Kaiserreich
Drachenstein

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Auf den Straßen der Stadt Pretannica

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Celina Volmar 21.04.2016, 11:32

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Eine Million? Das ist ja wahrhaft eine gigantische Stadt.

Celina tritt in die Kutsche ein und holt einen Teekessel hervor welchen sie mit Wasser befüllt (ein einfacher Wasser aus der Luft gewinnungszauber) und ihn auf einer magischen Flamme aufsetzt.
Sie hat keinen Zweifel an Victorias Worten, auch wenn sie diese Million für übertrieben hält. Vermutlich werden es einige hunderttausende sein, selbst diese Zahlen übersteigen die Größe Pretannicas jedoch.

Von diesen Götterglauben habe ich sogar einmal gehört, in Schriften aus fernen Ländern. Soviel ich weiß spricht dieser Gott nicht mit seinen Wesen. Zumindest nicht außerhalb irgendwelcher längst verstorbener Propheten.
Sollte diese Gottheit wirklich existieren. Celina ist sich dabei nicht so ganz sicher.

Und Ihr Victoria? Seid Ihr eine gläubige Frau?

Aha … Alien! Holt Wasser aus der Luft und zündet dann darunter Wasserstoff an. Allerdings scheint die Technik dazu nicht sichtbar zu sein. Vielleicht Magnetfelder?

»Was heißt glauben. Ich weiß lieber.«

Celina Volmar 21.04.2016, 22:04

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Eine Dame der Vernunft also? Schön zu hören.

Der Tee muss jetzt erst einmal kochen.

Die bin ich ebenfalls. Hier in diesem Land ist es jedoch nicht leicht für unsereins. Ihr solltet wissen, dass der Kaiser seit neuestem ein Edikt erlassen hat, welches etwas anderes als die Run Religion unter Strafe stellt. Meiner Ansicht nach der falsche Weg.
Ich erzähle Euch davon nur, damit Ihr keine Schwierigkeiten bekommen solltet.

»Nun, um ehrlich zu sein, sagt mir dieses Run exakt gar nichts.«

Celina Volmar 24.04.2016, 21:57

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Der Runismus ist die Religion des Landes.
Ich bin kein Priester, und maße mir nicht an die Religion gebührend wieder zu geben. Im Grunde aber ist es der Glaube an eine geteilte Viergöttliche Gestalt welche den vier Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft zugedeutet werden. Sie ist der vorherrschende Glaube hier und seit einem Edikt ist es leider auch strafbar nicht daran zu glauben.

Das Wasser ist inzwischen genug erhitzt, so dass Celina die Teeblätter zugeben kann.

Oder besser gesagt an diese Auslegung.
Ich halte es aber für ratsam, Euch darüber auf zu klären solange Ihr hier seid.
Bei mir habt Ihr aber nichts zu befürchten.
Celina widmet Victoria ein schelmisches Zwinkern, verbunden mit einem herzlichen Lächeln.

Tori verstand nicht wirklich viel. Besonders nicht Celinas letzte Bemerkung. Fragend schaute sie sie an.

Celina Volmar 25.04.2016, 14:13

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Sie bemerkt ihren fragenden Blick und wird etwas konkreter.

Ich meine damit, dass ich Euer Unwissen genauso wie Eure Skepsis nicht nachtragen werde.
Wie ich ja ausführte, halte ich von der Regelung selbst nicht besonders viel.

»Das freut mich. Danke!«

Ein Diener sucht die Kutsche auf und verneigt sich.

»Ehrenwerte Herzogin, der Kaiser ist in kürze bereit, Euch zu empfangen. Wenn Ihr mir bitte folgen würdet …«
Er verneigt sich erneut.

Celina Volmar 29.04.2016, 13:12

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Oh vielen Dank.

Sie schenkt dem Diener ein dankbares Lächeln.

Vielleicht geht sich der Tee gerade noch so aus. Ihr könnt gerne nach Eurer Anmeldung hier in der Kutsche warten, sollte Euch das Stehen zu anstrengend werden, Victoria.
Asasel, bitte hol doch meinen Gatten und Chen Li herbei.

Tori nickte Celina dankend zu.

Der Diener wartet vornehm.

Celina Volmar 24.05.2016, 09:56

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Mit einem Nicken verschwindet Asasel wie aus der Wirklichkeit gewischt. Celina schenkt in Ruhe den Tee aus. Selbstverständlich möchte sie den Kaiser nicht warten lassen. Nur allein ohne die Personen um die es überhaupt geht würde keinem viel bringen. Und etwas Zeit wurde sicherlich eingeplant. Vermutlich muss Celina aus höfischer Edikete noch an dem Tor warten bis sie eingelassen wird.

Ich hoffe er schmeckt Euch Victoria. Er enthält einige geheime Zutaten, vielleicht erschmeckt Ihr sie ja.
Sie schmunzelt dabei vertraut und richtet noch einmal ihr Kleid.

Avinash Volmar 24.05.2016, 10:05

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Wenig später kommt Asasel zu Fuß zurück in Begleitung eines kräftigen Herrn in schwarzem Samt welches allein von der Machhart her erkennen lässt, dass es sich dabei um eine reiche, eventuell adelige Persönlichkeit handelt, auch wenn wohl der Reichtum offensichtlicher ist mit dem Rubinring und silbernen Manschetten.

Seine linke sucht den vertrauten Schwertknauf auf welche sie normalerweise ruht, bei ihrem Besuch des Kaisers jedoch zurückgelassen werden musste. Mit ihm tappst ein kleines Kind mit östlichen Wurzeln umher und scheint gerade darauf konzentriert zu sein genau auf die Pflastersteine und keinesfalls auf zwei gleichzeitig zu treten und ihrem Gang eine etwas abwesend wirkende Hüpfeinlage bietet.

Avinash mustert Victoria im Vorbeigehen von unten bis oben, nickt ihr aber nur begrüßend zu bevor er sich an seine Gemahlin wendet.

Wir sollten ihn nicht länger warten lassen. Komm Geliebte…
Unter anderen Umständen hätte er die fremdländische Person mit welcher Celina gerade gemütlich Tee trinkt sicher eingehender umsorgt. Jetzt aber schweifen seine ganzen Gedanken um die bevorstehende Begegnung mit dem Kaiser.

Aha. Das war also entweder Chen Li oder, und das war dem Blick nach, den er auf Celina warf, wahrscheinlicher, ihr wie sie das genannt hatte, Gatte. Na, mal sehen, was das für einer war. Aber wenn der Chef, ähm … Kaiser, rief, hatte der sicher gerade wichtigeres zu tun.

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