Kaiserreich
Drachenstein

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Neubürger

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Klappernd trabt ein schwer plattierter Reiter über den Markt. Vor einem Passanten zügelt er sein Pferd. »Seyd gegrüßt und gebt mir bitte Kunde, wo sich ein dienstbarer Mann hinwende, damit er sich amtlich beglaubigt mit Stolz so nennen darf ein Drachensteiner.«

Lorenzo da Reba 23.12.2016, 08:59

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Immer da lang, werter Rittersmann. 

antwortet Lorenzo, während er den Kopf in den Nacken legt und die schimmernde Rüstung des Fremden ehrfürchtig begutachtet. Seine alte, runzlige Hand deutet auf das Kaiserschloss.

Geht nur zum Kaiser, er freut sich bestimmt. Eine schöne Rüstung habt Ihr da. Sie sieht nicht aus, als stamme sie von hier. 

Dank euch, alter Mann. Und ja, diese Rüstung habe ich mir während vieler Jahre in der Verwaltung erspart. Der Vorteil des öffentlichen Dienstes mit einem 13. Monatsgehalt.

Der Reiter gibt dem Gaul die Sporen und dieser bringt ihn widerborstig zum Schloss.

Morikles 1.0 Fabian Müller, 2005—2017.
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