach. Aber dies nur am Rande. Gestattet mir die Frage: Wie gedenkt ihr einer Dame den heutigen Abend an diesem lauschigen Plätzchen zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen? Habt ihr da eine bestimmte Vorgehensweise oder geht ihr individuell auf eure aktuelle Liebschaft ein?
Wollen wir doch mal sehen, wie der gewandte Herr mit etwas Provokation und Stichelei zurechtkommt …

Periston d'Angilo 01.02.2017, 23:29

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Dann sei mir noch einmal verziehen, wie großzügig von Euch.

Wie stets lässt sich Periston nicht so ohne weiteres provizieren oder in die Irre führen. Es gehört schon mehr dazu seine Ehre und ihn zu kränken als die Erwähnung weiterer Gespielinnen, was er im übrigen nicht einmal als etwas verwerfliches betrachtet.

Nun, wenn Ihr davon absehen wollt mich zu zerschneiden hoffe ich doch sehr, dass Ihr auch davon abseht mich zu piecken. Mir ist durchaus die Wahl Eurer Worte aufgefallen und möchte nur ungern die kurzen Klingen spüren.
Er lächelt ohne Sorge und führt dann fort.

Alle anderen Berührungen von Euch sind mir jederzeit willkommen.
Aber zurück zu Eurem Anliegen: Ich pflege auf jede Herzensdame individuel ein zu gehen, so wie auch jede Frau etwas ganz besonderes ist. Haltet Ihr das für einen Fehler?
Periston macht Anstalten in eine Richtung los zu gehen.

Sonja Taymoris 02.02.2017, 10:20

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Kaum eine Dame würde sich ob so einer Haltung nicht geschmeichelt fühlen. Und ich bin gewiss nicht die Richtige für ein Heim und einen Herd.

Sonja, eben wieder an den Baum gelehnt löst sich mit einem geschmeidigen Ruck und bewegt sich langsam und nicht besonders zielstrebig auf Periston zu.

Ich hatte gewiss nie die Absicht, euch ein Leid zuzufügen. Es macht sich auch nicht gut wenn einem der Ruf vorauseilt ein männermordender Vampir zu sein. Und keine Angst, ich bin durch und durch menschlich. Zumindest zum allergrössten Teil.
Sonja beisst zwei/drei Mal demonstrativ die vollkommen normal aussehenden Zähne aufeinander und lächelt Periston an.

Periston d'Angilo 03.02.2017, 00:56

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Periston vollführt eine 180° Drehung und geht rückwärts weiter den Weg entlang, während er sich mit Sonja unterhält. Seine Augen funkeln amüsiert auf. Sie hat wirklich schöne Beisserchen. Und sie scheint auch wirklich offener als sonst zu sein. Welch Freude!

Nein, gewöhnlich seid Ihr keineswegs. Und auch dass Ihr, bei all den Drohungen, mir nicht verletzen würdet, das war mir bewusst. Ob Ihr es glaubt oder nicht, ich kann andere ziemlich gut einschätzen. So hatte ich nur bedingt Sorge wegen Euch.
Aber da wir beim Thema einschätzen sind, was möchtet Ihr trinken? Wein? Met?
Periston bleibt allsbald stehen und lehnt sich an einen zufällig vorhandenen Baum an. Weit und breit ist weder ein Tisch noch etwas zu trinken zu sehen.

Sonja Taymoris 03.02.2017, 11:25

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Ich bin gespannt, wie gut ihr vorbereitet seid. Wenn ihr bereits mit den Blumen einen solch glücklichen Griff getan habt, stellt euer Können doch erneut unter Beweis und serviert mir ein Getränk, das mir nicht bloss mundet, sondern mir schmeichelt. Einen kleinen Hinweis mag ich euch geben: Die anfängliche Richtung die ihr eingeschlagen habt ist eine gute.

Mit diesen Worten schlendert Sonja am Baum und Periston vorbei und beschreibt einen Bogen, der, irgendwann einmal, enger und enger werden wird.

Periston d'Angilo 04.02.2017, 03:16

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Periston, im Hochrausch des Selbstbewusstseins legt ein verschmitztes heben der Augenbraue an und greift in seine Brusttasche um ein kleines Messer hervor zu holen, mehr ein Wurfmesser als ein wirkliches Messer und schneidet damit an einer am Baum befindlichen Flechte. Die Reaktion ist keine gewöhnliche, denn kaum durchtrennt, schnellt das obere Grün in die Baumkrone und mit einem knacken von Ästen fällt ein Weingefäß in einem Korb mit zwei Kelchen daran befestigt an einem Seil herunter und bleibt auf Brusthöhe stehen. Periston verstaut die Klinge wieder und macht sich daran die Kelche von der Flasche zu entfernen.

Pegaischer Sonnenwein, für den Anfang vielleicht?

Sonja Taymoris 04.02.2017, 20:48

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Für einen kurzen Moment hält Sonja in ihrer Kreisbewegung inne, fängt sich jedoch sofort wieder und setzt ihren »Tanz« fort. Natürlich tanzt sie nicht wirklich, jedenfalls nicht gemessen an dem, was sie in Drachenstein bisher gesehen hat.

Ich bin durchaus beeindruckt, ihr habt ja keine Mühen gescheut.
So plötzlich wie sie angefangen hat um den Baum und Periston zu kreisen, so plötzlich hört sie damit auf. Sie geht direkt auf den Mann, der ihr einen unvergesslichen Abend versprochen hat und allem Anschein nach sein Wort zu halten gedenkt.

Im Abstand einer Armeslänge bleibt sie vor ihm stehen, schaut ihn mit leicht schräg gelegtem Kopf an und fragt:

Und was geschieht als nächstes?

Periston d'Angilo 12.02.2017, 22:40

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Habt Ihr das noch nicht gehört?

fragt er mit gespielt verwundertem Gesichtsausdruck und schenkt den Wein in die Krüge wobei er geschickt einen von ihnen Sonja reicht, die andere sowie die Flasche balancierend.

Das Kaiserreich… ist ein Land der Magie… Schönheit und Wunder. Nichts weniger als das dürft Ihr heute Nacht erwarten, wenn Ihr Euch darauf einlasst.
In die darauffolgende Stille hört man das spielen von Streichinstrumenten. Es dürfte gut eine Baumreihe entfernt sein, den in genau nächster Umgebung ist nichts zu erkennen. Periston sieht keineswegs überrascht aus, sondern grinst breit und hebt in schneller Folge die Augenbrauen.
Was er ihr natürlich nicht erzählt ist, dass es keine Magie, sondern gut gemachtes Timing und Theatertricks sind. Die Weinflasche welche mit einem Seilzug im Blätterdach befestigt ist und das durchschneiden des Gegengewichts ist dabei nur der offensichtlichste Teil gewesen. Mitverbunden ist im Astwerk eine Pfeife welche sich mit Ende des Seiltricks in einen kleinen Bottich voll Wasser senkt und durch den Druck ein Pfeifen ertönen lässt. Kein Pfeifen welches Menschen wahrnehmen können, allerdings der kleine Hund welcher bei den Spielleuten zurückgelassen wurde welche angehalten wurden los zu legen wenn der Hund reagiert. Ja, das Theatergewerbe hat wirklich etwas 'magisches'.

Sonja Taymoris 13.02.2017, 15:06

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Wir hatten auch unsere eigene Magie, nur war sie nicht so … unterhaltsam. Und wie alle guten Magier werdet ihr euch bestimmt auch nicht in die Karten schauen lassen, nicht wahr?
Der Wein schmeckt sehr gut. Ich habe allerdings auf eine gewisse Grundlage gehofft. Ihr müsst wissen, zuviel Wein, zumindest auf leeren Magen, bekommt uns nämlich gar nicht.
Sie lässt den letzten Satz bewusst in der Unklarheit schweben. Soll er doch mal schauen, ob er so gut zwischen den Zeilen lesen kann. Und zu sicher soll er sich schliesslich auch nicht fühlen.

Periston d'Angilo 13.02.2017, 22:41

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Ein Essen, eine formidable Idee. Doch woher, woher nur sollen wir um diese Uhrzeit etwas finden?

Periston geht ein paar Schritte rückwärts, zwirbelt dabei eine Bartspitze und scheint ernsthaft in Überlegungen vertieft zu sein.

Tja, sicherlich gibt es hier Kaninchen oder dergleichen, doch diese zu jagen würde wohl zu lange dauern…
Vielleicht sollten wir einfach Platz nehmen und nehmen was uns die Götter schenken…
Der Barde geht noch ein paar Schritte, sicher dass Sonja ihm folgt, hält dann aber schnurrstracks an, wartet, räuspert sich noch einmal vernehmlich.

die Götter SCHENKEN!
Jetzt teilt sich das Gebüsch hinter Periston und platziert, offensichtlich von jemanden welcher so gut wie möglich versucht sich im Dickicht zu verstecken, einen Stuhl im Rücken des Barden. Das gleiche passiert unmittelbar hinter Sonja und einen Augenblick später wird ein ganzer Tisch kopfüber zwischen den beiden abgesetzt. Alle Teile eher leichte Holzkonstruktionen, mit schmückendem Tischtuch und Polstern belegt. Periston stellt Wein und Gläser ab.

Die Magie hört manchmal schlecht.
Beeilt sich Periston zu entschuldigen und greift ins Gebüsch hinein um sogleich, wohl gereicht, ein Tablett mit Haube hervor zu ziehen und zu öffnen. Mit zwei Gabeln liegt auf einem Teller ein gut fillitierter und mit Gewürzen bedeckter Fisch auf Salat als kleine Vorspeise auf.

Habt Ihr Euch so etwas in der Art vorgestellt?

Sonja Taymoris 14.02.2017, 09:46

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Eine Dame soll ja nicht allzu grosszügig mit Lob um sich werfen, aber ihr habt in der Tat eines verdient. Die Art wie ihr eure Fantasie zu meiner Unterhaltung einsetzt gereicht euch zur Ehre.
Ja, das trifft es ziemlich genau.

Sonja setzt sich und wundert sich dabei, dass ihr die Taschenspielereien nicht schon viel früher aufgefallen waren. Nun denn, von diesem Mann scheint zumindest zur Zeit tatsächlich keine Gefahr auszugehen. Sie lächelt ein knappes Lächeln und nimmt das Besteck mit der linken Hand.

Da ihr die Götter erwähnt, seid ihr ein frommer Mann, Periston? Oder ist es in Drachenstein nicht üblich, denen zu danken, denen man huldigt?

Periston d'Angilo 14.02.2017, 21:44

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Periston ergreift die andere Gabel und fängt an den Fisch zu zerteilen.

Ich verehre die Götter wie jeder es im Kaiserreich tut, vor allem Nerron da er für die Liebe eintritt. Und meinen Dank werde ich gebührend morgen im nächsten Tempel abgeben. Bis dahin danke ich schon einmal vornweg seinen treuen Dienern.
Er steht theatralisch auf und schwing schwungvoll seinen Hut gen Himmel. Wie er sich setzt hört man unterdrücktes Lachen aus dem Gebüsch. Persiton setzt sich wieder, sticht triumphierend in ein Stück Fisch und wedelt damit vor seinem Mund herum, um vor dem Bissen noch ein wenig Konversation zu betreiben.

Wenn wir schon von Kultur sprechen, Ihr seid schon eine Weile im Kaiserreich Drachenstein. Was gefällt Euch hier den mehr und was weniger als Eure Heimat?

Sonja Taymoris 15.02.2017, 08:17

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Man nimmt das Leben hier leichter, soviel steht fest.

Mit diesen Worten schneidet sich Sonja ein Stück Fisch ab und lässt es betont langsam zwischen die Lippen gleiten, zieht die Gabel aus dem Mund und fängt genüsslich und bedächtig an zu kauen.

Allerdings scheint mit dieser Leichtigkeit auch eine gewisse Naivität einiger Personen einher zu gehen.

Periston d'Angilo 15.02.2017, 19:13

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Naivität?

Fragt Periston überrascht nach. Solch einen Einwurf hat er nicht erwartet.

In wie fern den?

Sonja Taymoris 16.02.2017, 13:30

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Oh versteht mich richtig. Das war nicht auf euch gemünzt und auch sonst auf die wenigsten Menschen in Drachenstein die ich kenne. Vielleicht liegt es auch nur an meiner Ausbildung, dass ich beinahe immer und überall Intrigen und Verrat erkenne oder zumindest erwarte.
Wechseln wir doch das Thema, schliesslich habt ihr grosse Mühen auf euch genommen um uns einen schönen Abend zu bereiten. Das möchte ich nicht durch halbleeres Geschwätz zunichte machen.

Periston d'Angilo 16.02.2017, 21:15

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Oh doch doch, Ihr habt mit dem Thema begonnen, also spukt es Euch auch im Kopf herum.
Der beste Weg so etwas zu vertreiben ist es zu zerreden.
Also, wenn genau meint Ihr mit bestimmten Personen welche Ihr für Naiv haltet?
Vielleicht mich?

Der Barde schmunzelt einher.

Ich kann Euch versichern, ich bin mir stets der Gefahren und des Betrugs anderer bewusst, nur wer nicht vertraut, kann auch nichts gewinnen.

Morikles 1.0 Fabian Müller, 2005—2017.
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