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[Laigen] Der Ball der Fürsten und Könige

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Avinash Volmar 29.12.2017, 01:59

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Es nähert sich der Abend und der damit versprochene Empfang, ein Ball wie es sich für die Aristokratie Malaziens gehört.
Für das Fest im Königsschloss wurde schon alles vorbereitet. Die Gäste haben die Möglichkeit sowohl innerhalb des Schlosses selbst, als durch den Garten zum Ballsaal zu kommen, wobei den Gästen draußen im Garten ein magisches Feuerwerk erwartet welches von zwei Magiern effektvoll in den Himmel geschossen wird um diesen in allerlei Farben zu erleuchten. Die Gänge zum Ballsaal als auch der Ballsaal selbst wurden reich geschmückt. Wertvolle Stoffe verkleiden die Wände um alles ein wenig auf zu lockern. Dienstmädchen huschen hin und her während das Buffet im Ballsaal aufgetragen wird. Wachsoldaten bewachen die Ausgänge. Nur die wenigsten von ihnen sind in den Farben der Silberkette gehalten, die Meisten tragen sehr herausgeputzte Stadtgardistenuniformen in Schwarz-Grün.

Die Musiker nehmen auf einem Balkon über dem Ballsaal Platz. Von hier aus kann ihre Musik überall hin ertönen, durch das ganze Schloss und bis hinaus in den Garten. An die zwei Dutzend Musiker haben den Auftrag das Gesellschaftliche Ereigniss zu untermalen. Es wechseln sich schnelle und langsame Tonfolgen miteinander ab und laden zum abwechslungsreichen Tanzen ein.
Die Musik spielt auf

Auch andere Gäste kommen aus ihren Zimmern und den Räumlichkeiten hervor, gekleidet in prächtigen Gewändern, manch einer mit deutlichen Schmuckperücke, ziehen sie alle zum Ballsaal hin. Aus einer Türe kommt lachend und kreischend eine junge Dame in Angestelltenkleidung heraus geschossen, richtet sich das nötigste und ist flux hinter einer Ecke verschwunden.
Die meisten Gäste haben sich bereits eingefunden. Es wird getanzt, gelacht und gespeist. Diener gehen mit Tabletten mit Köstlichkeiten und Getränken umher. Das Buffet weißt Spezialitäten der Region auf, angefangen von kleinen Häppchen mit überbackener Krebsfüllung bis hin feinen Sahnetörtchen. Avinash selbst hat sich am Rand der Tanzfläche mit einigen anderen Aristokraten bequem hingestellt um mit ihnen zu plaudern.

Gwen Volmar 29.12.2017, 10:33

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Als Gwen den reich geschmückten Ballsaal betritt, fühlt sie sich von dessen Pracht und dessen zahlreichen Insassen mehr als überfordert. Ihr Herz schlägt schnell und sie hofft, dass ihr durchaus prachtvolles, dunkelblaues, mit goldenen Ornamenten verziertes Kleid ihre Unsicherheit überdeckt und nicht allzu viele Vampire anwesend sind. Obwohl sie sich einen jetzt geradezu sehnlichst an ihre Seite wünscht.

Chen Lu Yang 29.12.2017, 17:12

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Auch Chen Lu und Long befinden sich bereits mit spärlicher und nicht zu auffälliger Bewaffnung im Saal und mustern die Gäste eingehend und doch nicht zu offensichtlich. Sie hingegen ziehen so einige Blicke auf sich, das entgeht ihnen nicht.

Long Thien Omura 29.12.2017, 18:01

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Long hat sich, passend zu diesem Anlass, in möglichst festliche Kleidung geworfen und versucht nun mit Chen Lu gemeinsam, sich unter die Leute zu mischen. Das ist allerdings nicht so leicht, spätestens seit dem Edikt des Kaisers, das Kitaiern die Einreise eigentlich verbietet, sind die Drachensteiner (Draken?  ) Kitaiern gegenüber vorsichtig und fast schon ein wenig argwöhnisch geworden. 
Das Schloss wurde mehr als prunkvoll geschmückt und der Anblick der vielen Kerzen und Leuchten, Blumen und Verzierungen lässt Long einen Moment inne halten. Genau wie Chen Lu ist er nicht ganz unbewaffnet und der Druck des Stiefeldolches auf sein Bein gibt ihm ein etwas sichereres Gefühl.  

Avinash Volmar 30.12.2017, 00:32

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Beim Eintreffen der neuen Gäste werden diese jeweils von einem Rufer vorgestellt. So auch im Falle von der Nichte seiner Majestät, wird mit dem Stock auf den Boden geklopft um die Aufmerksamkeit der Anwesenden auf den neu eigentroffenen Gast zu ziehen.
»Gwen Volmar«
Nach und nach wechseln die Blicke in Richtung von Gwen, den nach und nach wird den Leuten der Nachname der jungen Dame bewusst, auch wenn sie keinen wertvollen Titel vorne dran stehen hat. Mindestens ein Dutzend Leute sehen in Gwens Richtung, eine gewisse Angespanntheit im Raum ist spürbar. Kaum jemand weiß von ihr. Wer ist sie? Wie ist sie verwandt mit dem König? Was macht sie hier? Die Fragen stehen ihnen ins Gesicht geschrieben. Andere werfen nur einen kurzen Blick zu Gwen. So als hätten sie kein Interesse, sehen aber endlich das Gesicht zu den Informationen welche sie schon lange hatten.
»Shogun Long Thien Omura, nebst Gemahlin Chen Lu Yang.«
Weitere Namen welche Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wenn auch mehr wegen ihres exotischen Klangs. Doch halt, meinen die ersten, waren unter dem Turnier nicht auch Kitaier? Ist einer von ihnen vielleicht ein Teilnehmer? Fast könnte man meinen sich an den einen Namen, das andere Gesicht erinnert zu haben, bis man sich doch wieder unsicher ist. Auf jeden Fall ziehen sie etliche Blicke auf sich, voller Neugierde… und auch Argwohn.

Gwen Volmar 30.12.2017, 00:41

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Gwen würde am liebsten sogleich wieder dem Raum entfliehen und in ihrem Zimmer verschwinden, als sich all diese Blicke auf sie richten, doch stattdessen atmet sie tief durch und streckt den Rücken durch, wie es ihr Onkel vermutlich von ihr verlangt. Ihre Knie zittern unter dem dicken Stoff, als sie in den Saal hinein geht, und sie schafft es, sich ein winziges Lächeln aufzuzwingen.

Chen Lu Yang 30.12.2017, 00:42

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Auch Chen Lu zwingt sich aufgrund dieser Titulierung zu einem Lächen, während sie diesem Ankündiger am liebsten gehörig die Meinung geigen würde. Sie ist bedeutend mehr als die Gemahlin ihres Mannes. Doch hier wird sie sich wohl oder übel damit begnügen müssen.

Darcy de Lacombe 30.12.2017, 02:48

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Darcy befindet sich ebenfalls vor Ort. Er und sein Vater sind bereits zuvor angekommen und hatten die übliche Begrüßungsfloskel hinter sich gebracht. Gekleidet in einem adretten, Samtblauem Anzug mit weißem Seidenhemd welches an Brusthöhe seine Rüschen aufweißt, gibt Darcy eine recht schlanke und in gewisser Weise edle Gestalt vor, umrahmt von seinem jugendlichen Aussehen sieht er, zumindest für sein Verständnis, immerhin besser aus als die älteren Herrschaft die wohl mit Puder und Perücken ihrem verwelkendem Aussehen nachgeholfen haben. Sein Blick schweift über die anderen Anwesenden. Die herausgeputzten Damen, egal ob jung, alt oder älter, wirft er einen kecken und keinesfalls zurückhaltenden Blick zu. Immer wieder interessant wie sich die Damen mittleren Alters geschmeichelt fühlen und seine Aktion mit einem Lächeln abtun, während die Jüngeren sich errötet wegdrehen, albern kichern, oder sich ihren Freundinnen zuwenden um das eben erlebte ausgiebig und sicher nicht vorteilhaft zu besprechen.
Neben den parfümierten Herren, haben die den keine Würde fragt er sich, gibt es auch jene die es nicht nötig haben. Wie sein Vater oder der Fürst von Anoiz, altes Vampirgeschlecht welches sich nicht so aufmaschen braucht. Und dann noch zwei sehr sonderbare,… Menschen? Darcy kann es nur vermuten, auch wenn sie anders aussehen wie jene welche er bisher gesehen hat. Sie stammen aus Kitai, soviel hat er schon gehört.
Ohne Scheu sieht er die beiden hinterher wie sie durch sein Blickfeld gehen. Es hat seine Annehmlichkeiten als Flegelhaft zu gelten.

Avinash Volmar 30.12.2017, 02:50

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Avinash ist umgeben von einer guten Traube von Vertrauten die ihm zum Fest beglückwünschen und versuchen mehr über seine Pläne für die nächsten Tage in Erfahrung zu bringen. So eingeschlossen, wenn sie ihm auch höflichst Platz machen, stehen ihm mehrere Personen in Sicht um Gwen zu entdecken.

Celina Volmar 30.12.2017, 02:55

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Celina jedoch hört die Ankündigung von Gwens Erscheinen und komplimentiert sich von den Damen und Herren welche ebenfalls sich kreisförmig um sie angeordnet haben. Mit einer entschuldigenden Geste, und dem Einsatz ein wenig Magie ins Unterbewusstsein der Leute, teilt sie die Menge um zu Gwen hinüber zu eilen. Ihr Klein klitzert vor eingelegten Kristallen welche das scheinende Licht darin brechen. Ihre makellos anmutende Elbengestalt wurde mit der ihr innewohnenden Macht noch verstärkt, so dass sie überirdisch scheint, was auch von ihr gewollt ist.
Die Elbin kommt auf Gwen zu gelaufen, eine ganze Traube von Leuten welche sie umringt haben hinter sich her ziehend wie Bienen die ihrer Königin folgen.
Gwen, mein Liebes. Schön dich zu sehen.
Sie bleibt vor ihr stehen und zwei Schritt hinter ihr bleiben auch die anderen stehen und warten in Neugieriger Spannung ab.

Dusan 30.12.2017, 03:01

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Dienst ist Dienst.
Während fast alle Ordensmitglieder abberufen wurden nach, wer weiß schon wohin, ist es seine Ehre, vielleicht aber auch seine Langeweile, am Ball Wache zu schieben. Nunja, immerhin recht inoffiziell. Als einziger Teilnehmer des Turniers des Ordens der Silbergarde hat er trotz seiner Niederlage zumindest eine gewisse Berühmtheit erlangt, so dass er sich ein wenig was erlauben darf und fast schon als Gast auftreten darf, statt als Hauptmann der ganzen Gardisten welche er überprüfen muss. Da kann er auch das ein oder andere Häppchen mal genießen. Alles in allem eine wirklich eindrucksvolle Feier, auch wenn er einen Mann und eine Frau mit merkwürdigen Gesichtszügen als nicht ganz geheuer empfindet. Auch ihre Kleidung sieht fremdländisch aus, nur scheinen sie eingeladen zu sein.
Verdammt er hätte sich doch die Gästeliste genauer ansehen sollen, wenn es nur nicht so verdammt viele Namen wären.

Gwen Volmar 30.12.2017, 14:30

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Gwen verneigt sich knicksend sogleich vor Celina, als sie diese vor sich erblickt.
Celina, die Freude ist ganz meinerseits unter all diesen Fremden. Ihr seht wunderschön aus, Tante.

Celina Volmar 30.12.2017, 21:56

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Schon werden die ersten Worte getuschelt und hier und da kann Gwen gleich wie Celina das Wort »Tante« verstehen. Die Neuigkeit wird wohl gleich aufgesogen wie weitergetragen. Celina versucht dem Treiben hinter sich nicht viel Beachtung zu schenken und konzentriert sich ganz auf Gwen.
Vielen Dank. Du siehst bezaubernd aus. Das Kleid ist gut gewählt für den heutigen Anlass. Komm, ich stell dich den Damen hier vor.
Dabei nimmt sie Gwen an der Hand als würde sie sie zum Tanz führen. Stattdessen führt sie sie an sich vorbei hin zu den Damen welche ihr gefolgt sind. Mit sehr leiser Stimme flüstert sie ihr etwas zu:
Keine Sorge. Ich bin da.

Gwen Volmar 30.12.2017, 22:17

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Gwen zögert einen Moment, als Celina ihre Hand nimmt, denn sie erinnert sich nur noch allzu gut an das letzte Mal, dass sie sich berührt haben. Doch als nichts Verdächtiges passiert, lächelt Gwen dankbar über die Unterstützung ihrer Tante.
Das ist sehr nett von Euch, Celina.

Long Thien Omura 30.12.2017, 22:17

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Weiss grad nicht so, wie ich mich da einbringen soll. Ich les einfach mal mit und warte.

Celina Volmar 31.12.2017, 00:51

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Es ist ein Ball mit vielen Leuten. Du kannst viel machen. Gerade eben starren dich mindestens zwei Charaktere an, einer neugierig, einer misstrauisch. Natürlich kannst du aber auch abwarten. Wie du willst

Das hier ist meine Nichte, Gwen Volmar.
Sie ist die Tochter meines Schwagers und wird uns Gesellschaft leisten.

Führt sie zur Erklärung aus, ohne auf das Schicksal von Gwens Eltern näher ein zu gehen. Dann stellt sie die versammelten Damen der Reihe nach vor, welche nach und nach ihren höfischen Knicks vollführen. Als sich alle vorgestellt haben und der Höflichkeit genüge getan wurde, trauen sie sich näher an Gwen heran und überhäufen sie mit Fragen.

Gwen Volmar 31.12.2017, 10:41

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Es ist eigenartig für Gwen, Leute vor sich knicksen zu sehen, wo sie doch diejenige ist, die es die letzten Wochen unnachgiebig geübt hat.
Es freut mich Ihre Bekanntschaft zu machen.
erwidert Gwen immer wider in abgewandelten Formen und lächelt dabei so freundlich und selbstbewusst, wie es ihr möglich scheint. Anschließend stellt sie sich den Fragen der Frauen, antwortet manchmal aber auch eher ausweichend, da sie die richtige Antwort auf manche Fragen nicht kennt. Hin und wieder sucht sie in der Menge nach dem bekannten Gesicht eines Vampirs, damit sie ihm beweisen kann, wie souverän sie diese Gespräche meistert. Doch von Darcy ist nichts zu sehen.

Celina Volmar 08.01.2018, 04:42

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Celina sieht mit einer gewissen Genugtuung wie sich Gwen schlägt und die vielen ihr unbekannten Personen und Persönlichkeiten begrüßt. Und doch wird sie das Gefühl nicht los, als ob sie nach jemanden Ausschau hält. Vielleicht nach ihrem Onkel?
Sie winkt einen der Bediensteten mit Gläsern heran um etwas zu trinken zu bringen, während eine der Damen mit ihr spricht.
»Gwen, woher kommt Ihr? Wie gefällt Euch Laigen?«

Gwen Volmar 08.01.2018, 06:53

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Tatsächlich huscht Gwens Blick immer wieder durch die Menschenmengen, suchend, flüchtend. Sie weiß, dass dieses Verhalten unhöflich ist, und versucht es daher abzustellen, doch es ist beinahe wie ein Instinkt in ihr, der sie zu Darcy drängt. Allein dieses Gefühl verachtet sie, den Gedanken dahinter noch mehr. Denn es scheint nicht ihr eigener zu sein. Sie würde niemals denken, dass sie zu einem Halodrian  wie ihm muss.
Ich… Ich stamme aus einer Küstenregion Pretanz', doch Laigen ist nicht weniger schön als meine Heimat. Eher auf eine ganz andere, faszinierende Art.

Celina Volmar Mittwoch, 08:31

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»Pretanz hat ja Pretannica, da kann unser Laigen sicher nicht mithalten.«

Kommt als Antwort, während Celina immer mehr das Gefühl bekommt als würde Gwen etwas ablenken. Celina versucht einer möglichen Frage welche Gwen unangenehm sein könnte zuvorzukommen.
Laigen und Pretannica sind wie zwei Edelsteine in einem Collier. Nur wenige würden Rubine und Smaragde miteinander vergleichen um wett zu eifern.
Verhaltene Zustimmung von den anderen Damen.
»Sagt, was findet Ihr an Laigen denn faszinierend?«

Morikles 1.0 Fabian Müller, 2005—2017.
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