Kaiserreich
Drachenstein

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Die Tage davor...

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Avinash Volmar 03.06.2017, 21:52

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Die letzten Überbleibsel des Turniers wurden beseitigt. Die Festivitäten in der die malazianische Hauptstadt geschmückt und getaucht wurden, sind ebenfalls verschwunden. Allein, der normale Alltag will sich nicht einstellen. Dafür sorgt der weiterhin rege Betrieb im Palast welcher einfach nicht zum erliegen gebracht wird. Das Dienst- und Wachpersonal wurde nur unverhältnismäßig abgebaut. Und auch einige der Gäste bleiben länger im Palast als sie es zum Turnier hätten sein müssen. Etwas geht ganz klar vor in Laigen und kein Rufer weiß etwas, keine Anschläge klären die normale Bevölkerung auf.
Was nur jene mitbekommen welche sich im Palast aufhalten ist, dass Avinash und Celina, also das Ehepaar Volmar, Tag und Nacht damit beschäftigt zu sein scheinen, Fürsten und Grafen, Herzöge und Burgherren auf zu suchen und Gespräche zu führen.
Und auch der Orden der Silberkette reitet vermehrt aus Laigen in Richtung anderer Aufgaben…


Gwen Volmar 07.06.2017, 06:18

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ich bin immer und allseits bereit 

Avinash Volmar 09.06.2017, 03:55

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Ich hab eigentlich gemeint, dass du ein wenig einleiten könntest, wie Gwen das Turnier so verdaut hat sowie die Vorbereitung für gleich das nächste Fest… also, nur wenn du magst.
Wir können auch gleich in eine Szene springen.

So hatte der König von Malazien noch weniger Zeit um mit den Leuten in seiner Umgebung nähere Gespräche zu führen, allein seine Gattin, für diese schien er immer eine offene Tür zu besitzen. So auch an diesem Tag, doch sind die Töne welches aus dem Arbeitsraum des Königs erklingen heute durchdringender und aggressiver als zuvor. Kurzum, ein Streitgespräch ist im Gange.

Gwen Volmar 09.06.2017, 12:12

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Gwen wacht auf und genießt die Stille, die in Laigen wieder herrscht. Sie genießt das Vogelgezwitscher vor ihrem Fenster und atmet tief die sich wieder erholende Luft ein. Das Turnier hat Laigen verwüstet, zumindest ein wenig. Auch wenn diese Stadt in Gwens Augen noch immer ein Traum ist. Doch die vielen Menschen haben ihre Spuren hinterlassen und Gwen sie froh, dass sie und die Stadt jetzt wieder durchatmen können. Sie steht auf und streckt sich, versucht die Bilder an die Kämpfe der vergangenen Tage zu verdrängen und sich ganz dem neuen Tag zu widmen.

Avinash Volmar 10.06.2017, 03:32

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Wie jeden Tag zu einer bestimmten Uhrzeit klopft es an der Tür, welche nach einer kurzen Erlaubnis von Gwen auch geöffnet wird und das Dienstmädchen erscheint um frische Wäsche und Wasser zu bringen und sich, ebenfalls wie jeden Tag, zu erkundigen, ob sie heute ein Bad nehmen möchte, um entsprechende Vorbereitungen durch zu führen.
Nur dieses Mal wird das öffnen der Tür von einer lauten Stimme begleitet welche vom Ende des Flurs kommt und Gwens Onkel gehört. Nur ist die Entfernung zu weit um den Sinn seiner Worte zu verstehen.

Gwen Volmar 10.06.2017, 09:19

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Dennoch wird Gwen sofort hellhörig und ignoriert das Dienstmädchen, als sie sich einen Mantel schnappt, um ihn über ihr Nachthemd zu ziehen, und damit vorsichtig nach draußen in den Flur tritt.

Avinash Volmar 10.06.2017, 16:27

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Öhm… ist das da oben mit den ganzen Notice relevant?
Ok, sehe schon, das Forum hat was.

Gwen Volmar 10.06.2017, 18:14

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ich habe keine Ahnung. Mein Text ist jedoch vollständig

Avinash Volmar 11.06.2017, 21:30

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Das Dienstmädchen sieht Gwen hinterher, macht aber keine Anstalten sie auf zu halten. Vom Flur her sind die Stimmen etwas deutlicher zu vernehmen, aber immer noch zu gedämpft um mehr als einzelne bruchstückhafte Wörter heraus zu hören.
Vor den Räumlichkeiten von Gwens Onkel steht eine Wache, wie immer wenn dieser darin zugegen ist.

Gwen Volmar 11.06.2017, 22:40

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Erst als sie bereits im Gang zum Zimmer ihres Onkels steht, kommt ihr der Gedanke, dass es sie vermutlich nichts angeht, was in dessen Räumlichkeiten vor sich geht. Schockiert von ihrer eigenen Nachlässigkeit zieht sie scharf die Luft ein und wendet sich schnell wieder ab, um zu ihrem Zimmer zurück zu kehren, bevor sie jemand entdeckt. Mal abgesehen von der Wache ihres Onkels vor der Tür.

Celina Volmar 12.06.2017, 00:55

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Gwen ist gerade beim umdrehen, als die Arbeitstür aufgerissen wird und Celina mit schnellen Schritten in den Flur eilt. Ihre Mimik ist eine Maske, jedoch sprechen ihre schnellen, energischen Bewegungen für sich. Sie (würde) Gwen erst bemerken, wenn diese wenige Meter vor ihr stehen würden, so sehr sind ihre Gedanken an den vorherigen Streit gefangen.

Gwen Volmar 12.06.2017, 06:23

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Gwen zuckt überrascht und erwischt zusammen und sieht aus dem Augenwinkel Celina nach draußen stürmen. Doch sie rührt sich nicht, hat das Gefühl, zu Stein geworden zu sein, und steht völlig erstarrt noch immer im Gang. Dabei sollte sie doch gar nicht interessieren, es sollte sie auch gar nichts angehen, worüber ihr Onkel und ihre Tante eben gesprochen haben. Und erzählen werden sie es ihr gerade ebenfalls nicht wollen.

Celina Volmar 13.06.2017, 18:19

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Celinas Gefühle rauschen wie ein wilder Sturm durch ihren Körper. Sie hat sich noch nie von ihrem Gatten so missverstanden und abgelehnt gefühlt wie in diesem Augenblick. Der Plan ist doch hervorragend durchdacht und würde ihrer beider Ziele zu gute kommen. Warum nur ist er nur so dagegen? Vertraut er ihr nicht mehr? Ist seine Skepsis gegenüber ihren Kräften so dermaßen gestiegen, dass er ihre Fähigkeiten in Frage stellt?
Die kalte Wut, die Enttäuschund und Entrüstung lassen ihre Magie beben. Sie bäumt sich wie ein wildes Tier auf welches Blut gerochen hat und sich in seinen Ketten windet. Ein unbändiger Drang alles einfach raus lassen, die Mächte fließen zu lassen in ihrer ganzen herrlichen, aber auch zerstörerischen Kraft.
Sie schließt kurz während des Ganges die Augen. Nein, das kann sie nicht tun, nicht hier, nicht so. Sie muss sich beherrschen, zumindest eine Zeit lang.
Noch vor einigen Monaten, als sie ihr untotes Dasein fristete währen die Kräfte aus ihr herausgebrochen, hätten den Boden unter ihren Füßen erschüttert und sie wie Feuer verzehrt. Ihr wiederbelebter Körper ist in der Lage ihre äußeren Anzeichen im Zaum zu halten. Zumindest so lange ihr Geist ihn auch beherrscht.
Gwen steht keine paar Schritte von ihr entfernt, wie aus dem Nichts aufgetaucht. Stand sie schon die ganze Zeit da? Celina kann sich nicht entsinnen. Sie lächelt ihr gewohnt herzlich entgegen.
Gwen, guten Morgen.

Gwen Volmar 13.06.2017, 19:25

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Guten Morgen.

sagt Gwen automatisch und noch, bevor sie es verhindern kann, hinterher:
Ist alles in Ordnung?
Verlegen senkt sie schnell den Kopf und fasst den Mantel fester um sich.
Entschuldige, das geht mich nichts an…

Celina Volmar 14.06.2017, 01:24

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Die Art ihrer Frage sagt Celina schon alles. Sie hat etwas von dem Streit mitbekommen. Nicht verwunderlich wenn sie bedenkt wie laut es geworden ist. Sie schenkt ihr ein mildes Lächeln und legt ihr ihre Hand auf die Schulter. Die Energien in sie brechen immer noch gegen ihre fleischliche Hülle, allerdings lindert Gwens verschrecktes Äußeres ihr Gefühlschaos ein wenig.
Alles in Ordnung. Ich und dein Onkel haben nur verschiedene Ansichten zu etwas.

Gwen Volmar 14.06.2017, 06:48

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Gwen nickt nur schnell, um sich nicht noch weiter einzumischen. Doch als Celina ihre Hand auf Gwens Schulter legt, durchfährt sie deren Aufgebrachtheit und Wut. Erschrocken hebt sie den Blick zu ihrer Tante und hofft, dass sie nicht mitbekommen hat, wie Gwen einen winzigen Moment lang unter dem Druck zusammengezuckt ist.

Celina Volmar 14.06.2017, 21:58

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Wie hätte ihr Gwens Reaktion entgehen können. Sie zuckt als ob sie Hand an sie gelegt hätte. Sie lässt die Hände langsam sinken, lächelt sie nur an, mit diesem vertrauten, freundlichen, warmen Lächeln.
Komm, zieh dich an. Sonst kommst du heute noch zu spät zu deinem Unterricht.

Gwen Volmar 15.06.2017, 09:14

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Jawohl. 

sagt Gwen schnell, lächelt noch einmal knapp und wendet sich dann schnell ab. Ob sie es bemerkt hat? Gwen hatte das Gefühl, als wären die Gefühle ihrer Tante einen Moment durch ihren Körper geflossen. Gruselig.
Schnell läuft sie zu ihrem Zimmer zurück und macht sich mit Hilfe der Zofe bereit für den Unterricht.

Celina Volmar 16.06.2017, 00:39

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Celina lässt Gwen gehen, auch wenn ihr die Reaktion der jungen Frau zu denken gibt. Sie hatte schon bei ihrer ersten Begegnung dieses merkwürdige Verhalten. Könnte es sein…
Sie lässt den Gedanken unausgesprochen in ihrem Kopf verklingen und zieht sich in Richtung ihrer Gemächer zurück. Es wird Zeit ein wenig zu meditieren um zu ihrer inneren Ruhe zu finden.

Morikles 1.0 Fabian Müller, 2005—2017.
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