Kaiserreich
Drachenstein

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Kaiserlicher Nachwuchs

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Mercutio Besançon 08.07.2008, 20:06

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Mercutio steigt genervt vom Pferd. Unglaublich, dieses Wetter. Im strömenden Regen sieht er zwei Gestalten, die sich zu streiten scheinen. Wortfetzen wie »Fluch« und »Dämonen« lassen ihn neugierig aufhorchen. Geschickt schleicht er sich von hinten an die scheinbar kaiserliche Dienerschaft heran, doch die beiden amtstreuen Diener verstummen in ebendiesem Moment und machen sich schweigend daran, Kaiserliche Verlautbarungen an jede nur erdenkliche Stelle Drachensteins zu tapezieren.

Mercutio wartet einen Moment ab, bis die Herren im dichten Niederschlag verschwunden sind und macht sich neugierig daran, die Schrift zu lesen.In der ihm fremden Schrift kann er nur wenige Worte entziffern, diese reichen jedoch, ihn erfreut und überrascht auflachen zu lassen. Auch andere Menschen scheinen die Diener bemerkt zu haben und nähern sich trotz des Regens neugierig der Tafel.

Sagt mir, werte Herrschaften, ich fühle mich Eurer Schrift nicht mächtig und möchte einen Irrtum ausschliessen, ist es richtig, was da steht? Hat es kaiserlichen Nachwuchs gegeben? Hat Euphemia ein Kind geboren?

Eilonwy 10.07.2008, 15:23

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Eilonwy sitzt unter einem Regenmantel, die Arme um die Beine geschlungen auf einem Stein der aus der feuchten Erde ragt. Sie sieht Wachen die Schriften aufhängen und gleich darauf verschwinden. Viele andere Menschen marschieren erschöpft dorthin udn lesen es eilig. Sie wartet bis sich der Andrang gelegt hat und steht auf. Eilonwy schüttelt sich kurz und geht langsam auf die Schrift zu. Angekommen, macht sie Versuche hochzufliegen und muss sich dann doch kurzerhand den Mantel ausziehen. Sofort schlägt ihr beißende Kälte entgegen und sie schlingt die Arme um ihren Körper. Eilonwy fliegt hoch zur Schrift und liest mit Eile und sehr viel mehr Interesse die Schrift. Lächelnd und vor Freude strahlend hört sie die Frage eines Mannes der einige Meter hinter ihr steht. Hastig zieht sie ihren Mantel an und widmet sich dem Mann.

»Werter Herr, ja es ist wahr der Kaiser hat ein Kind geboren, verzeiht seine Frau die Kaiserin wohl eher, es ist eine Tochter, Flientmora ist ihr Name. Und wie ich mir denken kann wohl ein sehr hübsches Mädchen. Oh wie glücklich die beiden wohl sein müssen, Nachwuchs ist immer etwas sehr schönes.«

Ich hoffe ich habe das jetzt mit der Tochter und so richtig verstanden was in dem Thread Kaiser Apartments stand wenn nicht kann mich gerne jemand verbessern. )">

Mercutio Besançon 10.07.2008, 16:27

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Mercutio dreht der Menschengruppe wütend den Rücken zu. Keiner der Anwesenden scheint besonders Fremdenfreundlich zu sein. Er beschliesst, sein Pferd zu holen und sich im Schloss selbst vom freudigen Ereignis zu überzeugen, als er eine Stimme hinter sich hört. Verwirrt starrt er Eilonwy einige Sekunden lang an und stimmt schliesslich in ihr Lächeln ein.

Dann ist es also wahr? Welch freudige Botschaft, ich danke Euch! )">
Doch sagt, lebt Ihr schon lange hier in Drachenstein? Ich habe noch selten ein Wesen wie Euch in dieser Gegend gesehen.. Aber was wundert mich das, in Drachenstein sollte mich nun wirklich nichts mehr erstaunen.


Ich schätze mal, das geht in Ordnung. Wenn hier schon mal was läuft, sollte man das doch auch nicht geheimhalten, was? Das dachte ich mir zumindest…

Eilonwy 10.07.2008, 18:57

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Eilonwy´s Augen beginnen grün zu leuchten udn sie lacht auf.

»Ja, ich beginne mich auch langsam an alle Wesen zu gewöhnen wenn ich auch noch nicht viele gesehen habe. Nein, wie ihr recht geschätzt habt, ich bin vor kurzem nach Arldroy gezogen und bis jetzt finde ich Drachenstein ist etwas ganz besonderes. Doch sagt wenn ich mir die Frage erlauben darf wer seid ihr? Ich bin Eilonwy Maritsa Fürstin von Riom es freut mich sie kennenzulernen«.

)"> Ganz meine Meinung…

Mercutio Besançon 10.07.2008, 19:23

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Mercutio nimmt Eilonwy's zarte Hand und küsst diese vorsichtig.

Hoch erfreut, Doña Eilonwy.Mein Name ist Mercutio Besançon, weder Fürst noch Knappe, sondern einfach Weltenbummler und von der Kaiserin dieses Landes besonders angetan. Doch wie ich sehe hat Drachenstein auch noch durchaus andere Schönheiten zu bieten..

Ich muss Euch recht geben, Drachenstein ist wirklich ein beeindruckender Ort, ich habe selten so viele verschiedene Wesen friedlich nebeneinander leben gesehen. Dies zeugt von einem grossen Kaiser.

Eilonwy 10.07.2008, 19:51

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Eilonwy Wangen werden hoch rot und sie lächelt verlegen.

»Sagt werter Herr kennt ihr Unsere Kaiserin persönlich? Was führt euch denn eiegntlich hier zum Schloss?«

Mercutio Besançon 10.07.2008, 20:15

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Lächelt und zwinkert Eilonwy zu.

Man scheint Euch viel zu wenige Komplimente zu machen, wie mir scheint.

Ich kenne die Kaiserin seit wir beide Kinder waren. Und ebendies hat mich auch nach Drachenstein geführt. Ich war in der Gegend und wollte mich nach dem Wohlbefinden der Kaiserlichen Familie erkundigen. Dass es allerdings so gute und überraschende Nachrichten gibt – damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet.

Was hat euch denn hier her verschlagen, wenn ich so unverblümt fragen darf?

Eilonwy 10.07.2008, 21:44

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»Wisst ihr Monsieur das ist eine lange Geschichte, meine Eltern starben und ich bin nach Arldroy geflüchtet direkt in die Arme Hagorns. Nun das mir zu wenig Komplimente gemacht werden kann ich nicht bestätigen, aus sowas mache ich mir nichts mehr, was natürlich nciht bedeutet das ich für ihre nicht dankbar wäre. Sagt seit ihr den ganzen Weg hierher durch den dichten Regen geirtten? Das muss doch schrecklich anstrengend gewesen sein.«

Mercutio Besançon 11.07.2008, 07:51

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Oh, es tut mir leid das zu hören.

Mercutio betrachtet Eilonwy's Augen einen Moment intensiv, dann löst er sich von ihrem Blick und deutet auf sein Pferd.

Ja, mein treuer Freund hat mir den langen Weg getragen. Ich bin das Reisen nicht anders gewohnt. Zudem muss ich sagen, dass man doch viel mehr von der Welt sieht, wenn man sich auf dem Rücken eines Pferdes befindet.

Aus welchem Land stammt Ihr denn ursprünglich?

Eilonwy 11.07.2008, 11:40

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Eilonwy betrachtet das wunderschöne Pferd und vertieft sich einen Augenblick des Träumens an die Tage mit den Eltern.

»Nun, ich habe schon immer in Arldroy gelebt. Ausserhalb der Grenze dort haben sich ich und meine Eltern schon lange versteckt gehalten. Meine Eltern waren immer sehr sehr scheue Wesen und wir haben sehr gut gelebt aber ich konnte nicht mehr dort bleiben wo sie verschieden es tat mir zu weh.«
Eilonwy rollt eine einsame Träne über die Wange, die sie aber sofort wieder verwischt. Sie ringt sich ein Lächeln ab.

»Naja aber ich muss wohl anfangen darüber hinweg zu kommen. Das Leben geht weiter. Aus welchem Land stammen sie denn Monsieur Mercutio?«

Mercutio Besançon 11.07.2008, 13:45

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Mercutio kneift die Lippen zusammen. Wie konnte er nur so unsensibel sein und nach solchen Dingen fragen, schliesslich kennt er Eilonwy überhaupt nicht. Er lächelt ihr einige Augenblicke mitfühlend zu. Das Thema seiner eigenen Herkunft ist ihm sehr unangenehm und er könnte sich ohrfeigen, da er es selbst war, der das Gespräch auf diese Bahn gelenkt hat.

Ich stamme wie Euphemia aus dem Reich der Caoineadh, eine völlig andere Welt, die heute so auch nicht mehr existiert.
Das Leben geht wohl weiter, aber darüber hinweg sein zu wollen ist ein unerreichbares Ziel. Wesen wie wir können einzig lernen, das Geschehene zu akzeptieren und sich nicht ständig zu wünschen, es wäre anders gewesen. Und Ihr, Doña Eilonwy, scheint in Eurem Herzen genau das zu wissen, ansonsten wäret Ihr nicht hier her gekommen.

Eilonwy 11.07.2008, 14:33

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"Eure Worte tun gut werter Mercutio. Darf ich euch vielleicht auf ein Met einladen? Auch wenn das etwas ungewöhlich scheint wenn eine Frau einen Mann einlädt.
Verzeiht mir aber ich weiß nciht wo es hier eine geeignete Schenke gibt. Wenn ihr mir den Weg zeigt wäre ich euch sichtlich dankbar. Denn ich finde es mehr als unbehaglich in diesem dichten Regen zu stehen. Also?"

Eilonwy lächelt und legt leicht die Hände an ihre Hüfte. Dieser Mann scheint ihr geheimnisvoll zu sein und es kann nicht schaden ein paar Bekannte in dieser Stadt zu haben. Blinzelnd durch den dichten Regen veruscht sie Mercutios Geischt zu erkennen.

»Natürlich nur wenn sie Zeit haben, ansonsten können sie gerne absagen mir macht das garnichts. )"> «

Mercutio Besançon 11.07.2008, 14:59

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Mercutio löst die Kordeln seines Umhangs und hält Eilonwy diesen wie ein schützendes Dach über ihren Kopf. Dann deutet er erneut auf sein Pferd.

Ein wunderbarer Vorschlag. Ob nun ungewöhnlich oder nicht – Ihr habt damit jedenfalls recht, wir stehen schon viel zu lange im Regen. Es wundert mich nur, dass sich nicht mehr Bürger hier versammeln, wenn eine so unglaubliche Nachricht verbreitet wird..

Ich schlage vor, wir suchen Schutz in der Taverne.

Eilonwy 11.07.2008, 15:47

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»Danke werter Mercutio, wirklich sehr nett.«

Eilonwy nimmt hinter Mercutio auf dem Pferd platz wenn auch etwas irritiert und unsicher, es war lange her das sie auf einem Pferd geritten war, wo sie doch fliegen konnte. Nass vom Regen, klammert sie sich an Mercutios Umhang, um von der Geschwindigkeit nicht fortgerissen zu werden.

Na aber Hallo, der Thread erfreut sich ja einer enormen Nachfrage, unglaublich!

Sedwen Zars 25.07.2008, 04:14

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Find ich auch gut Hab auch mal wieder Zeit hier was zu schreiben.^^

Ein Diener bringt Sedwen die Nachricht von der Geburt des Kaiserlichen Kindes. Er ist überglücklich über die Nachtichten, dass Euphemia und Veuxin ein Mädchen bekommen haben und er macht sich sofort daran, eine Nachricht an den Kaiser zu schreiben und dabei seinen Besuch in den nächstenTagen anzukündigen.

Ich habe bei Sedwen erstmal gelesen: »Er ist unglücklich darüber, dass Euphemia und Veuxin ein Mädchen bekommen haben« und musste erstmal ordentlich schlucken. ^^

Naja, so oder so scheint Sedwens Besuch irgendwie auszubleiben…?

Wo steckt Sedwen eigentlich überhaupt?

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