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Drachenstein

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Stammesgeschichten der Orks

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Rhogan 22.07.2008, 13:30

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Die Stammesgeschichten der Orks drehen sich meist um Mut, Tapferkeit, Heldentum und Aufopferung. Die Götter spielen in jeder der Geschichten eine Rolle. Große Helden in den Legenden der Orks wurden von den Göttern auserwählt und unterstützt, doch ihr tun entsteht durch ihre eigene Kraft und ihren eigenen Willen. Die Götter in der Welt der Orks sind nicht alleine. Es gibt Geister, Ungeheuer und mystische Wesen die entweder von den Göttern gesandt wurden, oder gegen die Götter sind. Auch kommt es vor, dass die Götter sich gegenseitig bekämpfen und dieser Kampf in die Welt der Sterblichen getragen wird. Die Auswirkungen sind bis heute spürbar und sichtbar. Nur die ungläubigen anderen Wesen der Welt sehen die Zeichen der Götter nicht. Obwohl die Götter feste Formen haben, können sie ihre Diener schicken oder für Sterbliche weniger sichtbare Formen annehmen um in der Welt der Sterblichen umher zu wandern. Ihr Äußeres hat jedoch immer eine Gestalt die ihrer eigenen sehr entspricht. Dies bedeutet, dass Khar sehr wohl als Sterblicher-Krieger oder als majestätisches gepanzertes Nashorn auftauchen wird, doch niemals als Bettelsmann. Die Götter werden oft als sehr launenhaft beschrieben, den nur so erklärt man sich die Unterschiedlichkeiten in der Welt. Doch sind sie ehrenhaft und halten Ihre Versprechen und jedes Wort das sie geben ein.

Die Götter im Überblick:
Khar (Marron), Gott des Feuers, des Tages, des Krieges, des Kampfes und des Mutes, der Ehre ud des Stolzes
Gorrad (Parn), Gott der Erde, der Jagd, der Ausdauer, der Weißheit, der Natur und des Ruhms
Ouruna (Nerron) , Göttin des Wassers, der Fruchtbarkeit, der Schönheit, des Lebens, der Fürsorge und der Leidenschaft,
Shandra (Zerron), Göttin der Geister, der Nacht, des Todes, des Zorns

(Ich bin absolut begeistert. )"> ).

Rhogan 07.09.2008, 14:34

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Die Wilde Jagd und die Erschaffung der Orks

Khar baute an Eguar, der Göttlichen Festung und arbeitete daran mit ganzer Kraft. Shandra fing die gefährlichen Geister ein und sperrte sie ein in Vadokan, dem ewigen Verließ. Ouruna pflanzte Leben auf dem Körper und erschuf eine neue Welt mit Pflanzen und Getieren aller Art. Sie erschuf sich Geister die für sie ihre Dienste taten, Boten des Lebens welche hoch am Himmelstuch schwebten und Regen über das land brachte. Gorrad hingegen jagte im Wald Thorat und suchte nach ruhmreicher Beute. Da erblickte er einen riesigen Eber, der vom Huf bis zum Buckel die Größe eines Berges hatte. Sein Körper war mit Muskeln durchsetzt und strotzten vor Kraft und Ausdauer. Sein Körper war mit festen, braunen Borsten überzogen wo jeder Pfeil abprallte ohne Schaden zu hinterlassen. Seine Schnauze war lang und beherbergte acht Reihen von Hauern, welche zum Rüssel hin immer größer wurden und mit denen er unvorsichtige Gegner aufspießen und hinwegschleudern konnte. Dies war der schreckliche Eber Uko, einst erschaffen von Madhkhar. Gorrad gefiel die Beute und er jagte und erlegte den Eber. Er nahm seine Beute mit und briet sie auf einen Spieß zum Wohlgefallen der anderen Götter. Sein Fleisch war zart und wohlschmeckend. Doch am nächsten Tag, waren die Überreste von Uko fort. Das Tier hatte sich wieder zusammen gesetzt und war verschwunden. Wieder ging Gorrad in den Wald Thorat um den wilden Eber zu finden. Wieder konnte er ihn töten, aber er war stärker wie am Abend zuvor. So ging es fort, dass Uko jeden Tag getötet und gebraten wurde. Und nach jedem Tod wurde Uko stärker und schneller wie am Vortag.

Schließlich erkannte Gorrad, dass er bald die Jagd nach Uko nicht mehr alleine schaffen würde. Zuerst schuf er große Echsenähnliche Wesen mit breiten Flügeln und dem Feuer Khars in ihren Mäulern. Mit ihren Flügeln sollen sie Uko verfolgen können und mit ihrem Feuer ihn schwächen. Er erschuf die Drachen. Doch jene Wesen waren tückisch, ungehorsam und wollten Gorrad hintergehen. und Gorrad verbannte sie vom Reich der Götter und schleuderte sie hinunter in die untere Welt. Doch gab er nicht auf und so formte er Lebewesen nach seinem Ebenbild die ihm nach der Jagd nach Uko helfen sollten. Er erschuf die Orks und gab ihnen Verstand. Dann bat er Ouruna, dass sie ihnen Leben schenke. Dies tat Ouruna und gab ihnen Mut und Gesundheit. Von nun an jagte Gorrad mit den Orks nach Uko.

Khar erfuhr von der Schaffung der Lebewesen. Ihm gefiel es nicht, dass Gorrad eigenständig Wesen nach seinem, nach göttlichem Vorbild geschaffen hat und sie göttliche Aufgaben zuwies. Er stellte seinen Bruder zur Rede. Dieser beteuerte, dass die Orks es wert waren in den Dienst der Götter zu treten. Khar wollte sich schließlich selbst davon überzeugen. Er ließ den Riesen-Wolf Largos, ein Tier mit schwarzem Fell aus Asche und Schwefel und flammenden Augen des Feuer, von der Kette, der sonst den Eingang zur Festung Eguar bewacht und schickte ihn gegen die Orks. Diese traten ihm mutig entgegen und schafften es die Bestie mit Kraft, List und Verstand zu fangen und nur auf Rufe der Götter hin, töteten sie ihn nicht. Khar sah, dass sie diese Prüfung bestanden hatten und gab ihnen seinen Segen und seine Kraft. Von nun an waren die Orks göttlich berührt und durften in ihre Diensten treten. Khar nahm diejenigen Orks zu sich, die tapfere und unerschrockene Krieger waren. Sie sollten an seiner Seite kämpfen gegen jeden der die Götter herausfordert. Sie sollen sich gegenseitig ihre Kraft messen. Ouruna nahm jene Orks, welche das Leben am Herzen lag und schenkte ihnen den Aufenthalt in ihrem Paradies. Shandra bestrafte jene, die sich gegen die Götter wendeten und sperrte sie in Vadokan ein. Weiters nahm sie jene, die ihr Leben ihr verpflichteten und nahm sie als Wächter in ihrem Dienste auf. Gorrad nahm jene, welche sich der Jagd verpflichteten. Mit ihm jagen sie nun als die Wilde Jagd bekannt hinter Uko her bis ans Ende der Zeit. Sie jagen ihn im Wald Thorat und auf der Welt nach. Manchmal kommt es nämlich vor, dass die Wilde Jagd das Land der Sterblichen passiert. Dann donnert die Erde und die Wirbel der Geister reißen Bäume und Felsen hinfort.

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