Kaiserreich
Drachenstein

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Alte Reiche - neue Verbündete

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Pasvirae 04.07.2016, 12:02

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Die Tunneln des Unterreichs sind unendlich. In ihrer Ausdehnung, in ihrer Tiefe, in ihrer Besonderheit.
Wo andere nur eine Verzweigung von einigen Gängen und Höhlen sehen, ist es Wirklichkeit eine Welt für sich. Mit Völkern und Lebewesen, die sich untereinander kennen, bekämpfen und fürchten.
So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass es sich schnell herumspricht wenn neue Gäste das Unterreich betreten. Vor allem wenn sie so auffällig sind wie diese hier. Weiß gekleidet, mit bronzenen Masken und leuchtend grünen Augen, sind sie schon von weitem erkennbar. Sie dringen immer weiter vor, Richtung Drowgebiet…

Mykale 04.07.2016, 13:44

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Das nenn ich doch mal einen spannenden Anfang :-)

Pasvirae 04.07.2016, 13:47

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Bin irgendwie gerade auf der »Epische Geschichte Beginn« Schiene… also ich bin drauf, ich kriegs nicht hin

Mykale 04.07.2016, 14:09

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Nur die Ruhe. Wie gesagt der Anfang ist ja schon mal klasse. Da lohnt sich auch mal warten. 

Asasel 05.07.2016, 12:50

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Inmitten einer Sänfte, rundherum beschützt von den Pasvirae versucht es sich Asasel auf einem Kissen gemütlich zu machen. Die Träger sind geschickt darin auf diesem unebenem Boden Fuß zu fassen. Trotzdem ist es ganz anders für den Humunkulus als eine Kutsche.

Mutter Celina? Wie lange brauchen wir noch bis zu den Drow?

Celina Volmar 05.07.2016, 12:53

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Celina, gerade in eines ihrer Bücher vertieft, blickt schmunzelnd auf. Sie hat mit dieser kindlichen Frage eigentlich schon seit Stunden gerechnet. In gewisser Weise bleibt Asasel ein Kind.

Das hängt von den Drow ab. Wenn sie sich dazu entschieden haben sich uns zu zeigen, dann werden wir ihnen begegnen.

Asasel 05.07.2016, 12:57

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Eine überaus unbefriedigende Antwort für Asasel. Natürlich ist er es gewohnt zu warten. Auf die Faune hat er auch ewig lang gewartet bis sie sich zeigen. Andererseits gibt es heute Abend bei Mutter Mab Kekse. Kinder schwärmen doch von den selbstgebackenen Keksen der Großeltern und Mütter. Und da Asasel keine Großeltern besitzt, und weder Mutter Celina noch Mutter Deliratio Kekse bäckt, will er das um nichts auf der Welt versäumen. Andererseits will er auch seine Mutter Celina nicht im Stich lassen. Drows sollen hinterhältig sein.

Wäre es in Ordnung wenn ich einen Drow finde und herhole? Dann müssten wir nicht mehr warten.

Mykale 05.07.2016, 14:47

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:-D untersteh Dich! :-P

Celina Volmar 05.07.2016, 19:19

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Bei Asasels Vorschlag muss sie auflachen. Soviel Einsatzfreudigkeit. Darüber kann sie nur schmunzeln. Eine Weile lang überlegt sie wirklich Asasels Angebot an zu nehmen. Seine Fähigkeit sich immer wieder zurück zu teleportieren und vor allem zu ihr, gleich wo sie sich befindet, ist ungemein nützlich. Sie müsste die Drow nicht einmal überreden, nur berühren. Schließlich winkt sie ab.

Danke, aber nein. Wir wollen mit ihnen in freundschaftlichen Kontakt treten. Wie können wir das wenn du sie entführst?
Als der Humunkulus etwas erwiedern will unterbricht sie ihn sogleich.

Für sie wäre es eine Entführung. Außerdem sind die Drows mit Gift bewaffnet. Das kann selbst dir gefährlich werden.

Asasel 05.07.2016, 19:20

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Betreten nickt Asasel. Mutter Celina hat sicher Recht. Gift ist scheußlich.
Bekümmert blickt er aus dem Fenster der Sänfte. Na hoffentlich beeilen sich diese Drows…

Celina Volmar 07.07.2016, 10:18

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Einige Stunden später beschließt Celina eine Rast ein zu legen. Es dürfte ohnehin langsam Abend werden und nach eindringlicher Bitte lässt sie Asasel ziehen (zu seinen Keksen ).
 Um die Sänfte wird ein Zelt errichtet welches im Grunde nur vor Tropfen, Kiesel und als Sichtschutz fungiert. Rundherum sitzen die Pasvirae auf dem Boden und behalten die Umgebung im Auge, während sich Celina mit ihren zwei magischen Begleitern unterhält. Das weitere Vorgehen muss geplant werden.

Leider haben wir keine genauen Karten der Höhlen. Die Spuren welche von Karels letzter Reise sprechen führen uns ja leider nicht ins Drow Terretorium, nur zu Lolths Tempel. Und auch die Aufzeichnungen des Ordens der Silberketten sind uns keine Hilfe. Wir werden uns wohl auf Glück verlassen müssen.

Zrrrt Zrrtrr 07.07.2016, 10:27

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Was Celina nicht weis, Lolth Tempel ist keinesfalls verlassen. Auch nach Ihrem Tod wird die Städte natürlich weiter genutzt. Allerdings nicht von den Drow, die diesen Ort der Götzenanbetung nun meiden. Es sind die  Thri-Kreen, die nun die neuen Herren über die alte Tempelanlage sind. Wie auch in Ihrer Unterwasserstadt nahe der Zitadelle von Mo, beginnen Sie diese uralten Strukturen zu einer Ihrer Städte um zu formen. Die Drow haben hier nichts einzuwenden, haben sich die Three-Kreen doch als nützliche Verbündete erwiesen. Und von den alten Fehden unter Lolth will nun wirklich niemand mehr etwas wissen. Weder die Drow, noch die Mantis-Krieger.

Asasel 07.07.2016, 12:43

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Celina ist noch mitten in ihrer Besprechung, als Asasel wieder zurückreist, jedoch außerhalb des Zelts. Asasel hat da wohl etwas missverstanden als Mutter Mab zu Satyrnos meinte sie würde heute Abend für ihn ihre Backschürze ausziehen. Also leider keine Kekse. Asasel hat sich deswegen klammheimlich davon gemacht und überlegt was er als nächstes tun soll. Immer noch keine Drow, das wird ja langweilig.
Kurzerhand beschließt Asasel alleine los zu ziehen. Verboten hat es ihm ja seine Mutter nicht. Vorsichtig schleicht sich Asasel vom Lagerplatz fort. Die Pasvirae halten ihn nicht auf, warum sollten sie auch, und entschlüpft in die Dunkelheit. Nach einigen Schritt kann er sogar die Augenbinde abnehmen und seine Augen leuchten glamm in der Dunkelheit. So kann Asasel in absoluter Dunkelheit sehen wie andere bei hellstem Tag. Andere sehen nur zwei schimmernde Objekte. So trottet Asasel vorwärts, immer der Nase nach.

Zrrrt Zrrtrr 07.07.2016, 13:08

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Er muss gar nicht weit laufen, da hört er weiter hinten, in einem dunklen Gang eine art Klackern. Erst bei längerem Zuhören wird klar, das dies keinen Natürlichen Ursprung haben kann. Es ist vielmehr so etwas wie eine Sprache. Der Sprecher ist aber noch in der Dunkelheit verborgen und möchte es wohl auch bleiben.

Asasel 07.07.2016, 13:29

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Asasel vernimmt das Klackern und hält es erst für eine Art Steinschlag, dann hört er nach und nach die Regelmäßigkeit eines Musters heraus. Er hält inne und dreht den Kopf zur Geräuschquelle hin. Irgendetwas oder jemand ist da. Vielleicht ein Tier? Oder doch Drow die Nüsse knacken? Ob es hier Nüsse gibt?
Asasel dreht sich in Richtung der Geräuschquelle und geht offen darauf zu. Angst ist ihm unbekannt.

Hallo? Bist du ein Drow? Oder eine Drow?

Zrrrt Zrrtrr 07.07.2016, 13:42

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Das Klackern bricht aprupt ab. Ein, nein zwei Schatten entfalten sich im dunklen Tunnel zu einer imposanten Grösse. Asasel kann nicht viel erkennen, nur das die Wesen gegenüber vier Arme haben, diese sind nämlich entsprechend bewaffnet. Ein leichter Lichtschein zeigt, das mindestens eine metallene Waffe darunter ist. Vier übergrosse Facettenaugen fixieren Ihn.

RRrrrrriechennnnn wirrrrr naachhhhsssss Drooooowwwwzzzzzzz?
Kommt die Frage zurück.

Asasel 07.07.2016, 13:54

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Asasel hat keine Angst. Jahrhunderte haben gezeigt, dass er sich schnell aus jeglicher Gefahr teleportieren kann und auch für viele sterbliche Wesen Verletzungen schnell heilen. Das hat verhindert, dass er jemals Furcht empfindet. Respekt hat er dafür von seinem Ziehvater gelernt, Respekt und Höflichkeit.

Ich weiß nicht wie Drow riechen, gnädige…
Asasel bricht ab. Sind das Herren oder Damen? Mutter Celina hat ihm gesagt, dass Frauen bei den Drow herrschen. Aber die sehen wirklich nicht wie Drow aus wie sie Mutter Celina beschrieben hat. Oder ist das ein Kostüm? Sitzen da zwei Drows aufeinander damit sie vier Arme haben?

…gnädige… Herren?
Asasel ratet wegen der tieferen Stimme.

Zrrrt Zrrtrr 07.07.2016, 14:02

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Die Trie Kreen Wächter kommen näher. Es ist aber immer noch, bis auf ein klein bischen Leuchtmoos in einigen Ecken, pechschwarz im Tunnel.

Wirrrrzzzzz Thri Kreen. Werssssss Duuuu? Unssssssser Land hier. Fremmmmmdeeesss sssssssein fürrrr unsssss Gefahr. Niemanzzzzd hiiiier her dürrrrrrrrrfen.   

Asasel 08.07.2016, 07:00

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Es kostet Asasel einige Mühe den Ausführungen dieser Thri Kreen zu folgen. Sie sprechen sehr komisch. Immerhin haben sie nicht wiedersprochen, dürften also Männchen sein oder schlechte Zuhörer. Sie dürften so ähnlich wie die Menschen eingestellt sein, immerhin benutzen sie auch Begriffe wie 'mein' und 'unser' für Besitz. Nicht dass das Asasel jemals abgeschreckt hat.

Mein Name lautet Asasel, gnädige Herren Thri Kreen. Ich bin hier mit meiner Mutter und wir suchen die Drows.
Asasel spannt seinen Hände hinter seinen Kopf und wippt ein wenig hin und her.

Zrrrt Zrrtrr 08.07.2016, 09:17

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Die Gedankengänge der Thri Kreen sind leider gänzlich frei von jeder Diplomatie, Verstellung oder unnützer Höflichkeit. Es sind eben Insekten. Und als Insekten stellen Sie fest:

Eindrrrrringlingeeeee Gefannnnngenzzzzzzzzee  brrrrrrinnngen Asssssssssssaaazzzzzzzel zu Königinnnnssssss Thri Kreen. Königinnnnnsssss entsssssscheidenzzzzzzzzz wasssssssss tun.

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