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Drachenstein

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Das Brüllen des Waldes

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Celina Volmar 28.05.2016, 01:44

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Manche sagen, der Wald habe seine eigene Seele.
Er sei ein einziges großes Lebewesen dessen Bewohner in stiller Eintracht mit ihm verbunden sind, atmet und lebt.
Und wie jedes Lebewesen hat es Gefühle und Empfindungen. So auch Vertruss und Ärger.

Es gibt unzählige Geschichten erzählt von jedem Volk über unheimliche Forste und deren Bewohner. Das beklemmende Gefühl, wie die stickige Luft einem die Kehle zuschnürrt, Äste und Wurzeln nach einem greifen und die Augenpaar und Geräusche aus der Dunkelheit welches einem bei jedem Schritt belauert.

So geschieht es in den Pelata Hochwäldern, dass die Bewohner bemerken, wie sich die Natur beginnt gegen sie zu wenden. Es begann mit kleinen Vorkomnissen. Von den Angriffen einzelner Raubtiere auf das Vieh der Bauern, Geräusche in der Nacht und seltsamer Vogelflug am Himmel. Mit den Wochen nahm die Aggressivität der Tiere in der Region immer weiter zu. Einzelne Verletzte und Tote sind zu beklagen, zertrampelt von durchdrehenden Bullen, aufgespießt von Wildschweinen und angefallen von Wölfen.
Etwas seltsames, böses, liegt in der Luft und hetzt die Tiere gegen die Bewohner auf und bedroht das Leben in den Wäldern. Aus Verzweiflung und weil die Miliz nicht imstande ist die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten, werden Bitten entsandt zu jedem, den die kleinen Leute auch nur kennen könnten.

Wie so vieles in der Natur geschieht nichts grundlos. Und so liegt es in den Händen Sterblicher herauszufinden was die Raserei der Tiere verursacht und ihnen Einhalt zu gebieten.

Hallo, ich würde hierbei gerne ein Abenteuer beginnen, Veuxin weiß schon Bescheid
Und zwar angelehnt an Sanraals wunderbare Geschichten um Lolth etc. wird das hier, entgegen meiner Art, sehr frei werden. Es steht von mir nur ungefähr fest wer dahinter steckt, wir können also den Weg gemeinsam gehen und ausschreiben.
Jeder kann mitmachen, wie er dazu kommt überlasse ich euch (gebe aber gerne Ideen wenn ihr wollt). Das ganze wird kein Kampf gegen Götter oder dergleichen, mehr eine Art Anfängerabenteuer bis Fortgeschrittene, nehmt einfach mit mit wem ihr Lust habt.

Finde ich eine tolle Idee und ich mache auf jeden Fall mit, weiss aber noch nicht genau, mit welcher Figur.

geht mir genauso!

Celina Volmar 28.05.2016, 19:31

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Mir genauso
Ich schwanke zwischen Serenia und den ein oder anderen Schülern der Akademie (wobei ich mir da eine Begründung einfallen müsste).
Ich empfehle einen Char der sich für Natur, Wald, Tiere interessiert oder es zumindest aus hält. Heute Abend beginne ich sonst einfach mal und sehe wer dazustößt.

Sven von Aviz 28.05.2016, 19:34

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Ich schätze, da würden sich so einige meiner Chars eignen..  Aber wenn du ne Begründung findest, dann lass es mich wissen und ich schick Nya los.

Tilia Cale 29.05.2016, 17:23

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Diese Koffer müssen zum Zelt 2 gebracht werden welche von den Häusern weiter fort aufgestellt werden.

Der Blick der Leute auf das junge Mädchen welches ihnen gerade Anweisungen gegeben hat lässt Tilia spontan erröten und verstummen. Die Leute welche dabei helfen das Gepäck von den Kutschen hinunter zu hieven und mindestens doppelt so alt sind wie sie sind es sicherlich nicht gewohnt Befehle von einer jungen Dame entgegen zu nehmen.

Serenia Amarth 29.05.2016, 17:47

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Serenia legt ihre Hände auf Tilias Schulter und lächelt die irritiert drein blickenden Leute an.

Ist schon in Ordnung. Bitte geht den Anweisungen der jungen Dame nach.
Tilia, ich würde gerne mit dir kurz sprechen.
Sie nimmt die junge Schülerin zur Seite einige Meter weiter damit sie nicht gehört wird von den hießigen Dorfbewohnern. Mit seinen knapp einhundert Einwohnern ist es größer als viele andere in der Gegend. Dazu kommt die Möglichkeit der Unterbringung die hier besser sind als anderswo. Das Wirtshaus besitzt drei Zimmer und einer der Großbauern hat ebenfalls Zimmer in Aussicht gestellt.
Nichtsdestotrotz macht sich Serenia nichts vor. Die Leute lassen die kleine Forschungsgruppe von etwas mehr als ein Dutzend Magiern der Akademie nur hier wohnen weil sie hoffen von den merkwürdigen Umständen der letzten Wochen befreit zu werden.
Das junge Mädchen und Schülerin sieht betreten zu Boden. Ihre Schüchternheit, das ist eine der Sache an die es zu arbeiten geht.

Tilia, du bist hier für deine Praxisausbildung, das muss ich doch nicht extra erwähnen, nicht wahr?
Das Mädchen nickt, schaut immer noch nicht hoch. Serenia geht in die Hocke um auf Augenhöhe zu sein.

Du musst lernen dich zu überwinden. Du bist eine kluge Frau und eine ausgezeichnete Schülerin. Und obwohl du das weißt, hast du Probleme dich aus zu drücken. Du siehst mir ja immer noch auf die Schuhspitzen.
Erschrocken sieht Tilia auf, aber Serenia schmunzelt nur.

Jetzt komm, organisier die Aufteilung des Gepäcks. Es gibt niemand besseren.

Tilia Cale 29.05.2016, 17:52

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J… Ja, Madame Amarth.

Eifrig nickend wendet sie sich zum gehen und geht ihrer Aufgabe nach.
Jeder Magier muss in seiner Lehrzeit Praxiserfahrungen vorweisen. Tilia glaubt nicht, dass ihr Aufenthalt hier sonderlich gefährlich sein dürfte, es gibt genügend ausgebildete Magier die mitgekommen sind. Aber es ist eine gute Gelegenheit die notwendige Praxis schon ein wenig früh zu sammeln und sich zu üben.

Satyrnos 31.05.2016, 13:50

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Mit Sicherheit werdet Ihr einem Faun begegnen. Nein nicht Satyrnos natürlich ;-) Der ist ja schwer beschäftigt.

ich will auch mitmachen! aber da warte ich lieber noch auf Euphi

Tilia Cale 01.06.2016, 01:39

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Schwer beschäftigt mit Mab *zwinker-zwinker*

…Kiste 7-4 Zedernholz ins Gasthaus, Kiste 2-1 blau zu den Zelten…

Über ihre Liste gebeugt fällt ihr das Anweisungen geben viel einfacher wie zuvor. Wie ein gelernter Kontorhändler weißt sie den Gepäckstücken ihren richtigen Bestimmungsorten zu und hackt nacheinander die Sachen ab. Ihr Zeigefinger dirigiert die freiwilligen Bauern geschickt und im klaren Tonfall herum und das Abladen geht gefühlt doppelt so schnell voran wie zuvor. Als es langsam still wird vor ihr blickt Tilia vorsichtig von ihren Papieren auf. Die Kutschen werden gerade weggebracht.
Verblüfft ruft sie aus.

Was soll das?
Der Kutschmeister, ein gedungener Mann der die Mitte seines Lebens hinter sich gelassen hat dreht sich verwundert um.

»Na wir sind fertig junge Dame. Alles abgeladen und verstaut, jetzt werden die Kutschen abgestellt.«
Schon will er sich wieder umdrehen, als Tilia kopfschüttelnd hinterher gerannt kommt.

Nein, nein, nein, das kann nicht sein. Uns fehlt noch Kiste 6-2 aus Eiche. Sie muss noch da drin sein.
Die Männer welche die Kutsche zur Unterdachung schieben wollen müssen notgedrungen anhalten, als die junge Magierin die Kutsche zuerst umkreist und schließlich hineinklettert. Sichtlich genervt von ihrer Art schauen sie zu wie sie alles ab zu suchen beginnt. Auch dem Kutschmeister wird es gerade ein wenig zu bunt.

»Glaubt mir junge Dame, da ist nichts mehr drinnen. Vielleicht in eine der ander…«
Weiter kommt er nicht als Tilia den Kopf wieder herausstreckt und wild den Kopf schüttelt.

Auf keinen Fall! Sie war hier drin verstaut!
Habt Ihr sie vielleicht woanders hingebracht ohne zu melden?
Tilia ist sich ganz sicher, schließlich hat sie das Verteilen auf die Wägen auch verantwortet. Der Kutschmeister verschränkt genervt seine Arme. Der Befehlston ist die eine Sache, aber ihm nach zu sagen er hätte etwas 'beiseite' geschafft eine ganz andere.

»Hört mal her junge Dame, ich wiederhole mich nicht. Da war keine 'Eichenkiste'… nein auch keine so kleine!«
setzt er nach als Tilia mit ihren Händen die ungefähre Größe wiedergibt.

»Was auch immer Ihr sucht, hier war sie nicht.«
Tilia wird kreidebleich, nicht nur weil ihr gerade auffällt wie sie ihn angefahren ist, sondern auch weil sie sich alle möglichen Szenarien vorstellt welche geschehen sein könnten. Beim Transport verloren, gestohlen, geraubt, falsch einsortiert… Selbstverständlich gibt es schlimme und schlimmere Szenarien.
Ganz zaghaft versucht sie es ein letztes Mal, will die Hoffnung nicht aufgeben.

Ganz sicher?
Der Mann nickt, schon weniger erbost als zuvor. Er hat selbst eine Tochter und sieht wenn jemand leidet.

»Was war den so wichtiges drin?«
Fragt er noch, aber da ist Tilia schon hinausgesprungen und macht sich davon.

Schwer zu erklären… danke…
Vielleicht wurde sie wirklich falsch abgelegt, oder falsch aufgeladen, oder sie hat sich während der Fahrt gelößt und auf einen anderen Wagen befestigt oder…
Der Kutschmeister schüttelt nur den Kopf. Noch ein halbes Kind.

Serenia Amarth 01.06.2016, 02:04

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Serenia hat sich nun zusammen mit dem leitenden Magiern aufgemacht einen ersten Eindruck zu bekommen. Begleitet vom Dorfschulz und einigen Bauern schreiten sie am Waldrand entlang und lauscht mit gutmütiger Geduldt den Ausführungen der Bewohner zu den Vorkomnissen.

Nicht-Magische… es ist so anstrengend und ermüdent ihren Theorien und fixen Ideen nach zu gehen. Schließlich fühlt sie sich verpflichtet ein Machtwort zu sprechen.

Also ich denke nicht, dass es sich hierbei um eine Hexe handelt… oder um ein Götterurteil.
Das erstere würde wenig Sinn machen wegen ihres Einflussgebiets. Dieses ist nämlich verhältnismäßig groß. Zweiteres ist einfach nur… anmaßend.
Verwirrt sehen sich die Dorfbewohner an. Da hat sie was los getreten… jetzt muss sie sich erklären auch noch. Kurz zieht sie Luft zwischen ihren Zähnen bevor die Frage auch schon aufkommt.

»Ähm… Einfluss…gebiet?«
Nicht in der Lage etwas positives, oder nicht Beleidigendes, von sich zu geben nickt sie einfach mit einem Lächeln, zählt innerlich bis fünf und setzt dann fort.

Ihr habt doch berichtet, dass die Vorfälle sich zuerst im Wald selbst ereigneten und dann schließlich sich langsam bis ins Dorf hinein ausbreiteten.
Vielstimmiges Bejahen und nicken. Ja, DAS können die Dörfler gut, ihre eigenen Aussagen bejahen.

Aber das geschah nicht nur hier, sondern auch in anderen Gegenden. Auf einer Karte gezeichnet und mit den chronologischen Daten der Vorfälle beschriftet, lässt sich erkennen, dass der Ursprung inmitten der Waldebene liegt und sich langsam nach draußen arbeitet.
Zur besseren Verdeutlichung führt sie eine schneckenförmige Linie mit dem Finger aus die sich immer weiter auseinander windet.

»Und… warum kann es dann keine Hexe sein?«
Serenias Gesichtsmuskeln frieren ein bei so viel Unverständnis.

Weil eine Hexe… würde sie Euch oder den anderen Dörfern schaden wollen viel näher an Euren Wohnstätten angefangen hätte. Sie hätte nicht mitten im Wald angefangen wo ihre Kräfte in den ersten Wochen regelrecht verpufft wären.
Und wenn noch einmal jemand etwas von einer Hexe plabbert…

Auf mich braucht keiner warten.. ^^

Tilia Cale 02.06.2016, 04:18

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Tilia läuft von einem Punkt zum anderen. Bei keinem der Zelte oder bereitgestellten Zimmern befindet sich die gesuchte Kiste. Und mit jedem abgesuchtem Ort steigt die Angst und Verzweiflung. Sie darf einfach nicht verloren gegangen sein, sie darf nicht! Doch was wenn sie es ist? Was wenn bei ihrer ersten Außenmission Teile des ihr zur Verstauung anvertrauten Gepäcks verschwunden ist?

Die junge Dame biegt um eine Ecke und lehnt sich gegen die Hauswand. Sie zwingt sich ganz ruhig zu atmen und sich zu beruhigen, im Moment tanzen ihr Sterne vor den Augen. Das darf einfach nicht sein, darf nicht…

Zerknirscht holt sie ihre Notizen hervor und geht die Inventarliste zum gefühlten Einhunderten Mal durch.

Nein, auch dieses Mal ist der Platz unverändert. Die richtige Kiste, die richtige Kutsche. Wahllos blättert sie herum, sucht weiter, sucht irgendetwas…

Sven von Aviz 02.06.2016, 10:24

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Sven hat schon fast den Waldrand erreicht. Er ächzt unter dem Gewicht der Eichenkiste, die er hinter sich her zieht. Schon eine ganze Weile hat er das Geschehen beobachtet. Die Leute, die hier angekommen sind, sind ihrer Kleidung und ihrem Verhalten nach zu urteilen eindeutig Magier. Und wo Magier sind, gibt es auch schöne magische Utensilien. Kurzerhand ist das Hörnchen zu einer der Kutschen gehüpft und hat sich die kleinste der Kisten geschnappt, die es finden konnte. Sie ist noch immer viel zu schwer und zu sperrig, um sie zu tragen. Also muss er sie wohl oder übel über den Boden schleifen.

Satyrnos 02.06.2016, 11:39

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Ein Brief Heron des Verwalters der Pelata Hochwälder an Prinz Satyrnos der Faune:

Prinz Satyrnos. Hiermit setze ich Euch in Kenntnis, das hier in den Hochwäldern, welche zu Bewachen ich beauftragt wurde, eine dunkle Präsenz zu spüren ist. Es ist leider bisher nicht aus zu machen in welcher Form sich diese Präsenz manifestiert. Noch ist auch keine akute Gefahr vorhanden. Es ist auch unbekannt ob diese Präsenz nur vorübergehender Natur ist. Doch ich wollte Euch dennoch nicht uninformiert lassen. Es ist davon aus zu gehen, das die Drachensteinische Landbevölerung langsam der Bedrohung gewahr wird. Ich fürchte, das diese dann höchst warscheinlich Frevel gegen die Natur planen. Menschen waren in Ihrer Geschichte noch nie verständig gegenüber den Wäldern. Ich werde die Lage weiter beobachten und weiter Bericht erstatten. In dieser Situation hat uns bisher immer Yggdrasil guten Rat gegeben. Dies ist momentan nicht möglich, das weiss ich wohl. Doch sendet mir gerne Eure Weisheit. Sollen wir Faune uns zurück halten? Sollen wir gegen Waldfrevler vorgehen? Sollen wir aktiv uns der dunklen Bedrohung stellen? Ich bedanke mich bei Euch edler Prinz. Möge der Hain gedeihen und Yggdrasil schnell wachsen. Grüsst mir meine Lieben daheim. Hochachtungsvoll Euer Heron.

So mein kleiner Freund. Überbring diese Nachricht an den Hain. Ich danke Dir mein gefiederter Schatz.
Heron bindet ein kleines Brieflein an den Hals einer Taube. Diese gurrt und fliegt dann los. Die Nachricht wird einige Zeit benötigen. Aber mit Cernunnos Hilfe schlussendlich den Hain im Herzen Kitais erreichen. Vielleicht wird Heron etwas Hilfe erhalten. Vielleicht einen Rat. Vielleicht wird sein Ansinnen aber auch gar nicht für ernst erachtet. Es ist ja definitiv noch nicht besonders dringend. Oder? Eine dunkle Präsenz in einem Wald ist eigentlich immer eine ernste Sache. Die Eichhörnchen erzählen sich von Schatten. Die Vögel zwitschern von übel gelaunten Bäumen, die Ihre Nester abwerfen. Heron wird das näher untersuchen müssen. Irgend etwas ist sprichwörtlich im Busch.

Tilia Cale 07.06.2016, 07:08

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Verzweifelt wandert Tilia im Kreis. 

Nein, nein, nein, nein, nein…
Sie darf nicht versagen, sie darf einfach nicht. Ihr Kopf arbeitet auf Hochtouren, aber sie kann sich keinen Ort mehr vorstellen wo das Material hingelangt sein könnte. Wieder versucht sie sich zur Ruhe zu bringen, massiert ihre Schläfen und schließt die Augen. Tief durchatment. Ein… und aus… ein… und aus… da fällt ihr etwas ein.

Tilia blickt wieder auf den Zettel wo der Inhalt aufgeführt ist. Dort ist auch zerstoßenes Einhornpulver aufgeführt. Es ist magisch, wie so viele Dinge, aber wenn es frisch genug ist…
Tilia wendet einen Zauber zum aufspüren magischer Tierwesen an. In den Büchern steht, dass auch tote Wesen noch eine Menge Magie ausstrahlen was das aufspüren erschwert. In diesem Fall hofft Tilia geradezu auf die Fehleranfälligkeit des Zaubers. Die Studentin nimmt aus ihrem Mitnahmebeutel die Feder eines Greifen und webt ihn mit in den Zauber ein. Sie bekommt mehrere Anschläge, ärgerlich, aber vorauszusehen. Tilia konzentriert sich auf den stärksten und hofft das Beste.
Dann marschiert sie mit der Federzwischen Daumen und Zeigefinger los.

Sven von Aviz 07.06.2016, 07:33

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Das Hörnchen hat inzwischen die ersten Bäume erreicht, lässt die Kiste kurz los und klettert etwa einen halben Meter senkrecht den Baumstamm einer besonders breiten Esche hoch. Dort krallt er sich mit den Hinterbeinchen fest und dreht sich mit dem Gesicht nach unten, sodass er den Griff der Kiste mit dem Maul zu fassen kriegt. Er zieht und zieht und zieht und zieht und bildet sich ein, dass sich das gute Stück sogar schon ein wenig bewegt hat, was natürlich angesichts seiner geringen Kraft und der doch einigermassen schweren Kiste unmöglich ist.

Tilia Cale 07.06.2016, 09:30

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Voller Ungedult folgt Tilia der Feder. Sie hat keine Ahnung wie weit es noch sein mag, eine Entfernung lässt sich nicht feststellen. Genausogut könnte ich nach einigen Kilometern vor einen Drachen stehen. Denkt sie sich, folgt aber weiterhin dem Signal und ihrer einzigen Spur. Da erblickt sie an einem Baum, keine zwanzig Schritt entfernt die Kiste. Erleichtert läuft sie darauf zu.

Jetzt hab ich dich!

Sven von Aviz 07.06.2016, 09:42

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Sven hat bei all der Anstrengung die Dame nicht bemerkt, die sich der Kiste nun eilig nähert. Als er sie jetzt aus dem Augenwinkel sieht, ist es schon zu spät, um sich noch in die Baumkrone zu retten. Also lässt er sich theatralisch fallen, stellt sich tot und landet, alle Viere von sich gestreckt, mit dem Rücken auf dem Deckel der Kiste.

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