Kaiserreich
Drachenstein

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Zweisamkeit

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Gideon Chamberlain 15.08.2017, 18:10

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Es ist spät nach der Trauerfeier, als es an Gideons Tür klopft. Er weiß sofort, wer es ist, der da vor ihr steht. Immerhin hat er ihn eingeladen. In einem schwachen Moment. Jetzt würde er am liebsten so tun, als wäre er nicht da. Eine Minute lang schafft er es sogar. Dann klopft es erneut.
»Ich kann sowohl das Licht der Kerze sehen, als auch dich riechen.«
Irritiert hebt Gideon den Kopf, als Jaydens Stimme gedämpft durch die Tür dringt. Riechen? Verdammt und kann er Mal bitte leiser sprechen? Es muss nicht jeder wissen, wer ihn mitten in der Nacht aufsucht. Er sollte schon lange schlafen, wollte es auch schon lange tun, doch der Gedanke, er könnte tatsächlich auftauchen, ließ als seine Nerven auf Hochtouren laufen. Sie hatten sich nur einmal berührt und seitdem brannte seine Hand. Was würde nur mit seinem Körper passieren, wenn Jaydens Hände ihn liebkosen würde?
Von Verlangen getrieben geht Gideon zur Tür hinüber. Als er sieht, dass Jayden so eben erneut zum Reden ansetzten will, packt er ihn schnell am Hemdkragen und zieht ihn herein. Dann blickt er sich schnell und knapp im Flur um. Da niemand zu sehen wir, schließt er die Tür hinter ihm und dreht sich zu seinem Gast in, der… nun direkt vor ihm steht. Und mit direkt ist nicht Kleidung an Kleidung gemeint. Er kann ihn spüren, so hautnah steht er. Sein Oberkörper ist an Jaydens gepresst, der damit kein Problem zu haben scheint, sogar noch etwas auf ihn zuzudrängen scheint.
»Wow… Ich liebe herrische Männer.«

Morikles 1.0 Fabian Müller, 2005—2017.
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