Kaiserreich
Drachenstein

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Pelata brennt

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Springer 04.10.2016, 10:19

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Vom Meer, von Westen fliegt eine flaggenlose Flotte vor. Sie werfen Fässer, die beim Aufprall zerplatzen und weiträumig brennende Flüssigkeit verspritzen. Der Hafen und das Schloss werden am stärksten angegriffen. Ganz Rosener steht in Flammen.

Sven von Aviz 04.10.2016, 13:38

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*Kopflos kreischend durch die Gegend rennt und nach einem Tanklöschfahrzeug sucht*

Springer 05.10.2016, 15:37

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Iljek fällt in den Süden Ytarya ein.

Nief 05.10.2016, 15:47

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Nief und Odsch lassen die Räte von Alyafas ermorden.

Springer 05.10.2016, 16:09

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Die Söldner in Alyafas, die länger auf ihren Sold vom Rat gewartet haben, verlassen ihre Posten und ziehen plündern durch die Grafschaft.

Raja 05.10.2016, 16:16

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Rajas Flotte arbeitet als Aufklärer. Gleichzeitig schickt er seine Krieger an die Schwachstellen seiner Grenzen.

Miama Hera Etupu 29.11.2016, 09:42

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Schon von weitem sieht Miama vereinzelt Rauch aufsteigen über Rosener. Doch es handelt sich dabei wohl eher um rauchende Schornsteine, als um ein grossflächiges Feuer. Sie seufzt erleichtert, als ihr klar wird, dass all die grauenhaften Gerüchte eben nur eines waren – Gerüchte. Nichts hier steht in Flammen. Ausser das Kaminholz, das die Stuben der Leute angenehm warm hält, während es hier draussen schon ganz schön ungemütlich wird. Wer wohl einen Nutzen davon hat, solche Räubergeschichten in der Welt zu verbreiten?

Miama treibt ihr Pferd an und reitet weiter, immer auf das grosse Stadttor zu. Sie war noch niemals hier, hat aber schon häufig von Rosener und seinem ganz eigenen Zauber gehört. 

Mina von Treen 29.11.2016, 15:59

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Als Miama durch das Tor in die Stadt reitet, wird sie nicht beachtet. Für die Wachen ist sie viel zu unscheinbar und klein, um als Gefahr angesehen zu werden.

Die Stadt ist munter und allerlei Menschen sind unterwegs, die meisten in Richtung Markt, da dort an diesem Tag die Neuheiten eingetroffen sind. Die Straßen sind belebt, aber nciht überfüllt, drängen einen nicht ein, stattdessen lassen sie genug Platz zur Entfaltung, in jedem Sinne.

Miama Hera Etupu 30.11.2016, 08:46

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Miama passiert das Stadttor ohne Probleme. Immerhin trägt sie bis auf ihren Dolch keinerlei Waffen oder auch nur den Teil einer Rüstung. Gepäck hat sie auch nicht sonderlich viel dabei. Ein paar gewöhnliche Gewänder in den Satteltaschen, etwas Verpflegung und ihr warmes Cape – mehr braucht sie für diese Reise nicht. Dazu ein kleines Geschenk für die neue Königin. Aber das wird erstmal warten müssen.

Es ist früh morgens und in den Strassen wuselt es vor Leben. Sie füllen sich mit Mercatoren, die schon so zeitig ihre neuste Ware feilbieten und sie mit lauten Worten anpreisen. Es ist sogar einer dabei, der singt, um aus der Menge heraus zu stechen. Ein Bierhändler rollt mit Nachschubfässern für die Schenken über die Pflastersteine. Alles hier wirkt sehr friedlich und so, als hätte sich das Leben seit Jahrhunderten so eingespielt und auch nicht das geringste Interesse daran, sich irgendwie zu verändern. Doch Miama weiss es besser.

Dieses Reich hat gerade seinen König verloren. Veränderungen werden unumgänglich sein. Dennoch ist trotz aller Befürchtungen noch kein Anzeichen eines Aufstandes zu erkennen. Selbst die Wortfetzen, die Miama auf ihrem Weg aufschnappt, sind nichts besonderes für einen Markt.

Mina von Treen 30.11.2016, 11:46

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Der Händler lächelt und mustert sie, wie es eben ein Händler tut, um seine Kunden einzuschätzen.

»Es schmiegt sich wunderbar an die Haut, nicht war. Dezent, aber dennoch elegant. Nicht zu protzig, aber dennoch zeugt er von Klasse. Genau das Richtige für eine zurückhaltende, aber bezaubernde Frau wie Euch.«

Miama Hera Etupu 30.11.2016, 11:52

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Er ist wunderschön und so leicht und angenehm zu tragen.

antwortet Miama und mustert den Händler mit – dank des Kompliments – leicht geröteten Wangen. Er hat einen zart sonnengebräunten Teint und hellbraunes Haar, das mit Pomade glatt zurück gekämmt ist, eine Locke hat sich jedoch gelöst und fällt ihm lässig ins Gesicht. 

Sagt, guter Mann, habt Ihr ihn gefertigt? Und was wollt Ihr für den Armreif haben?

Mina von Treen 30.11.2016, 12:53

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»Nein, nein.«

winkt der Händler schnell ab und setzt ein charmantes Lächeln auf.

»Dieses Handwerk würde mir versagt. Ich habe ihn von einen Schmied im Süden Pelatas gekauft. War ganz schön happig, aber ich gebe ihn Euch für 1 Tuk. Da er meiner Meinung nach wie für Euch geschaffen ist.«

Miama Hera Etupu 30.11.2016, 13:03

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Es stammt also dennoch von hier..

lächelt Miama mindestens ebenso charmant und streicht mit den Fingerkuppen so vorsichtig über das Metall des Reifs, als fürchte sie, er könnte unter jeder kleinsten Berührung zu Bruch gehen. 

1 Tuk ist ein fairer Preis… Ihr seid sehr grosszügig, mein Herr. 

Sie dreht sich um und nimmt einen Lederbeutel aus der Satteltasche ihres Pferdes. Er ist ausgebeult und ziemlich zerschlissen, sonderlich grosser Reichtum wird darin also nicht zu finden sein. Mit einigen geschickten Handgriffen hat Miama die Kordel gelöst, einen Tuk aus dem Beutel geangelt und streckt diesen nun dem Händler mit einem strahlenden Lächeln entgegen. 

Hier, Euer Geld.. Sagt.. darf ich Euch etwas fragen? Ein Händler wie Ihr kennt Pelata bestimmt wie seine eigene Westentasche, nicht wahr?

Mina von Treen 30.11.2016, 13:34

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Der Mann nimmt die Bezahlung freudig an und lässt den Tuk in seinem eigenen Beutel verschwinden.

»Gewiss, schöne Frau. Fragt nur, was Ihr wissen wollt!«

Miama Hera Etupu 30.11.2016, 13:44

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Miama betrachtet den schönen Armreif an ihrem Handgelenk glücklich. Dann blickt sie wieder zum Händler auf, diesmal ziemlich verlegen. Der kann aber auch Komplimente machen… Er ist sicherlich nicht der attraktivste Mann, den sie je gesehen hat. Aber er hat etwas an sich, das Miama sehr angenehm findet.

Nun.. Ich habe von Unruhen in Rosener gehört. Es hiess sogar, ganz Rosener würde in Flammen stehen. Dass das nicht der Fall ist, sehe ich natürlich selbst..

Sie muss unweigerlich lächeln. 

Aber.. da der König gerade gestorben ist, sorge ich mich ein wenig, ob… nun ja, man hört doch oft von Plünderungen in solchen Fällen.. von Überfällen und Versuchen, neue Machtverhältnisse zu erzwingen. Gibt es solche Unruhen in dieser Stadt?

Mina von Treen 30.11.2016, 15:53

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Der Händler zögert sichtlich mit seiner Antwort und scheint über seine nächsten Worte genau nachzudenken.

»Ich denke, momentan sitzt der Schock über den Verlust unseres Königs noch sehe tief, aber vermutlich werden die Revolten nicht lange auf sich warten lassen. Ich hoffe nur, dass unsere zukünftige Monarchin bald eintrifft. Oder vielleicht besser nicht, das Mädchen sollte dieser Stadt fernbleiben, wenn es schmutzig wird.«
Er bemerkt, dass er viel zu sehr weggemacht ist von seinem täglichen Handelsgeschäften und legt wieder ein unbekümmertes Lächeln auf.

»Aber wer weiß schon, was die Zukunft bringen wird. Bei MyLady wären wir aber sicher besser dran, als bei diesen Möchtegernmonarchen.«

Miama Hera Etupu 01.12.2016, 07:40

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Dieses »Mädchen« wird doch aber genau deshalb kommen, um Aufstände zu verhindern..

antwortet Miama mit einem Zwinkern und tätschelt dabei beiläufig den Hals ihres Pferdes. 

Zumindest.. denkt man das von einer Monarchin. Aber davon verstehe ich nicht viel.

Sie zuckt mit den Schultern und sieht sich in der lebhaften Marktgasse um. Dann kehrt ihr Blick zurück auf den Händler vor ihr. 

Ihr wart kein grosser Anhänger des Königs, ich verstehe.

Mina von Treen 01.12.2016, 09:23

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Der Händler wollte gerade einen Schlick trinken, beginnt dabei aber zu husten. Schnell hält er sich die Hand vor den Mund.

»Bei den Göttern, nein. Ich meine, Ihr irrt Euch. Der König war ein guter Mann. Ich meinte nur andere, die den Thron momentan anstreben.«

Miama Hera Etupu 01.12.2016, 09:34

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Miama schmunzelt. Das ist es doch, was sie hören wollte. 

Ich danke Euch, für Eure offenen Worte, mein Herr.

Sie zupft ihr Cape zurecht, streicht noch einmal mit den Fingern über den schönen Armreif, den sie eben gekauft hat und wendet sich dann zum gehen. Es macht vermutlich nicht viel Sinn, den Händler nach diesen »Möchtegernmonarchen« zu fragen. Entweder würde er ihr aus Furcht keine Antwort geben oder aber es würde die Runde machen, dass jemand sich so interessiert nach ihnen erkundigt. Dennoch. Eine Frage bleibt noch offen. 

Ich habe gehört, der Anblick des Schlosses soll sehr bezaubernd sein. Ich würde es mir gerne ansehen, solange ich in der Stadt bin. Könnt Ihr mir sagen, wie ich am schnellsten dort hin finde?

Morikles 1.0 Fabian Müller, 2005—2017.
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