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Turnier von Laigen - Waffenloser Kampf Wettbewerb

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Avinash Volmar 11.02.2016, 22:51

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An einer Seite zum Turniergelände befindet sich eine sperrige Bühne. Ein großes Schild auf dem für denjenigen welcher nicht lesen kann zwei Fäuste abgebildet sind, weißt in geschwungener Schrift die Ankömmlinge auf der Art der Vorstellung hin:

Ablauf zum waffenlosem Kampf


Eine Mehrzahl von Teilnehmern hat sich bereits eingefunden um den Worten zu lauschen. Schließlich will man am Turnier mitmachen, und zwar rechtskonform. Sonst wird man raus geschmissen. Das wird den Teilnehmern überall deutlich gemacht.
Auf der Bühne steht ein muskulöser Glatzköpfiger Mann der selbst dem Aussehen nach schon jahrelang dem Ringsport nachgeht und überblickt mit kleinen Schweinzäuglein die Schar herbeigekommenen und verschränkt die muskulösen Arme vor der Brust.
Mit voller Stimme sorgt er für Ruhe am Platz.

"Hats jeder hierher geschafft?
Gut!
Wer von euch Pfeifen nicht lesen kann oder zu blöd ist nach zu fragen, hier kläre ich euch über den Ablauf des Turniers beim waffenlosem Kampf auf. Wer jetzt gerade bemerkt dass er hier nichts zu suchen hat soll verschwinden!"
Irgendwo hinten bewegt sich jemand und stiehlt sich davon.

»Es ist ganz einfach, so dass es auch der letzte Hornochse versteht. Ihr werdet paarweise bei dem Wettbewerb antreten und gegeneinander kämpfen. Wer wann gegen wen dran ist werdet ihr hier immer am Aushang sehen«
Er zeigt hinter sich auf eine am Holz angenagelte Wand auf die gerade Namen eingetragen werden.

"Es ist alles erlaubt was zu Eurem Körper gehört wie zum Beispiel Schläge, Tritte, Festhalten, Ringen, Beißen wer unbedingt will und kratzen für die Kätzchen unter euch.
Verboten sind Waffen. Wenn ich jemanden von euch da drin mit einem Messer oder auch nur einem aufgehobenen Stein sehe, den können nur die Götter vor mir beschützen! Jedenfalls wird derjenige disqualifiziert!
Auch Gift und Magie ist nicht erlaubt, auch wenn es zum Körper gehört! Und versucht euch nicht raus zu reden, dass eure Fingernägel immer so grünlich glänzen oder der Feuerball sich 'aus Versehen' gelöst hat. Dann zeig ich euch was sich bei mir mal löst!"
Drohend hebt er die Faust gegen die Menge. Den ersten kommt es jetzt, dass er nicht der umgänglichste Typ ist.

"Hier wird alles streng kontrolliert, also vergesst Betrugsversuche gleich.
Ich möchte nur saubere, faire Kämpfe sehen. Muskeln gegen Muskeln. Technik gegen Technik.
Wo war ich?… Achja.
Also, wenn ihr Pappnasen dran seid, findet euch hier ein, sagt den Wachen wer ihr seid, die haben ne Abschrift der Listen und geht rein zu den Umkleidekammern bis ihr aufgerufen werdet. Ihr geht auf die Mitte des Feldes, verbeugt euch kurz zur Ehrenloge. Für die Zurückgebliebenen unter euch, das ist die Loge wo das meiste Gold und Silber glänzt, und wartet bis der Kampf für eröffnet erklärt wird. Da drin sitzen Kaiser, König, Edelmann.
Wenn jemand auf dem Rücken landet, egal ob geworfen, gefallen, etc. und mag es nur einen Wimpernschlag sein, hat einen Punkt. Bei drei Punkten ist derjenige besiegt. Da gibts kein Jammern und Heulen! Es wird laut und deutlich gesagt wenn jemand unten war. In dem Fall lasst denjenigen auch aufstehen, geht fünf Schritt auseinander und wartet wieder auf das Signal.
Nichts da mit unten behalten!
Wenn jemand ohnmächtig wird ist er ebenfalls ausgeschieden. Wenn sich jemand ergeben will, dann die Hände über den Kopf verkreuzt. Das bedeutet ihr gesteht eure Niederlage ein.
Sieger lässt sich bejubeln und kann dann wieder abtreten. Besiegter auch oder wird weggetragen.

Auch verboten ist jemanden um zu bringen oder jemanden Gliedmaßen aus zu reisen. Wird ebenfalls disqualifiziert und die Behörden kümmern sich um euch. Für alle Verletzungen wendet euch an die Kuttenträger von den Eirae Rotverniasis. Egal ob ihr gewonnen oder verloren habt, die heilen euch wieder ganz.

Und jetzt zu den Fragen… hat ein Schlauberger von euch welche?"

Noach 12.02.2016, 11:45

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Noach denkt sich nur, so ein aufgeblasener Pfau. Vielleicht sollte ich Ihn herausvordern. Aber nun gut. Umkleidekammern? Wer braucht denn Umkleidekammern? Noachs Blick geht an Ihm herunter. Sein Lendenschurz? Ohne den wird er bestimmt nicht antreten. Nicht das er etwas zu verbergen hätte. Aber nein. Nicht das Lyrael schimpft. Und die Frauen in der Menge kreischen. Vorsichtshalber stellt er aber diese Frage gar nicht.

Der feiste Ausrufer merkt, wie es von hinten kühl und dunkel wird, da tippt ihm auch schon eine Pranke auf die Schulter.

Guter Mann, habt ihr auch Anzüge in meiner Grösse oder soll ich in meinem eigenen Gewand antreten?

Sonja Taymoris 12.02.2016, 11:55

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Sonja geht ohne ein Wort in die Kabinen, zieht ihre Hosen und das Hemd enger und setzt sich still und unbeweglich hin.

Avinash Volmar 12.02.2016, 14:55

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Der schwergewichtige Glatzkopf sieht zuerst nach hinten und dann Zentimeter für Zentimeter hinauf. Es dauert eine Weile bis er seine Fassung und seine Selbstsicherheit wieder bekommt.

"Nun… du… du darfst tragen was du willst. Das könnt ihr alle!
Es gibt keine Uniformen. Nur Waffen dürfen keine dran sein. Versteht sich von selbst."

Annan Li Yue 12.02.2016, 14:58

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Eine Frage guter Mann.

Zwischen den Rauhbeinen und Muskelpaketen schlängelt sich eine eher eleganz und grazil wirkende Gestallt in einem grünen Kleid durch die Menge.

Bilu mein Name. Habt Ihr auch Umkleidekammern getrennt nach Männlein und Weiblein? Wo sind denn die Frauen Kabinen?

Avinash Volmar 12.02.2016, 15:45

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Kein Problem.

Der Glatzkopf schwenkt herum und mustert die neu angekommene Frau. Während einige der anwesenden Herren abschätzige Blicke wechseln, sieht er sie sich sehr genau an. Er mag vielleicht ein Großmaul sein, ein Rauhbein und auch kaum Manieren haben, aber er ist auch ein erfahrener Schläger (mit mehreren Gehirnerschütterungen) der unterscheiden kann zwischen einer Kämpferin und einer dessen Bestleistung ein Marathon fürs Fingernägelfeilen darstellt. Deshalb unterlässt er eine Anspielung auf ihr Geschlecht sondern benimmt sich ihr gegenüber… wie gegenüber jedem anderen.

Also Bilu, ja wir haben da zwei Umkleidekammern. Wenn du reingehst musst du nur deine Glupscherchen aufmachen, dann merkst schon wo du hingehst.
Der Weg gabelt sich nämlich.
Sonst noch Fragen?

Sonja Taymoris 12.02.2016, 16:00

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Wann bekommt Bilu eigentlich einen eigenen Avatar?

Annan Li Yue 12.02.2016, 16:02

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Hmmmmm….

Bilu Chen 12.02.2016, 16:13

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Meinst es könnte langsam Zeit dazu sein?

Chen Lu Yang 12.02.2016, 16:19

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OMG!! Bilu hat ihren eigenen Char!

Bilu Chen 12.02.2016, 16:19

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Wer Bilu mal in voller Pracht sehen möchte klicke -> hier

Chen Lu Yang 12.02.2016, 16:31

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hübsch Kann die aber auch kämpfen?

Bilu Chen 12.02.2016, 17:04

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Das Kämpfen saugen sie in Kitai doch mit der Muttermilch ein.

Chen Lu Yang 12.02.2016, 17:10

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Okay, da hast du wohl recht ^^

Sonja Taymoris 12.02.2016, 22:54

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Ich schicke euch mal die Originalbilder von Sonja

Ich kenne den Char zwar nicht, aber ich schätze sie hat einige Martial Art Techniken drauf


Zum Wettbewerb:
Die Regeln habt ihr ja alle gelesen, Fragen können natürlich jederzeit gestellt werden. Die erste Runde wird selbst beschrieben. Das heißt, ihr lasst euren Helden in der Arena gegen einen selbst erdachten NPC kämpfen und gewinnen (falls ihr meint es verdient zu haben ).
Zum Beispiel kann Noach gegen Borgo den Barbaren antreten und nach einem langen (oder kurzen) von ihm beschriebenen Kampf legt er ihn nieder auf den Sand.
Dabei kann Lyrael natürlich zusehen, anfeuern, etc. genauso wie alle anderen Zuschauer und Teilnehmer die natürlich ihren möglichen neuen Kontrahenten studieren wollen.
Seht es als zum Warmwerden an. Euer Charakter kann seine erste Herausforderung meistern. Ab Runde 2, die angekündigt werden, geht es Spieler-Charakter gegen Spieler-Charakter. Zwei gehen rein, einer kommt raus (eigentlich weiter, aber es hört sich nicht so gut an ). Heißt natürlich, dass einer immer ausscheidet.


Avinash Volmar 13.02.2016, 22:01

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Nach der feierlichen Eröffnung des Turniers geht es daran die einzelnen Wettbewerbe ein zu leiten.
Wieder erhebt sich Avinash von der Longe und spricht zu den versammelten Zuschauern. Sein Blick schweift über die Ränge und Plätze und scheint jeden einzelnen wahr zu nehmen und zu mustern.

Seine Stimme wurde magisch verstärkt, damit ihn auch der Letzte hören kann und hallt somit auch außerhalb des Geländes wieder. Avinash hebt den Arm in Höhe seines Gesichtes, Zeigefinger und Mittelfinger belehrend erhoben.

Schwerter
Äxte
Lanzen.
Das sind nur einige Waffen mit der jemand sich wehren kann. Es gibt unzählige Arten von gebogenem Metall, Holz, Knochen, Leder, geschärft, angespitzt und beschwert welcher entworfen wurde um einen Krieger aus zu statten.
Die edelste Waffe, die schärfste Klinge und der beste Stahl ist jedoch verschwendet an demjenigen der sie nicht zu führen weiß. Wenn der Arm zu schwach ist sie zu führen, das Auge zu träge die Absicht des Kontrahenten zu erkennen, der Geist zu schwach um eine sinnvolle Bewegung durch zu führen, dann ist jede Waffe gleich wie hervorragend gearbetet sie ist nutzlos.

Bei dem ersten unserer Wettbewerbe wollen wir uns deshalb mit der grundlegendsten als auch der ursprünglichsten Kampfkunst befassen und die Teilnehmer gegeneinander antreten lassen.
Der ohne Waffen.
Nur ihre eigene Stärke, Geschick und Ausdauer wird es sein auf welche sie vertrauen können um ihren Gegner zu Boden zu werfen.
Wir sind gespannt auf das was uns geboten wird.
DIE KÄMPFE MÖGEN BEGINNEN!

Jubel bricht unter den Zuschauern und Teilnehmern aus. Endlich geht es los, endlich beginnt es.
Avinash bleibt noch eine kurze Weile stehen und nimmt den Applaus entgegen, auch wenn er weiß, dass dieser vorwiegend nicht an ihn gerichtet ist, verstärkt es bei dieser Zurschaustellung seine Autorität.
Als er beginnt sich zu setzten lässt auch langsam das Freudengeschrei nach. Herolde kommen aufs Feld und klären die Zuschauer über die Regeln des Wettkampfes auf, damit diese dem auch folgen können.
Dreimal muss der Gegner mit dem Rücken den Boden berühren, keine Waffen. Das verstehen die Meisten auch.
Dann geht es mit dem ersten Kampf los…

Sonja Taymoris 15.02.2016, 00:22

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Einer der Kämpfer tritt in den abgegrenzten Kampfbereich. Haftor, der Sohn des Bären, reckt sich und schwingt die Arme. Seinen Beinamen hat er nicht von Ungefähr. Er ist ein Hühne von mindestens sechseinhalb Ellen oder zwei Schritte eines erwachsenen Mannes. Seine Unterarme sind so kräftig und dick wie die Oberschenkel seines Gegners. Oder besser, seiner Gegnerin, auch wenn man nicht viel von ihr erkennen kann. Die Kämpferin in ihrem schwarzen, eng anliegenden und dennoch bequemen zweiteiligen Anzug, bestehend aus geschnürten Hosen und einem Hemd, dessen Ärmel mit schwarzen Bändern eng um die Arme gewickelt sind. Auf dem Kopf trägt sie ein Gesichtstuch und eine Haube, die sowohl Gesicht als auch Haare bedecken und vor oberflächlichen Verletzungen schützen. In der Nacht dienen beide zusätzlich der Tarnung. Einzig ihre beinahe lilafarbenen Augen sind zu erkennen, von ihrem Gesicht sieht man beinahe nichts. Die freie Stelle ist gerade so gross, dass das Gesichtsfeld der Kämpferin nicht eingeschränkt wird. Beide drehen sich zur Ehrenloge und bezeugen sowohl Veranstalter als auch hohen Gästen mit einer mehr oder weniger angedeuteten Verbeugung ihren Respekt. Sonja blickt dabei direkt in die Augen König Avinashs.
Sonja steht in entspannter aufrechter Haltung da und beobachtet ihren Gegner. Lange und oft genug wurde ihr und ihresgleichen eingetrichtert, dass der gefährlichste Gegner derhenige ist, den man nicht kennt und den man unterschätzt. Letzteres war hier äusserst schwierig und gegen Ersteres unternahm sie grade etwas. Sie lernte etwas über die Reichweite, die Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer ihres Gegners. Alles Dinge, die ihr im Kampf von grossem Wert sein werden.
Da erklingt das Signal das den Beginn des Kampfes anzeigt. Sonja ändert nichts an ihrer Haltung, lediglich den rechten Fuss setzt sie einige Zentimeter nach vorne und die Hände hebt sie geöffnet und leicht angewinkelt auf Brusthöhe und streckt sie wie Fühler dem Riesenkerl entgegen. Haftor kann sich ein Grinsen nicht verkneifen. Er ballt die Fäuste und lässt die Muskeln seines Oberkörpers tanzen. Die Masse gröhlt vor Begeisterung. Zumindest diejenigen, die Sonja noch nie haben Kämpfen sehen. Diejenigen, die sie kennen, können sich ihrerseits ein Lächeln nicht verkneifen.
Haftor bewegt sich tastend in die Richtung der Person, die fast zwei Kopf kleiner ist als er selbst. Als er nach wenigen Sekunden immer noch keine Reaktion ihrerseits bemerkt beugt er sich leicht nach vorne und stürmt auf Sonja zu. Sie lässt es zu und dreht sich gerade soweit aus seinem Angriff heraus, dass sie ihm aus ihrer Drehung heraus noch etwas mehr Schwung mitgeben kann. Sie weiss, wenn der Hühne sie zu fassen kriegt hat sie vermutlich schlechte Karten, also versucht sie ihn so wütend wie möglich zu machen. Sonja kämpft nicht emotional, nicht mehr.
Nachdem sich Haftor wieder aufgerappelt hat, klopft er sich den Staub von der Kleidung, dreht sich um kommt lächelnd auf Sonja zu.

»Nicht schlecht, du halbe Portion. Aber ein zweites Mal gelingt dir das nicht, du taube Nuss.«
Ohne erkennbaren Ansatz springt der Hühne auf Sonja zu und breitet dabei die Arme aus, um nicht nochmal von ihr ausgetrickst zu werden. Ein schwerer Fehler. Sonja lässt sich auf den Rücken fallen und streckt in der Bewegung ihr linkes Bein. Ihr Fuss trifft Haftor, den Sohn das Bären, dort, wo es am meisten weh tut. Haftor strauchelt und sinkt auf die Knie. Mit einer Hand stützt er sich am Boden ab, mit der anderen hält er sich die verletzte Stelle zwischen den Beinen. Einen Liedschlag später ist Sonja wieder auf den Beinen, ein gezielter Schlag an die richtige Stelle des Kopfes genügt und der Hühne kippt bewusstlos zur Seite. Der Ordnung halber dreht ihn Sonja mit dem Fuss noch auf den Rücken. In gewohnter Art hält sie die Hände grüssend zusammen, verneigt sich vor Haftor und anschliessend vor den Ehrengästen. Anschliessend geht sie ohne auf eine Reaktion zu warten zurück in die Umkleidekabinen.
Erst nachdem Sonja den Kampfplatz verlassen hat scheinen die Zuschauer aus ihrer Starre zu erwachen. Erst zögerlich, dann immer lauter und enthusiastischer applaudieren die Zuschauer. Spöttische Kommentare über die »kleine Frau« sind, nicht nur wegen des Jubels, keine mehr zu hören

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