Kaiserreich
Drachenstein

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Ausflug in eine andere Welt

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Und weiter gehts…
Im übrigen, Batman z.B. könnte man als Mechanik einstufen, wenn man wolle. ^^

Matheel
Hintergrund: Mathel, die verbotene Stadt. Vor vielen Jahren eine wichtige Stadt im Großfürstentum, wurde sie zum Ende der Kriege geradezu über Nacht zerstört. Niemand weiß oder will sagen was geschehen ist, doch die Stadt besteht nur noch aus Ruinen und das Umland ist eine verdorrte Wüste. Die Häuser und die Regierung selbst schweigt zu den Vorkomnissen und so machen sehr viele Gerüchte die Runde. Die einen sagen, sie wäre durch eine furchtbare Waffe vom Hause Taymoris zerstört worden. Als endgültiges Exempel für alle anderen sich zu ergeben. Andere sagen es war weil die Stadt ihre Lords getötet hatte und sich versuchte selbst zu regieren. Und wieder andere sehen es als eine Götterstrafe oder durch Selbstverschuldung der Bewohner. Fakt ist, Mathel ist und bleibt ein Geheimnis und die Überlebenden der Stadt wissen selbst nicht was geschah, nur dass auf einmal alles einstürzte und verdorrte. Die Stadt gilt als Verboten und kaum jemand betritt sie oder ihr Umland. Gleichzeitig wandern übrige Bewohner durch das Großfürstentum umher und erzählen ihre eigene Geschichte. Bekannt sind sie durch ihre Kapuzen und langen Mäntel in gräulicher Fabre mit denen sie sich umgeben und scheinbar im Staub der Gosse verschwinden können.
Eigenschaften: Bewohner aus Mathel sind immer auf Wanderschaft und sind so stumme Zeugnisse ihrer Stadt. Sie besitzen eine eigene Geheimsprache mit Schriftzeichen und haben oft wunderliche Dinge bei sich. Man könnte sie als Sammelsurium des Unbekannten bezeichnen. In ihrer Art und Weise sind sie geschickt und arbeiten als Tagelöhner, Diebe, manchmal auch als Auftragsmörder oder Spione. Und trotzdem glaubt niemand an ihre Loyalität und beschäftigt sie lange. Auf jeden Fall sind sie schnell zu Fuß unterwegs und gut darin sich zu verstecken und nicht auf zu fallen.
Persönlichkeit: Sie sind sehr verschlossen und geben nicht viel über sich oder ihre Stadt preis. Den im Grunde dürften sie nicht herumwandern. Sie sind heimatlos, abgesehen von den Ruinen ihrer Stadt und praktisch rechtlos. Sie sind notorische Einzelgänger und verfolgen ihrem Weg, der Unterschiedlicher nicht sein kann. So manch einer froscht über die Vergangenheit nach, still und heimlich oder schwört je nach Theorie jemanden Rache.
Auftreten: Niemals würde jemand aus Mathel offen seine Herkunft bekannt geben. Sie sind eher Meister darin in der Masse zu verschwinden und nicht gefunden zu werden. Alles was grau und unauffällig ist, ist für sie gut.
[Hierbei lässt sich sehr viel hineininterpretieren und kann wie gewünscht geformt werden]

Rascots
Hintergrund: Verbrechen zahlt sich aus. Zumindest wenn du ein Angehöriger der Rascots bist und ziemlich weit oben in der Nahrungskette. Geführt von einem mysteriösen Boss und seinen fünf Vertretern beherschen sie die kriminelle Unterwelt des Großfürstentums. Die Rascots sind überall zu finden. In jeder Stadt und in jedem Dorf. Wobei die Rascots keine feste Organisation ist sondern nur lose miteinander verknüpft. Jede Straßenbande, Diebesgilde, Luftpiratenbande oder Schmugglernest ist ihr untergeordnet und muss einen Teil ihrer Einkünfte abgeben. Dafür bekommen sie relativ freie Hand in ihrem Tun und können sogar an größeren Überfällen herangezogen und beteiligt werden die von den Vertretern ausgeführt werden. Ihr Boss und die Fünf sind geradezu legendär und sie sind die Verbrecher mit dem höchstem Kopfgeld des Landes. Ihnen wird nachgesagt in einer Aktion eines der neuesten Militärluftschiffe vom Stützpunkt selbst geklaut zu haben. Ihre Leutnants sind schon greifbarer und handeln in ihrem Auftrag gewöhnliche Überfälle aus oder vertreten sie bei Unternehmungen.
Eigenschaften: Rascots sind überall vertreten und kennen Kontakte. Sie sind perfekte Informanten und können ganze Schlägertrupps aus dem Hut zaubern. Auch normale Waffen lassen sich flugs in Massen organisieren und sie wissen wer Bestechlich ist. Durch die Bosse kennt man sich einfach. Die Leutnants haben dagegen definitiv mehr Stil und sind eigene kleine Gangsterbosse mit Untergebenen und Soldaten die zumindest so lange ihrer Arbeit nachgehen, bis sie andere Aufträge bekommen. Sie sind es auch, welche die Abgaben einsammeln lassen.
Persönlichkeit: Rascots sind Teil einer großen Organisation und auch Stolz drauf. Ihr Zeichen, ein schwarzer Zylinder mit Totenschädel, wird gerne getragen, zumindest so lange keine Aufsichtsperson anwesend ist. Sie sind mit den Luftschiffpiraten verbunden durch das Gefühl der Freiheit, wenn sie auch ein wenig mehr Struktur haben und dafür viel chaotischer sind. Da es keine Mitgliedschaftsausweise gibt, sind wird jeder Verbrecher erst einmal als Kollege angesehen ob Rascot oder nicht. Das heißt natürlich nicht, dass man bei Hilfe nicht auch etwas verdienen will.
Sie sind oftmals anarchistisch geprägt, verachten die Häuser und die Regierung und einige unter ihnen sehen sich als Revolutionäre.
Auftreten: Einfache Unterschichtkleidung, Hose mit Hosenträger, ein Zylinder mit dem Totenkopf darauf und geringe Bildung und Benehmen ein klassischer Rascot. Die Leutnants sehen dabei schon besser aus, tragen Anzüge oder Fracks meist in schrillen Farben wie leuchtend Gelb. Immerhin müssen sie repräsentativ aussehen.
[Bekannte Vorbilder] Mafia

Avinash Volmar 16.07.2015, 18:15

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Ich hoffe bisher sind die Texte hilfreich.
Ein Zweier Artikel kommt noch. Dann ist erst Mal Ruhe. ^^

So, das ist der letzte erst einmal. ^^

Die Amazonen (Name wird eventuell noch geändert. Ich bin für Vorschläge offen. Übergangsname wäre auch »Orden von Penthes«
Hintergrund: Gegründet von der roten Lady Cassandra Penthes im Einigungskrieg, unterstützte es Lord Alexandr in seinem Kampf. Lady Penthes achtete darauf eine reine Frauenorganisation zu schaffen, welche alle Frauen die bereit waren zu kämpfen in sich aufnahm und trainierte. Sie nahm die Wehrlosen, die Verlassenen, die Betrogenen, jene welche keinen Mann mehr hatten oder von diesem weg wollten, also alle die Obdacht und Schutz brauchten und formte mit den Jahren aus ihnen eine der härtesten Verbände des Großfürstentums. Der Orden hat in jeder größerer Stadt Niederlassungen und immer noch kann jede Frau die Hilfe sucht sie dort erlangen. Der Dienst an der Waffe ist inzwischen keine Pflicht mehr, aber alle Anwerber müssen den Umgang mit dieser erlernen, sowie Selbstverteidigungskünste. Sie leben zusammen in den Niederlassungen und teilen ihre Aufgaben untereinander auf. Jede hat einmal Putzdienst, Kochen, etc., die Freizeit ist zwanglos gehalten, nur beim Training oder beim Kampfeinsatz ist militärische Disziplin sowie die Einhaltung der Kommandostruktur Pflicht. Jede Anwerberin übergibt ihren gesammten Besitz der Gemeinschaft wo er verwaltet und angelegt wird. Der Ausstieg ist, außer im Gefecht oder Kriegsfall, erlaubt und die ehemalige Amazone bekommt ihren Besitz wieder zurück. Besonders junge Mädchen träumen von einem aufregenden Abenteuer im Orden und die Bewerbungsrate ist sehr hoch.
Eigenschaften: Eine Angehörige von Penthes hat eine langjährige Ausbildung im Kampf hinter sich. Unbewaffneter Nahkampf, Schwert, Schusswaffen. Dies sind die Grundtrainingseinheiten die jede beherschen muss. Anschließend darf das Mitglied seinen weiteren Weg selbst bestimmen. Weitere Ausbildung je nach Talent und Interesse, oder der Einsatz bei einer bestimmten Einheit (die Einheiten sind nach ihren Kommandanten benannt und weisen deren Spezifika auf). Ein Einsatz als Scharfschützin? Oder das studieren von Maschinenbau? Alles ist möglich und wird intern gelehrt.
Amazonen sind also nicht nur Kampftalente, sondern können auch einfache Tätigkeiten als Bibliothekarinnen oder als Mechanik nachgehen.
Persönlichkeit: es ist ein Klischee, dass der Orden Männer verachtet. Sie sollen nur nicht von ihnen bevormundet werden. Der Orden hat sogar interne Kindergärten und Grippen und Söhne dürfen bis zur Volljährigkeit bei der Mutter bleiben. Danach dürfen sie höchstens als Besucher kommen. Eine Amazone ist selbstbewusst und stark. Sie weiß sich zu wehren und kann sogar die erste sein die angreift. Wenn sie irgendwo Unrecht sehen, gleich gegen wen, schreiten sie ein. Ihr besonderer Status erlaubt es ihnen fast überall hin zu gelangen und sie stehen für Recht und Gerechtigkeit ein um den Unterdrückten zu helfen.
Auftreten: Der Orden besitzt keine Uniformspflicht. Nur einige ihrer Einheiten tragen Uniformen. Zu erkennen sind sie außer ihrem kessen Auftreten natürlich, an dem Emblem. Eine feuerrote Frau mit Speer und Schild, welches sie irgendwo an ihrer Kleidung befestigt haben. Mit dabei sind meist ihre Waffen, von den eigenen Mechaniks verstärkt.

Annabelle Hamilton 24.07.2015, 04:41

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Jeder nette Onkel und liebe Tante ist eingeladen meine Arbeit zu beurteilen und mir zu sagen wenn etwas falsch ist.

Ganz niedlich mit dem Fuß auf dem Boden scharrt.

Also ich mag deine Welt sehr. Und zwischen den Figuren konnte ich mich kaum entscheiden.  Bitte korrigiere mich, wenn ich etwas schreibe, was nicht reinpasst, ja? 

Avinash Volmar 25.07.2015, 01:28

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Dann freut es mich wirklich sehr. Puh und ich dachte schon es gefällt kaum jemanden.
Zu Tiffi kann ich dir nur sagen, zwei Daumen nach oben.
Ich finde sie wunderbar ausgespielt und sie passt perfekt rein.
Wenn man einen Typ entwirft, hat man immer die Angst, dass die Leute nicht verstehen was man meint, meistens, da er zu ungenau beschrieben wird. Aber es ist wirklich eine Freude zu lesen wie Tiffi denkt und was sie unter Einsatz ihres Aresenals anstellt.

Gleiche Frage auch zurück. Wenn es Unklarheiten gibt, Logikfehler (oder andere Fehler), Fragen oder Namensvorschläge für irgendetwas, nur heraus damit. Bei mir wird sonst nur meine Freundin gezwungen mit zu arbeiten und die braucht mal eine Pause ;D

Und das wiederum freut mich sehr. War da noch etwas unsicher, weil du die Charaktere ja quasi schon festgelegt hattest. Aber du hast das so gut und detailliert beschrieben, da braucht man nicht mehr viel überlegen.
Auch das System mit dem Erzähler finde ich sehr spannend. 

Avinash Volmar 25.07.2015, 19:55

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Da irrst du dich. Squirrel ist Sanraal, nicht ich. ^^ (Ich bin bisher Erzähler, Annabelle und Andante)
Und damit auch die Chars die er beschrieben hat seine.
Aber ich glaub kaum das er etwas dagegen hat, so wie wir ihn inzwischen kennen. ^^

Klar, ich weiss schon. Aber ich meine die verschiedenen Berufsgruppen und Charaktereigenschaften.

Avinash Volmar 25.07.2015, 20:33

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Achso.
Naja es sind mehr Richtlinien, damit man es sich besser vorstellen kann und Charaktereigenschaften die jene Berufung mit sich bringen KÖNNTE.
Absolut kein Muss.

Ein Chemister kann genauso ein seriöser Wissenschaftler sein wie ein schnupfender Exzentriker. Wie man will. Nur dass er eben diese Kentnisse von Physik und Chemie besitzt wodurch er alles etwas anders sieht.
Ich glaube jeder von uns hatte einmal so einen Lehrer in Physik oder Chemie der die Welt erklären konnte. ^^

Dient einfach zur orientierung sonst würde ja nur ein Name stehen und es formt sich kein Bild dazu.

Hallo zusammen.

Erst einmal ein paar Namensänderungen:

Mathel wird umgeändert in Matheel (damit man gleich liest dass es lang ausgesprochen wird ) und liegt in der Region Arcadia.
Blaks wird umgeändert auf Rascots.

Weiteres in einzelnen Beiträgen.

Media Nocte 11.01.2016, 17:26

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kein Wunder, dass du nachts nicht einschlafen kannst, wenn du so was durchplanst! Alle Achtung!

Die Einwohner von Matheel


Ein Artikel in der Serie »Reise durchs geeinte Großfürstentum« von Prof. Dr. Lubor Gallup


Auf meinen Reisen kreuz und quer durchs Land habe ich kaum jemals mehr absurde Theorien, Gerüchte und Folkslore gehört als über Matheel. Doch muss ich sagen, wer kann es dem unkundigen Bürger verdenken, schlecht von einer Stadt zu sprechen die von einem Tag auf den anderen beinahe ausgelöscht wurde und die seit diesem Tag eine Sperrzone für Besucher wurde? Ich habe mich deshalb in die gesperrte Zone gewagt und möchte mit einigen Vorurteilen aufräumen.


Erst einmal stimmt es weder dass die Stadt vollkommen unbewohnbar ist, noch dass sie von lebenden Toden heimgesucht wird. Allein schon das ist ein Widerspruch in sich. Auch fressen die Leute aus Matheel kein Menschenfleisch. Zumindest nicht in meiner Gegenwart.


Tatsache ist, das das Land um die Stadt immer noch verwüstetes Ödland ist. Außer einigen Ziegenherden und Grasinseln gibt es kaum Flora und Fauna. Die Stadt selbst besteht größtenteils aus Ruinen und von den ehemaligen hunderttausend Einwohnern leben vielleicht gerade einmal tausend noch darin. Ganz genau konnte ich das nicht feststellen, da es kaum Verwaltungsstrukturen mehr dort gibt und jene die das Sagen hatten mit mir nicht sprechen wollten. Auswärtige Besucher werden stets skeptisch betrachtet, ich spürte deutlich: Die Leute aus Matheel hatten Angst. Angst vor Verfolgung von Auswärtigen und vor der Regierung die ihnen nicht erlaubt auszureisen.


In den letzten Jahren hat sich in Matheel ebenfalls eine biologische Eigenart entwickelt. Weißes Haar und rote Pupillen sind keine Seltenheit in Matheel. Dabei wurden diese seltsamen Kennzeichen nicht eingeboren, sie treten seit den merkwürdigen Vorkomnissen der Zerstörung ihrer Staat immer häufiger auf. Das Haar verbleicht, die Pupillen färben sich rot, gleich welchen Alters oder Geschlechts. Gesundheitlich geht es den etwa fünfzig bis sechzig Prozent der darunter leidenten allerdings bestens. Die Ursache konnte keiner erklären oder sie sahen stumm zu ihrer Stadt hin.


Noch ein Wort zur Religion. Während in großen Teilen des Landes die Leute den Glauben an den Erlöser predigen, hat sich in Matheel die Korachische Kirche bei anderen auch als die Bruderschaft der Betrogenen bekannt, nieder gelassen. Ihre anachistischen Lehren sind sowohl einseitig als auch effektiv für ihre Zuhörer. Sie sagt aus, das jene die in der Geschichte bestraft und verdammt werden im Grunde Opfer eines Betruges sind und es ihr gutes Recht ist sich wieder zu holen was ihnen zusteht. Diese Sekte die zuvor nur bei Bettlern, Alkoholigern und gesellschaftlichen Versagern in der Gosse gedieh hat es in Matheel sogar zu einer gewissen respektablen Organisation gebracht, haben sie Matheel vor einigen Jahren ja zur 'betrogenen Stadt' und damit zu ihrer Hauptstadt gekürt. Für jene Menschen die sonst von allen verachtet und gemieden werden eine willkommene Anteilnahme.


Zuletzt möchte ich selbst hier noch einmal bekräftigen, dass die überlebenden Einwohner von Matheel nicht wissen was ihrer Stadt zugestoßen ist. Es gibt viele Gerüchte und Theorien. Viele Schuldzuweisungen, doch tatsächlich weiß es niemand genau und Ärger, Frustration aber auch Trauer spiegelt sich deswegen im Alltag der Leute die bis in unserer heutigen Zeit noch immer wieder damit konfrontiert werden.


Morikles 1.0 Fabian Müller, 2005—2017.
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