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Turnier von Laigen - Fernwaffenwettbewerb

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Avinash Volmar 20.02.2016, 14:03

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Die Teilnehmer sind angehalten sich ein zu finden beim kurzen Regelgespräch. Wieder wurde ein großes Schild aufgestellt auf dem der Ablauf für den Fernwaffenwettbewerb erklärt werden soll. Für all jene die des Lesens nicht mächtig sind, ist eine gekreuzte Armbrust mit einem Bogen das Zeichen für die Einfindung zu sein.

Ein junger Elb, zumindest scheint es sich um ein junges Exemplar zu handeln denn bei einem Elb kann man sich nie sicher sein, in waldgrüner Tracht sitzt gemütlich vorne auf dem kleinen Podest und zieht die Sehne auf den Bogen in seiner Hand, während er zu den Umstehenden in einer ruhigen Tonlage spricht.

"Willkommen werte Damen und werte Herren für den Fernwaffenwettbewerb.
Anders wie die ganzen anderen Wettbewerbe, werdet ihr zwar gegeneinander antreten, aber nicht aufeinander schießen.
In jeder einzelnen Runde geht es daran Treffer zu erziehlen die unterschiedlichen Wert haben. Welchen genau, das wird euch zuvor bekannt gegeben. Nach jeder Runde verbleiben nur jene Hälfte mit den höchsten Punktzahlen. Die anderen scheiden aus.
Das bedeutet auch, dass Ihr in manchen Runden nur besserer Durchschnitt sein müsst um zu bestehen, sollte diese Aufgabe euch nicht liegen. Ruht euch aber bloß nicht auf diesen Erfolg aus. Denn so besser eure Mitbewerber sind, so schlechter seid ihr und jede neue Runde ist eine neue Chance für euch oder für die anderen.

Geschossen wird aus gleicher Entfernung.
Wer einen anderen beim schießen behindert oder sich anders unsportlich verhält wird disqualifiziert.
Erlaubt sind alle Waffen, gleich ob ihr sie spannt, werft oder anders betätigt. Wichtig ist nur, dass die Geschosse im Ziel selbstständig stecken bleiben bis sie als Treffer gezählt werden können. Alles was abprallt oder zuvor wieder herunter fällt ohne Fremdeinfluss wird nicht gezählt. Ihr dürft sie auch mit Magie stärken indem sie schneller werden, weiter fliegen oder genauer. Wenn das Geschoss eure Hand verlässt gilt nichts mehr. Auch ist es verboten einen Zauber zu wirken der dem Geschoss hilft sein Ziel zu finden oder es steuert.
Im Fernkampf geht es um Geschick, Genauigkeit, Einschätzung der Lage und Augenmaß.

Habt ihr irgendwelche Fragen die ihr anmerken möchtet?"

Lee Long Hua 22.02.2016, 13:57

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»Stärken? Damit es schneller fliegt? Pah«…

Lee Long Hua betrachtet seinen Langbogen. Ein meisterhafter Bogen, der schon seinem Vater gehörte. Damit braucht er keine faulen Tricks. Er hat schon gesehen, auf welche Entfernungen Drachensteinische Bogenschützen schiessen. Mit Ihren normalen Kurzbögen jedenfalls kein Vergleich zu Ihm. Und er ist selbst unter seinesgleichen einer der besten. Sollte also nicht gerade ein langjähriger Kitaiischer Elite Bogenschütze neben Ihm stehen, ist er ziemlich gut im Rennen. Und sollte dennoch jemand nachhelfen, macht Ihn das immer noch nicht zu einem besseren Schützen. Doch Lee Long freut sich auch auf die Konkurenz. Selbstverständlich will er gewinnen. Doch er will auch starke Herausvorderer.

Asasel 22.02.2016, 19:31

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Keine Magie zum steuern? Dann wird es schwierig…

Asasel überkreuzt die Arme hinter seinem Kopf und stiert in den Himmel. Dann hat er eine Frage.

Darf ich meine Geschosse mit Magie wieder zurückholen, gnädiger Herr?
Der Redner wendet sich an den kleinen Jungen und nickt.

»Ja, das darfst du. Aber sie müssen zurück in deine Hand kommen, du darfst keinen Zauber verwenden der die Geschosse wieder auf ihr altes Ziel richtet und, wenn du mir diesen Tipp gestattest, du solltest mit dem Rückholen warten bis sie gezählt werden.«
Asasel nickt und lächelt freundlich. Er wird sich das merken.

Ich schick Asasel hier rein damit Lee Long nicht so alleine ist

Chen Lu Yang 22.02.2016, 19:52

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Ich hatte auch schon überlegt, teilzunehmen, aber Chen Lu ist ja irgendwie auf der Flucht, während die anderen nicht wirklich mit Pfeil und Bogen oder so umgehen können. Und gleich noch einen neuen Charakter erstellen, wollte ich auch nicht. Hab ja erstmal Mina

Lee Long Hua 23.02.2016, 11:28

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Das ist lieb, danke. Ich hab gestern schon überlegt wer wohl noch Fernwaffen schiessen könnte.

Avinash Volmar 24.02.2016, 19:54

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Sie könnte ja trotzdem teilnehmen, im Kaiserreich würde sie ja nicht verfolgt werden, allerdings viele Leute treffen die sie kennt.

Wieder kommt es zum Beginn des Wettbewerbs zu einer Anfangsrede des Königs.

Das schießen mit dem Bogen, mit der Armbrust oder mit anderen Werkzeugen ist sowohl die Alltäglichkeit des Jägers, als auch ein edler Sport für Könige. Kraft, Genauigkeit, ein gutes Auge sind nur einige der Bedingungen um diese Kunst zu meistern. Hier wollen wir diese Meister sehen, wie sie gegeneinander antreten und uns ihr Handwerk vorführen. Möge der Beste Schütze siegreich hervorgehen.

Die erste Runde des Wettbewerbs beginnt. Ein Schießen auf verschiedene Entfernungen. Die Teilnehmer sind angehalten in einer Reihe ein zu marschieren, sich in Richtung der Ehrenloge zu verbeugen und dann wenn sie aufgerufen werden zu schießen. Sie dürfen sich dabei so viel Zeit wie nötig lassen.
Mit Kalk wird eine Linie gebildet auf welcher die Schützen stehen dürfen, danach werden Ziele aufgestellt, Heuballen welche einen Mittelpunkt und zwei fabrlich Ringe drum herum aufweisen. Eines in fünfzig Metern Entfernung, eines in fünfundsiebzig, eines in einhundert.

"Jeder Teilnehmer darf wenn er aufgerufen wird vortreten und auf jedes Ziel drei Schuss abgeben!
Der äußere Kreis bringt einen Treffer, der innere Kreis drei Treffer und der Kreis in der Mitte fünf Treffer für den Schützen.
Die Geschosse müssen bis zur Zählung als Treffer darin selbstständig stecken bleiben.
Die Zwanzig Teilnehmer mit den meisten gezählten Treffern kommen in die nächste Runde!"

Chen Lu Yang 24.02.2016, 20:36

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Hm… Nur würde mir das irgendwie komisch vorkommen, da wir ja jetzt in den Bergen sind und das mich zeitlich alles recht verwirren würde

Avinash Volmar 27.02.2016, 00:10

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Es würde auf jeden Fall für Aufsehen sorgen… und zu diplomatischen Spannungen.

Die Teilnehmer marschieren auf das Turniergelände ein. Gut fünfzig Leute haben sich gemeldet. Vom filigranen Bogen, der meisterlichen Werkkunst einer Armbrust, funkelnden Wurfmessern, mit Federn geschmückte Speere und einfachen doch nicht zu unterschätzenden Steinschleudern. Alles ist hier an zu treffen, denn die Vorgaben waren weit genug gefächert.
Und als einer der ersten Wettbewerbe treten auch berühmte, oder besser gesagt, vermögende Leute mit Rang und Namen an.
Denn der waffenlose Kampf, das bloße Prügeln, hat viele nicht verlockt. Hier aber leuchtet und blinkt edles und festes Metall aus den Reihen und tritt an um seine Kunst vor zu führen.
Da steht ein gerüsteter Zwergenkrieger mit seiner Armbrust neben einem oberkörperfreien Ork mit Speeren. Gleich darauf ein Waldläuferelb mit Bogen. Da fällt auch ein Kitaier Schütze und ein Junge mit Hörnern nur schwer auf.
Und sie alle treten gegeneinander an. Denn nur die besten zwanzig kommen weiter.

Asasel 27.02.2016, 00:42

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»Asasel aus Kitai!«

Asasel geht nach vorne und winkt freundlich in Richtung der Ehrenloge. Er hat sich genau gemerkt, keine Magie zum steuern. Das ist nicht gerade angenehm. So ist es viel schwieriger die Ziele zu treffen.
Asasel wartet ab bis die Helfer die Armbrustbolzen des letzten Teilnehmers vollständig entfernt haben. Er möchte niemanden verletzen. Das gibt ihm ein wenig Zeit sich die Ziele genau an zu sehen. Heuballen mit aufgezeichneten Kreisen und Punkten. In der Mitte bringt ihn weiter. So hat man es ihm erklärt.

So weiter weg sie sind so schwieriger werden seine Würfe. Am besten also gleich am Anfang so viele Treffer wie möglich machen, dann hängt von den weiten Zielen nicht so viel ab.
Asasel holt einen seiner Wurfgleven heraus und wiegt sie in der Hand. Den Wind abpassend wartet er und wirft erst bei aufkommender Windstille auf das fünfzig Meter Ziel.

»Treffer 3!«
Asasel hat den inneren Kreis getroffen. Hätte schlechter laufen können. Er zieht die Gleve mit Magie wieder zurück in seine Hand, das hat man ihm ja erlaubt, und wirft kurz darauf wieder.

»Treffer 5!«
Fast genau mittig. Asasel zieht noch einmal zurück und kann noch einen 5er Treffer erringen. Die Menge applaudiert und Asasel freut sich.
Bei der nächsten Scheibe trifft er immerhin einmal die Mitte, dann den inneren und anschließend den äußeren Ring.
Die letzte Scheibe ist schon doppelt so weit weg wie die erste. Dreimal trifft Asasel nur den äußeren Ring.

»Gesammt: 25 Treffer von 45 möglichen!«
Ganz zufrieden geht Asasel zurück in die Reihe.

Kyra 29.02.2016, 19:16

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Eigentlich hatte Kyra sich auch beim Fernwaffenwettbewerb angemeldet. Als sie dann von diesem zurücktreten wollte, wollten die Richter sie nicht lassen, obwohl sie keine Fernwaffe vorzuweisen hat. Erst als sie damit drohte ihr Frettchen zu werfen, und dieses würde von Zielscheibe zu Zielscheibe laufen und sich jeweils mittig festbeißen, schließlich würde sie dabei gegen keine Regel verstoßen, wurden die Richter nachdenklich und entließen Kyra aus der Kategorie.
Sie wussten zwar nicht, dass sie das nicht konnte, ihr machte das aber nichts aus.

»Als nächstes, Lee Long Hua aus Kitai!«

Lee Long Hua 03.03.2016, 12:59

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Lee Long marschiert wie angewiesen Soldatisch auf der gesagten Reiche zu seiner Position und verbeugt sich natürlich auch vor der Ehrenlooge. Sein Bogen ist für Drachensteinische Verhältnisse ungewöhnlich lang. Der Bogen selbst ist Länger als der Schütze. Das obere Ende zieren mehrere bunte Federn, ansonsten ist er schmucklos und besteht aus mehreren Stärken diversen Holzes von der Elbe und Ulme. Nach Kitaiischer Kunst vollendet. Ein sehr wertvolles Stück. Das fällt den Zuschauern am meisten ins Auge. Für Lee ist die Distanz zum Ziel momentan noch keine Herausforderung. Er hätte auch keine Mühe damit ein Ziel in 200 oder gar 300 Metern entfernung sicher zu treffen. Einige Kitaiische Meister kommen sogar noch weiter. Aber Lee mast sich nicht an, sich bereits zu diesen zu zählen. Er steht gerade mit leicht auseinander gewinkelten Beinen. Es gilt eine Schätzung über Wind, Schwere des Pfeils, Bogenspannung… Faktoren die Lee im Schlaf kalkuliert. Er macht sich nicht einmal die Mühe wie andere, vor seinen Schüssen auf eine gerade Linie mit den einzelnen Zielen zu stellen, sondern stellt sich einfach an eine gedachte Gerade zum am weitesten entfernten Ziel.  Spannt seinen Bogen… es dauert einen Moment. Dann schiesst er.

»Treffer 3«
Lee ist unzufrieden mit sich. Es hätte ein Voller treffer werden sollen. Ist seine Hand noch zu unruhig? Doch auch Schuss 2 verfehlt den inneren Kreis knapp. Wieder 3 Punkte.

Lee reiss dich zusammen. Das ist keine Entfernung um zu patzen! Vielleicht sind die Pfeile schlecht? Ich werde Sie nachher nochmals kontrollieren müssen.
Der Dritte Pfeil fährt gar durch eine kurze Windböe aus und verfehlt beim 100Meter Ziel die bunten Kreise. Lausige 6 Punkte?! Er könnte sich Ohrfeigen. Lee entspannt sich kurz. nimmt den Bogen herunter und faltet die Hände vor der Brust

Suche die Innere Mitte Lee. Dein Kee ist unausgeglichen weil Du in einem fremden Land bist. Du bist nervös. Suche den Fluss des Kee wieder zu aktivieren.
Es dauert ungefähr 3 Minuten in denen Lee nur wie eine Salzsäule da steht. Dann nimmt er den Bogen wieder zur Hand. Es ist das 75 Meter Ziel dran. Er gibt den ersten Pfeil ab. Er sitzt in der Mitte. Er konzentriert sich nochmals einige Sekunden und gibt dann die letzten zwei Pfeile für dieses Ziel kurz hintereinander ab. Auch diese sitzen in der Mittleren Markierung. Also 15 Punkte. 
War das jetzt so schwer?
Genervt von dem schlechten Start vor allem aber von sich selbst, schiesst er noch seine letzten 3 Pfeile auf das 50 Meter Ziel, das Ihm vorkommt, als würde er förmlich danneben stehen. Wieder 15 Punkte.

»36 Punkte von 45 möglichen! «
Lautet sein Endergebnis. Er verbeugt sich nochmals vor der Ehrenlooge und begibt sich brav zurück auf seine Position.


Avinash Volmar 03.03.2016, 17:42

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Nach und nach tritt jeder der Schützen und Schützinnen an und erweist den Zuschauern ihre Kunst. Avinash beobachtet die Teilnehmer genau, kommentiert das ein oder andere im engen Kreise.

Schließlich kommt Lee Long Hua dran und Avinashs Aufmerksamkeit bleibt bei dem Bogenschützen aus Kitai hängen. Die ersten Schüsse sind sehr gut geworden. Lee Long hat sein Ziel zweimal von dreimal getroffen und das mit einem wirklich guten Ergebniss. Seine weiteren Treffer ernten Bewunderung und Hochrufe aus den Mengen der Zuschauer so dass er beim Abtritt heftigen Applaus erntet.

Doch schon beim zweiten Ziel hat sich Avinash wieder zurückgelehnt und nimmt Treffer auf Treffer nur noch am Rande wahr.

Ihn beschäftigen andere Gedanken. Die Reihenfolge des Schützen. Er war selbstsicher genug um mit dem schwierigsten Ziel zu beginnen und die anderen nur rasch zu 'erledigen'. Das bedeutet entweder, dass der Schütze maßlos eingebildet ist, oder so sehr auf sein Können vertraute, dass er gerade eben nur ein 'schlechtes' Ergebnis erzielt hat.

Bis auf einem elbischen Bogenschützen kann nur ein Zwergenarmbrustschütze desen Waffe aussieht als wäre sie mit den Werkzeugen eines Astronomen zusammen gestoßen, ähnliche Treffer erzielen.


Am Ende der ersten Runde kommen die besten zwanzig Schützen weiter. Lee Long Hua kommt natürlich weiter, ebenso wie Asasel dieser jedoch nur knapp.

Lee Long Hua 08.03.2016, 13:26

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Das ist schon mehr nach Lee Longs Geschmack. Bewegliche Ziele. Also in etwa das selbe wie Gegner. Natürlich ist es schwieriger die Ziele genau zu treffen, wohl aber ist es reizvoller. Er wird sich nicht so sehr auf Genauigkeit ausrichten, eher auf eine schnelle Schussfolge und das Ziel überhaupt zu treffen. Denn mehrere 3-er Punke sind immer noch mehr als ein einzelner 5er Punkt. Lee rüstet seinen Köcher um. Statt auf dem Rücken trägt er Ihn nun an seiner Seite. So kann er viele Pfeile schnell aus dem Köcher entnehmen. Er wird eine besondere Technik zur Anwendung bringen und hofft damit den Sieg zu erringen. Er wird etwas Zielgenauigkeit verlieren, dafür schnell schiessen können. Und wie üblich werden es Ihm hinterher die Armmuskeln nicht danken. Doch der Muskelkater wird sein kleinstes Problem darstellen. Als er an die Reihe kommt, begibt er sich vorsichtig an die Markierung und nimmt ZWEI Pfeile aus dem Köcher. Stellt sich mit gespanntem Bogen auf. Der Trick dabei ist es, die Pfeile müssen ganz eng anliegen, die Federn in einander verkeilt.. Die Schwingbewegung der Holzschäfte der Pfeile in der Luft verläuft gegen einander. Somit bleiben Sie eine gewisse Zeit an einander und umschlingen sich im prinzip wie ein Liebespaar. Nicht immer, aber Lee ist schon ziemlich gut mit der Technik. Ungefähr so, wie wenn man flache Steine auf dem Wasser hüpfen lässt. Mit zunehmender Erfahrung wird man immer besser.   Die Pfeile werden im Flug irgendwann auseinander driften, das Weis Lee. Daher verliert er Zielgenauigkeit. Aber es sind 2 Schuss pro Gegner… ähm natürlich Heuballen. Im Kampf ein entscheidender Vorteil. Es ist überdies eine Technik, die er sich selbst beigebracht hat. Eigentlich einmal,  um Vögel in Schwärmen zu jagen.

Lee konzentriert sich. Distanz ist kein Thema und auch der Wind dieses Mal vernachlässigbar. Dann wird der Heuballen los gelassen. Er schiesst, noch ehe der Heuballen eine Umdrehung hinter sich hat. Ein Pfeil steckt in der 1 der andere geht danneben. Doch Lee denkt gar nicht nach. Dafür ist keine Zeit. Noch im Flug der Pfeile hat er die nächsten Beiden heraus gerissen und legt an. zwei mal 3 Punkte..

Die nächsten Pfeile einer 3 und einer 1 Punkt. Einen Gegner hätte er damit inzwischen vörmlich zersiebt. Doch es geht weiter. Das die Prozedur bei seinem Langbogen extrem viel Kraft kostet, spürt er in seinen Armen. Der nächste Schuss erreicht eine 5 und eine 3. Eher Zufall. Die Götter sind Ihm hold denn der nächste Schuss bringt das gleiche Ergebniss.

Bis der Heuballen sein Ziel erreicht landet Lee noch weitere 5 Doppeltreffer. Davon 3 x 5 / 4 x 3 / 1 x 1 und einer fliegt seltsamerweise in den Himmel. Vermutlich waren die Federn beschädigt. Insgeasammt also 55 Punkte, mit denen Lee wirklich zufrieden sein kann. Er findet es schade, das der Spass schon so schnell vorbei war. Diese Heuballen Methode ist sensationell für sein Training. Er wird die Technik damit versuchen, zukünftig zu verfeinern. Er verbeugt sich wieder höflich vor der Ehrenloge und geht an seinen Platz zurück. Nicht ohne sich seinen Oberarm zu massieren. Das wird ordentlich einschenken morgen.

Asasel 16.03.2016, 11:05

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Ja, schreib ich heute Nachmittag. Ist ja ein langer Text und wir haben es hier nicht eilig. ^^

Avinash Volmar 16.03.2016, 19:14

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Nach und nach kommen die Teilnehmer dran und versuchen ihr bestes. Lee Long hat eine sehr hohe Trefferzahl vorgelegt welche die anderen versuchen nach zu eifern. Dies führt zu unterschiedlichen Ergebnissen. Obwohl es einige wirklich sehr gute Schussraten gibt, kommt nur der Elb von vorhin an Lee Longs Leistung heran welcher seinen Kontrahenten mit einem Nicken seine Ehrerbietung erweißt.

Der Zwergenarmbrustschütze hat sich mit gleich vier Armbrüsten eingedeckt, die er nacheinander abfeuert. Darunter drei Volltreffer.

Also ich komme auf 47 nicht auf 55 

1 + 3 + 3 + 3 + 1 + 5 + 3 + 3x5 + 4x3 + 1

Asasel 16.03.2016, 21:03

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Asasel beobachtet die Schützen genau. Die meisten sind sehr schnell! Vor allem dieser Lee. Es könnte zwar mithalten, aber irgendwie hat Asasel das Bedürfnis seine Mutter zu beindrucken. Immerhin sitzt sie dort in der Loge und guckt ihm zu. Vielleicht sagt sie gerade zu einem der anderen 'das ist mein Kind!' und Asasel möchte seine Mutter doch nicht enttäuschen.

Als der Zwerg mit seinen Armbrüsten auftaucht kommt Asasel eine Idee wie es seine Chancen verbessern kann. Kurzerhand öffnet es ein Loch und reist zu Höhle 11 wo gerade keiner hinguckt. Dort kann Asasel alles finden was es braucht, streicht kurzerhand alles ein und reist zurück. Unschlüssig zuckt der Kopf herum, aber offenbar hat keiner was gemerkt. Auch nicht, dass er mit einer kleinen Truhe zurückgekommen ist.

Schließlich ist Asasel dran. Abermals winkt es in Richtung der Loge wo seine Mutter sitzt, ob sie zurückwinkt kann es leider nicht genau erkennen.

An der vorgegebenen Position angekommen offenbart sich Asasels Mitbringsel. Asasel öffnet die Truhe und holt noch mehr Wurfgleven hervor wie jene die er am Gürtel trägt. Er wirft die erste in die Luft, dann die nächste, und die nächste, und die nächste. Er jongliert ein Dutzend dieser gefährlichen Geschosse zum großen Oh und Ah und Gelächter der Anwesenden.

Ich bin bereit, gnädige Damen und Herren!
Verkündet Asasel, immer noch jonglierend blickt es nach vorne. Immer wieder schneidet er sich kurz, aber das macht Asasel nichts, die Schnitte sind nicht tief. Dann wird das Ziel in Bewegung gebracht, es passiert die Startmarkierung und Asasel wirft. Die erste Gleve, die Zweite, die Dritte…

Asasel wirft die jonglierenden Gleven sobald sie sich wieder in seiner rechten Hand befinden auf das Ziel und sobald sie das Ziel getroffen oder passiert haben holt er sie mit der Linken wieder magisch zurück, so dass kaum eine Sekunde dazwischen vergeht. So saust ein ganzer Hagel von Gleven auf das Ziel, die Zielgenauigkeit leidet sehr darunter, aber Asasel kann so mehr Schüsse verbuchen als alle anderen Teilnehmer und als der Heuballen die Endmarkierung passiert, lässt er die Gleven einfach vor sich in den Sand fallen.

Seine Hände sehen aus als hätte er damit ein Stachelschwein gestreichelt und langsam beginnt der Schmerz darin zu pochen. Trotzdem wartet er geduldig auf das Ergebnis.

Großes Gemurmel setzt ein. Der ein oder andere vermutet Magie. Die Magier haben alles beobachtet, schließen aber eine Steuerung aus. Dann die Zähler. Sie kommen zu drei unterschiedlichen Ergebnissen. Es wird diskutiert und von den Rängen kommt Gemurmel.

"In Anbetracht von Uneinigkeit vom Ergebnis… wird das mittlere Ergebnis gezählt: 62 Treffer

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