Kaiserreich
Drachenstein

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Turnier von Laigen - Zwischen den Kämpfen

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Avinash Volmar 26.02.2016, 12:56

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Damit ein Thema vorherrscht wo man sich bereden kann wenn nicht gerade angemeldet oder gekämpft wird.

Kyra 26.02.2016, 12:58

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So viel Aufmerksamkeit… allerdings keine unangenehme. Nach ihrem höchst überraschenden Sieg in der ersten Runde kann sich Kyra vor Fremden die sie namentlich ansprechen gar nicht mehr retten. Sicher wird jeder Teilnehmer den ein oder anderen Bewunderer bekommen haben und auch zum Essen eingeladen worden sein. Aber für Kyra ist das was ganz neues. Etwas unerwartetes. Das einzige Bemerken von anderen war bisher… Mitleid. Und das hatte sie gründlich satt.
Das hier fühlt sich neu… das hier fühlt sich… gut an.

Sonja Taymoris 26.02.2016, 15:57

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Während ihren Meditationen nach dem ersten Kampf beschleicht Sonja auf einmal das Gefühl beobachtet zu werden. Ohne sich zu bewegen oder auch nur den Kopf zu heben, sagt sie in die nicht mehr 100 % ige Stille:

Ich weiss, dass ihr da seid. Gebt euch besser zu erkennen, sonst garantiere ich für nichts.
Als Sonja nur ein leises Kichern vernimmt öffnet sie doch noch die Augen. Der Mann der heute auch gekämpft und dabei wie ein Betrunkener geschwankt hat, der, der ihr vorhin »erschienen« war, steht vor ihr und schaut sie amüsiert an. Er kommt langsam auf sie zu und berührt sie sachte an der Schulter. Ohne genau zu wissen warum lässt sie es zu.

Der alte Mann antwortet in Kitaizi.

»Ich habe dir doch vorhin schon gesagt, Tochter der Schatten, du bist keine Ausgestossene mehr. Warum verhältst du dich immernoch wie eine?«
Sonja weiss nicht was sie sagen soll. Dieser Mann kennt sie ganz offensichtlich. Allein die Tätowierungen zu lesen hilft ihm nicht weiter, er muss wissen, was sie bedeuten. Aber woher?

Wer seid ihr?
»Weisst du es tatsächlich nicht mehr? Das Tuch des Vergessens liegt immernoch auf dir? Dann lass es mich für dich zerreissen.«
Mit diesen Worten vollführt der alte Mann ein paar Gesten und bläst Sonja ein Pulver ins Gesicht, das auf den Lippen brennt und wie eine Mischung aus Eucalypthus und Pferdeäpfeln riecht.
Sie will sich wehren, als sie plötzlich innehält und den alten Mann entgeistert anstarrt.
Im nächsten Moment fällt sie auf ihr linkes Knie und senkt den Kopf.

Meister Yü, was macht ihr denn hier? Ich dachte ihr seid tot, wie alle anderen auch. Hätte ich gewusst, dass … ich … warum jetzt? Warum habt ihr euch mir nicht früher schon zu erkennen gegeben?
»So viele Fragen, meine Son Ya. Immernoch so neugierig. Gut, es ist schön, dass trotz des Tuches nicht alles verloren ging. Habt Geduld, die Zeit der Klarheit ist nahe. Ihr werdet es verstehen wenn es so weit ist.«
Mit diesen Worten lässt er Sonja los und wendet sich zum gehen.

Was hat das zu bedeuten? Sprecht nicht in Rätseln zu mir!
Yü Fei Wong dreht sich um, lächelt Sonja wehmütig an und sagt

»Meine Son Ya, du wirst verstehen, das verspreche ich dir.«

Nachdem Gondric und Kon den Riesenhumpen geleert haben bestellen sie noch einen. Scheint schliesslich so, als ob es noch eine Weile dauert bist Gondric wieder kämpft.

Noach 03.03.2016, 14:51

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Noach schaut sich die beiden Zecher an und schüttelt den Kopf. Dann flüstert er Lyrael zu.

Eigentlich sollte es mich ja nicht aufregen wenn sich mein vielleicht zukünftiger Gegner so vollaufen lässt oder?

Lyrael Caron 03.03.2016, 15:00

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Lyrael grinst.

Naja, schau dir diesen Riesen mal an.. Vermutlich ist er etwas trinkfester als du..

Noach 03.03.2016, 15:14

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Hah!

Noach weis ja selbst, das Ihn früher schon eine Tasse Sake umgehauen hat. Aber inzwischen hat sich das geändert. Dank Lyrael.

Ich werde Dir nach dem Turnier meine Standfestigkeit in diesen Dingen noch beweisen Schatz. Und Grösse ist kein indiz für sowas. Soll er nur Saufen. Ich muss nur bei seinem Schwanken dann aufpassen, das ich Ihn noch treffe hahahaha.

Lyrael Caron 03.03.2016, 15:17

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… und, dass du nicht erschlagen wirst, wenn er das Gleichgewicht verliert..

Irgendwie kommt mir der … ist das nicht der Junge der nach dem ersten Becher …  NOACH! Willst du dich nicht ein bisschen aufwärmen. Darf ich vorstellen: Kon Ishiki, Noach. Noach, Kon Ishiki, das Erdbeben aus Kitai *hahahaaa*
Ich habe dich kämpfen sehen. Sag, trittst du noch in anderen Kategorien an? Du scheinst mir ein guter Ringer zu sein, und auch an Kraft mangelt es dir nicht. Aber hast du schonmal gegen so eine Naturgewalt gekämpft wie ihn hier? Ich glaube fast, Kon ist das Kitaiische Wort für »Berg«, aber ich kann mich irren.
Setz dich doch zu uns, bis zum nächsten Kampf dauert es bestimmt noch. Die Kleinen da scheinen sich nicht einig zu werden, wer nun gewinnen soll.
Weiss jemand von euch, warum sich die im schwarzen Gewand die Augen verbunden hat? Würde ich nie machen, da könnte ich gleich aufgeben.
Sag mal Kon, stammt die nicht auch aus deiner Heimat?
»Mmhhm« *hicks*
Mir scheint, er verträgt nicht sonderlich viel Alkohol. Ich verrate dir ein Geheimnis, Noach, die Leute von dort scheinen alle Probleme mit Alkohol zu haben. Wenn du also gegen einen von ihnen kämpfst, lad ihn vorher zu einem Zwergenbier oder einem Krug warmem Met ein. Dann kannst du dir den rechten Arm auf den Rücken binden lassen und gewinnst vermutlich noch.

Nennt mich Themen-Recycler aber es passt und alle Plaudernden hier sind gerade am kämpfen.

Yü wird eiligst aus der Arena unter Dach gebracht. Das Gelände hat eine eigene Sammelstelle für die Verletzten um die sich die Eirae Rotverniasis kümmern. Solch ein schwerer Fall jedoch wird an den Verletzten geradewegs vorbei transportiert in einen eigenen, abgeschotteten Raum und auf einen Tisch gebracht. Die anwesenden Heiler wissen, es kann hier um jeden Augenblick gehen.

»Kein Puls, keine Atmung« – »Macht die Steine bereit, das Herz muss wieder schlagen.« – »Keine äußeren Wunden, vermutlich innere.«
Darius kommt hinzu mit einem überheblichem Grinsen im Gesicht welches geschickt von seiner Stoffmaske verdeckt wird. Die anwesenden Eirae Rotverniasis, sowohl die bekannten Brüder als auch die dazugekommenen Schüler verneigen sich knapp vor ihrem Meister, für mehr bleibt keine Zeit.

Auch Darius hat keine Zeit zu verlieren, schnell wickelt er die Stoffbahnen von Androgars Auge hinab und aktiviert es. Es leuchtet auf, dreht sich, rotiert in seiner Fassung und ermöglicht es seinem Besitzer in das Innere des Patienten zu sehen

Wir müssen ihn zuerst aufschneiden. Skalpell!
Ohne Umschweife wird ihm die scharfe Klinge in die Hand gegeben. Wie gerne er mal wieder zur Tat schreitet. Schon lange konnte er dies nicht mehr genießen, über Leben und Tod zu entscheiden. Kleinere Heilprozesse sind unter seiner Würde und das Obduzieren von Toten für den Unterricht ödet ihn an. Aber DAS ist einfach etwas ganz anderes.

Die Rippen sind nach innen gedrückt, haben die Lungenflügel und das Herz gequetscht. Wir müssen zuerst das Herz heilen, dann kann es wieder pumpen.
Anstandslos lassen sie ihn gewähren. Der Schnitt ist schnell vollbracht, eine im Weg stehende Rippe raus genommen. Die Lunge dahinter sieht auch nicht gut aus, aber alles nach der Reihe. Darius erweitert das Loch, andere helfen ihm dabei und ziehen die anderen Rippen auseinander. Einer der Knochen hat sich ins Herz gebohrt und einen Riss hinterlassen.

Los, heilen!
Einer der magiestämmigen Eirae Rotverniases setzt seine Kräfte ein und heilt den Muskel wieder zusammen. Kaum hat die Magie gewirkt, wird einer der Steine aufgesetzt und beginnt den Muskel zu animieren, das Herz schlägt wieder.

Die Lunge! Gehirn!
Nach und nach werden auch die anderen wichtigen Organe wieder gezwungen die Funktion auf zu nehmen. Wobei das Hirn nur angeregt werden kann. Unerwarteterweise stolpert ein Ordenssoldat hinein mitten im Heilungsprozess den Körper des alten Mannes wieder zu richten. Auch ein pflichtbewusster und kriegsgeprüfter Soldat kommt aus der Übelkeit nicht mehr heraus wenn ein Mann der Brustkorb praktisch offen liegt und die Organe vor seinen Augen sich aufblähen und ihre Züge vollführen. Endlich kann er sich vom Anblick lösen und steuert zu Darius hinüber der jede einzelne Bestürzung im Angesicht des Mannes genießt.

»Seine Majestät lässt Euch ausrichten, Meister Darius, es ist dringend notwenig, dass er überlebt.«
Darius winkt müde ab. Er hatte schon auf eine etwas andere Nachricht gewartet.

Sagt dem König er soll mir nicht vorschreiben wie ich meine Arbeit machen soll.
Da wagt es dieser Kerl doch tatsächlich ihn am Arm zu packen und noch einmal herum zu drehen. Am liebsten würde er ihmdas Messer ins Auge rammen… er hat sehr schöne Augen. Darius fragt sich wie sie sich in einem Glas auf seinem Schreibtisch machen würden.

»Seine Ma-jes-tät besteht darauf, dass unter allen Umständen sein Leben erhalten wird!«


Trotz der Frechheit kommt Darius nicht ohnehin ihn für seine Standfestigkeit und seinen Wagemut zu bewundern. Das wird er ohne Zweifel bereuen. Dann erst sickern die Worte des Mannes in Darius Verstand und ihre Bedeutung welche der Soldat wohl selbst nicht einmal ansatzweise erfassen kann und Darius, Meister der Eirae Rotverniases beginnt lauthals hysterisch zu lachen. Mehrere Köpfe drehen sich zu ihm um, aber das ist ihm egal. Er verbeugt sich sogar vor dem Boten bevor er spricht.

Oh… teilt seiner Majestät mit… dass es mir ein Vergnügen sein wird seinem Wunsch nach zu kommen!
Und nun schert Euch raus!
Kaum wurde er hinaus geworfen neigt sich Darius zum Ohr von Yü.

Es ist besser für Euch wenn Ihr rasch wieder das Leben wieder findet, alter Mann. Oder ich sorge dafür, dass Ihr dem was man Leben nennt am nächsten kommt. Dann werdet Ihr gehen, winken, tanzen so wie ich es mag und ich lasse Eure Seele durch Eure eigenen Augen dabei zusehen.

Kathryn Curveks 16.03.2016, 16:15

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Gebt Bescheid, wenn ich helfen soll

"Der großartigste Heiler des Reiches benötigt keine Hilfe einer Diletantin!
Vor allem da ich diese Claire erst los geworden bin."

^^

Kathryn Curveks 16.03.2016, 16:56

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das werden wir ja noch sehen

Yü Fei Wong 16.03.2016, 17:17

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Aus der sanften Umarmung der Ewigen rausgerissen hört Yü auf einmal Stimmen, hektische Menschliche Stimmen. Sie rufen unverständliche Sachen. Der einzige Gedanke, der ihm im Moment durch den Kopf geht ist ein Name. Irgendwie kommt ihm dieser Name bekannt vor. Die Worte drängen sich in den Vordergrund und finden ihren Weg über die Lippen.

Son Ya

Na bitte, und wieder hat eine Drohung jemanden das Leben gerettet.
Wir müssen ihn stabilisieren, los!

Die versammelten Heiler machen sich daran Yüs Blutungen zu stoppen, immerhin wurde er aufgeschnitten, und es wird langsam versucht seine Wunden zu heilen.

Und schickt einen Boten zu seiner Majestät! Er wird überglücklich sein.

Noach 16.03.2016, 17:48

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Gondric… ja doch ich entsinne mich. Und selbstverständlich freut es mich auch Euren Freund Kon Ishiki zu treffen.

Noach verbeugt sich artig. Eigentlich wäre es Ihm lieber gewesen nicht in dieses traute Zech Gelage mit hinein gezogen zu werden.

Ich setze mich sehr gerne zu Euch aber verzeiht bitte, wenn das Zwergenstarkbier noch warten muss. Lasst Euch dadurch nur nicht stören. Ich spendiere Euch beiden einen Humpen. Hmmm obwohl Freund Kon Ishiki sieht schon sehr mitgenommen aus. Ihr dürft wegen des Humpens gerne entscheiden ob vor oder nach dem Kampf. Ich rate Euch der fairness halber zwar zu einem Umtrunk nach dem Ringen, bei dem ich dann natürlich mitmachen würde ich habe einen Ruf den ich begradigen muss.

Avinash Volmar 16.03.2016, 19:55

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Platz da Vergangenheits-Noach, in dieser Zeitlinie kämpfst du gegen Gondric

König Volmar und Sonja nähern sich mit energischen Schritten dem Behandlungsflügel des Torniergeländes. Hier unter den Zuschauerrängen kamen dem König nacheinander zwei Boten entgegen. Der eine versichert überaus bleich, dass Meister Darius alles in seiner Macht stehende tun werde, der nächste Bote, dass es gelungen sei Yü wieder ins Leben zurück zu holen. Jedoch konnte keiner die genauen Umstände erklären und für einen Moment fragt sich Avinash, ob er Sonja wirklich so ohne weiteres mitnehmen soll. Da diese aber spätestens beim zweiten Boten den Eindruck macht, als könne sie ohnehin nichts mehr halten, versucht er es gar nicht erst und landet vor dem Zimmer in dem sich Yü aufhalten soll. Zumindest kann er einen Ordenssoldaten vor schicken und in den wenigen Sekunden bevor sie eintreten wird der Patient ansehnlich zugedeckt.

Sonja Taymoris 16.03.2016, 20:57

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Sonja steuert geradewegs auf den Tisch zu. Zwei der Heiler versuchen ihr den Weg zu versperren. Es schmerzte die beiden nicht sehr, aber der Weg war nun frei. Sonja steht neben Meister Yü und blickt kurz zu dem Heiler auf der anderen Seite des Tisches auf. Sie schluckt.

Er … er lebt, ich weiss es. Aber … wie?
Er ist so ruhig und es scheint als bewache er Meister Yü.

Weil WIR die besten Heiler des gesamten Kaiserreichs sind, werte Dame.

Darius kommt nach vorne. Er bleibt den alten Traditionen seines verstorbenen Meisters treu, seine Vermummung ist vollständig. Triumpfierend hält er die Hände in die Höhe. Dass die Handbandagen voller Blut sind stört ihn nicht weiter.

Das Herz schlägt, die Lunge atmet…
Zumindest ein Flügel…

…und das Gehirn arbeitet. Er hat sogar schon zwei Worte sagen können.

Sonja Taymoris 16.03.2016, 22:11

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Son Ya, nicht wahr? Ich muss mit ihm sprechen.

Morikles 1.0 Fabian Müller, 2005—2017.
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