Kaiserreich
Drachenstein

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Drakische Märchen

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Cara d'Anjalia 20.04.2013, 02:03

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Ehrenwerte Bürger meiner Grafschaft,
schon lange befasse ich mich mit der Geschichte unserer schönen Heimat. Vor kurzem bin ich von einer Reise wiedergekehrt, auf der ich die Brauchtümer und Folklore des ganzen Reichs kennenlernen durfte. Dabei wurden mir viele wundervolle und lehrreiche Geschichten zugetragen, die ich gerne in einem Sammelwerk der geneigten Öffentlichkeit zugänglich machen würde. Es versteht sich von selbst, dass den Geschichten aus meiner Heimat dabei besondere Augenmerk gelten soll. Ich freue mich daher über jede neue und alte Geschichte, die meinem Schreiber aufgegeben wird. Er ist im gräflichen Skriptorium zugegen.

Möge Zerron Eure Ewigkeit weisen.

Cara von Firent
Morikles im Rotwaik

Nera Kohpardor 20.04.2013, 02:16

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Ein junges Mädchen betritt selbstbewusst das Skriptorium. In der Hand hält es ein eng beschriebenes Stück Papier. Nach kurzem Umblicken entdeckt sie den Schreiber und geht entschlossenen Schrittes auf ihn zu.

Seid Ihr der fürstliche Schreiber? Ich habe einen Beitrag für das geplante Sammelwerk. Ich habe ihn selbst bereits niedergeschrieben, aber Ihr seid sicherlich in einer besseren Position als ich, ihn der Fürstin zu übergeben.

Amelie de Terben
Ent Nera Kohpardor

Amelie ra:krelat kat:nayis cerroyaymorsroltiris:resitorvana. Tay:vernis:vanae dintlat tay:tayais:vuzveu. Kat:kaenis:drake taya ta:kimlat ost kat. Tay:leyis:ythtol tan:mer:der Terben ra:vralat pre kat:malat kan tay:drake de pre kat:kimlat tay:resitorvana ost tay:tayais:moervek. Terben ra:traylat de ra:moerlat Amelie, kam Amelie ra:pas:moerlat Terben. Tay:resitorvana ra:willat kron tay:valis:ythtol ra:gavlat tay:telgavnois:pe a tay:drake fin tayum zamismalat Amelie. Taya ra:pas:srylat ko tay:ritzis:dar ent tay:tayaismisma'eir. E Amelie ra:abanflilat wiltiris sil tay:moraylas;paris;kleaypas:wilm kron Terben ra:tan:dardra:der ent tay:drake.

Ra:banflilat fliaypas de banaypas. Amelie ra:niaslat ritz kon za:veulat ziohis pest tay:vernis:nilt. Tay:les ra:rommoraylat de ra:romroraylat, kat:lantae ra:vulat sil kat:gulae, kat:wilmae sil kat:malae, kat:lintae sil kat:romae, tay:srol sil tay:veuca, kat:flynn sil kat:mon sil kat:flynn sil kat:mon … Amelie ta:sartantlat tay:kyulat. Ra:hillat za:darat sil tay:fozis;petiris:wilm. krelat iois, pasay krelat nayis, pasay Ra:pasva:krelat wilis. Tay:resitorvana ra:srynerlat royis de roylesis. Ra:krelat tekis, ach tekaylas. Ti toy taya ra:srylat kron Terben. Perkur taya ta:kerlat tay:tayumis:dar?
Su toy tay:tayais:les ra:krelat san. Taya ra:krelat tekis sil kat:fozis:strin de va:pasva:lovlat tay:tayais:moervek. Va:darlat hial? Ra:pas:relat kat:darlat! Krenias Amelie za:darlat toy, Terben ta:darlat pre kat:pas. Pa tay:resitorvana ra:kinglat kat:malvek fin taya za:krelat omis kan tay:paris;kaenis:dorae. Taya ra:kelat kat:vayae de ra:perlat tay:flynn.

Tay:les ra:flilat, de Amelie ra:hilat royis a Terben rotverniasis. Tay:les ra:flilat, de Amelie ra:moerlat tay:daris:Terben. Tay:les ra:flilat, de Amelie ra:pailat sil tay:wilm fin za:gavlat toy taya:telgavnotiris:pe a Terben. Kat:royis:waikae ta:flilat kron Amelie ra:traylat kat:vuzis:Terben sil tay:tayais:wilm.
»La sa:huythla lo,« Terben ra:silat.
»La sa:lexla lo«, Amelie ra:silat.
De Terben ra:moerlat Amelie, de Amelie ra:moerlat Terben, de tay:tayaeis:pe ra:morikleslat.

Ich habe mir auch die Freiheit genommen, meinen Text zu übersetzen. Ich war mir nicht sicher, welche Sprache die Fürstin bevorzugt, und da ich beider Sprachen mächtig bin, ging ich davon aus, ich wäre als Autorin wohl auch die geeignetste Übersetzerin.

Amelie und Terben
Von Nera Kohpardor

Amelie war eine Prinzessin, so schön wie ein Abendstern. Alle Kinder kennen ihre traurige Geschichte. Ein gefährlicher Drache hatte sie zu sich geholt. Der mutige Schmied namens Terben reiste, um gegen den Drachen zu kämpfen, und um die Prinzessin nach Hause zu holen. Terben sah und liebte Amelie, doch Amelie liebte Terben nicht. Die Prinzessin freute sich, als der lobenswerte Schmied sich opfernd an den Drachen gab, um Amelie zu retten. Sie trauerte nicht über den baldigen Tod ihres Retters. Stattdessen flüchtete Amelie freudig in den äußerst dunklen, wilden, zu großen Wald, als Terben vom Drachen verbrannt wurde.

Sie rannte zu weit und zu schnell. Amelie fühlte sich bald, als ob sie blind durch die ganze Welt wanderte. Die Zeit ebbte ab und flutete, Ebenen wurden zu Bergen, Wälder zu Feldern, Flüsse zu Meeren, Sonne zu Mond, Regen zu Schnee … Amelie hatte die Hoffnung begraben. Sie dachte, sie stürbe in diesem fremden, ewig scheinenden Wald. Sie war nicht mehr fröhlich. Die Prinzessin weinte viel und lang. Sie war einsam, so sehr einsam. Erst jetzt weinte sie um Terben. Warum nur war sie sein Tod gewesen?

Doch nun war ihre Zeit vorbei. Sie war allein in einem fremden Land und würde nicht mehr nach Hause finden. Würde sie hier sterben? Sie wollte nicht sterben! Stürbe Amelie nun, wäre Terben umsonst gestorben. Also errichtete die Prinzessin ein Baumhaus, damit sie vor wilden und gefährlichen Tieren geschützt sei. Sie aß Früchte und trank den Regen.

Die Zeit verging, und Amelie dachte viel an den Leidenden Terben. Die Zeit verging, und Amelie liebte den toten Terben. Die Zeit verging, und Amelie blieb in dem Wald um nun sich selbst für Terben zu opfern. Viele Jahre waren vergangen, als Amelie einen lebendigen Terben in ihrem Wald sah.
»Ich habe dich gesucht«, sagte Terben.
»Ich habe auf dich gewartet«, sagte Amelie.

Und Terben liebte Amelie, und Amelie liebte Terben, und ihre Ewigkeit begann.

Ich freue mich schon sehr darauf, meine Geschichte veröffentlicht zu sehen! Vielen Dank für eure Hilfe.

Und damit paradierte sie wieder davon, ein zufriedenes Lächeln auf den Lippen.

Cara d'Anjalia 20.04.2013, 17:36

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Eine neue Ankündigung wird neben dem ersten Aushang befestigt.

Ehrenwerte Bürger meiner Grafschaft,

ich freue mich sehr darüber, dass die Idee eines Sammelwerks so großen Anklang findet. Aus gegebenem Anlass möchte ich darauf hinweisen, dass das Kompendium aus Gründen der Sprachförderung mehrsprachig erscheinen soll. Geschichten sollen in der Mutterzunge ihrer Verfasser veröffentlicht werden, jedoch mit einer Übersetzung für diejenigen, die der jeweiligen Sprache nicht mächtig sind. In keinem Fall ist die Sprache, in der ein Beitrag eingereicht wird, ein Ausschlusskriterium.

Ich freue mich auf eine weitere rege Beteiligung an diesem Projekt.

Im Namen des Zerron,

Cara von Firent

Beschließt, auch eine Geschichte zu verfassen.

Cara d'Anjalia 25.05.2013, 01:42

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Cara sitzt traurig an ihrem Schreibtisch und blickt auf das noch so leere, ledergebundene Buch vor ihr. Wenn doch nur mehr Geschichten auftauchten! So gerne würde sie das Werk vollenden…

Guilt trip.

Möchte so gerne eine Geschichte schreiben, aber die Amtsgeschäfte …

Drachenstein lastet auf Veuxins Schultern, und es scheint keiner da zu sein, um diese Last mit ihm zu teilen.

Cara d'Anjalia 26.12.2014, 21:52

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Beim Aufräumen ihres Schreibtischs entdeckt Cara die Unterlagen für das längst aufgegebene Projekt des Drakischen Märchenbuchs wieder. Sie lächelt sentimental. Vielleicht tauchen ja doch noch mal Geschichten auf, und das Buch kann veröffentlicht werden. Sie glaubt nicht daran, doch es ist ein schöner Gedanke.

Periston d'Angilo 27.12.2014, 23:05

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Hört bei seinen Wanderungen von der Sagensammlung der Gräfin. Da er momentan selbst verhindert ist, schickt er einen Brief mit einem Manuskript an die werte Gräfin.
Der Inhalt des Briefes ist geführt mit eifrigen Federschwüngen und mit ansprechendem Parfüm eingestäubt:

Hochvereehrte und von ihrem Volk geliebte Gräfin Cara d'Anjalia,

mit großem Interesse habe ich von Eurem Einsatz für die Sammlung und Erhaltung von drakischen Märchen und Sagen gehört, und auch wenn meine weiten Wege mich im Moment nicht an Euren Hof führt, wollte ich nicht onhin kommen, Ihnen, als geschätzte Liebhaberin von drakischen Erzählungen, zumindest mit einem Entwurf einer meiner Schöpfungen zu beglücken.
Bitte seht vor, dass dem ganzen noch ein wenig der Feinschliff fehlt und ich vor habe diese zu vollenden. Mit etwas Hilfe der Götter, würde ich dies gerne als euer Gast zu ende bringen, sobald meine Füße den Weg zu Eurem Reich tragen.
Nehmt es als Vorgeschmack, auf dass es Hunger auf mehr schafft.

gezeichnet
Periston d'Angilo

Die Legende von der Braut des Sees

Die Legende von der Braut des Sees

Es ist so viele Jahre her als Pisar noch nicht dicht besiedelt war, da wohnte an dem See Platyain ein junges Mädchen, von bezaubernder Gestalt die den Namen Faya trug. Ihre genaue Herkunft hat man längst vergessen, doch ihre Schönheit wird besungen bis zum heutigen Tag. Schön war sie wie der beginnende Morgen in warmen Frühlingstagen, mit einem Lächeln welches die Herzen aller Beschenkten einen Hüpfer des Wohlgefallens bereitet. Haar wie gesponnenes Gold, und ihre jugendliche Haut war makellos wie gefrorenes Wasser. Sie liebte einen Mann von niederen Stand mit dem Namen Taran der sie ausführte und vergötterte vom ganzen Herzen. Ihre Liebe und ihre baldige Heirat waren beschlossene Sache, und alle Bewohner des Landes gratulierte dem gemeinsamen Paar und wünscht ihm alles Glück dieser Welt auf den weiteren Lebensweg, sollte die Hochzeit in einigen Wochen doch ein Fest aller werden zur Vermählung des jungen Paares.
Nun diese zwei Menschen die sich gefunden hatten fuhren öfters mit einem kleinen Ruderboot auf den See Platyain hinaus, der zu jener Zeit noch glasklar wie ein Bergquell war, um dort gemeinsame Stunden zu vollbringen, fern von den neugierigen Blicken ihrer Familien und Freunde. Eines Tages, noch wenige Wochen vor der Hochzeit, trug es sich zu, dass aus unerfindlichen Gründen das Boot kenterte. Das traute Paar wurde in den See geworfen und heftige Wellen umschlugen sie. Faya tauchte schon bald aus den Fluten wieder um und suchte vergeblich ihren Geliebten im Wasser. Sie schwamm umher, ruderte um das Boot und tauchte in die See, doch kein Lebenszeichen von ihm war zu finden. Erst als ihre Arme schwer wurden trat sie mit blutendem Herzen und schmerzenden Gliedern den Rückweg an und erreichte mit letzter Kraft eines der Fischerboote nahe am Ufer welches sie barg. Ihr Liebster jedoch blieb verschwunden und sie weinte bitterliche Tränen um ihren Taran, den ganzen Tag lang und die Nacht. Am Morgen des Folgetages jedoch, ward er gefunden, lag am Strand und rührte sich nicht. Seine Kleidung halb zerrissen als hätte ein wildes Getier ihn angefallen, Kratz- und Schürfwunden bedeckten seinen Leib doch war er am Leben wenn auch nicht bei Sinnen. Sofort wurde er ins nächste Dorf gebracht und behandelt. Faya wachte jeden Tag und jede Nacht an seinem Blick und bettete und hoffte um ihren Geliebten. Die Wunden schlossen sich, verheilten, aber ein schweres Fieber nistete sich im Körper des jungen Taran ein. Er schlief den ganzen Tag und die ganzen Nächte lang, unruhig auf immerfort schweißbedeckten Lacken, aufstöhnend und murmelnd Worte ohne Sinn. Und Faya litt mit ihm jede einzelne Sekunde lang.
Als ein Heilkundiger nach dem anderen aufzugeben bereit war, hörte sie, dass ein blauer Drache sich unlängst im Gebirge nahe am See nieder gelassen hatte, ein Wesen welches Wünsche zu erfüllen bereit sei für die normalen Sterblichen. Faya setzte ihre ganzen Hoffnungen in diesen Drachen und nahm die Reise auf sich um ihn nach vielen Tagen des entbehrungsreichen Marsches hoch im Gebirge auf zu suchen. Sie kniete vor ihm nieder und bettelte um das Leben ihres Liebsten, erzählte mit Tränenden Augen von ihrer Liebe die ewig währen würde, wenn er nur geheilt werden würde. Der Drache hörte ihr geduldig zu und schien sich erweichen zu lassen. Er gab dem Mädchen ein kleines Fläschchen und entließ sie mit den Worten »Dieser Trank wird deinem Taran neues Leben schenken, doch sollte er jemals wieder hinaus fahren auf See, so wird der Tod ihn ereilen und niemand kann ihn mehr retten.« Viele Male bedankte sie sich bei dem Drachen und eilig stieg sie vom Gebirge hinunter ins Tal und brachte die Medizin ihrem Geliebten. Und tatsächlich, nach nur wenigen Tagen zog sich das Fieber aus seinem Körper wieder zurück und Taran erwachte aus seinem wochenlangen Schlaf. Aber oh weh, der Schmerz war groß als er die Augen aufschlug und weder Faya noch sich selbst erkannte. Sein ganzes Dasein war vergessen und für ihn waren alle um ihn herum nur Fremde. Anfangs glaubte Faya noch an Nachwirkungen der Krankheit und redete geduldig auf ihn ein, erzählte ihm von ihrer Liebe und seiner Kindheit, zeigte ihm Dinge und Bücher seiner Vergangenheit, alles vergebens. Erst da erkannte Faya die Doppeldeutigkeit der Worte des Drachen. Ein neues Leben war ihm geschenkt worden, das alte Leben jedoch unwiederbringlich verloren. Wieder wanderte sie in die Berge, viele Tage lang um den Drachen erneut auf zu suchen und seine Hilfe zu erbitten, aber sie fand ihn nicht. Verzweifelt machte sie sich auf den Rückweg und verbrachte viele Tage damit um Taran zu werben wie es eigentlich nur Jünglinge um Mädchen tun würden. Zwar war Taran ihr zugeneigt wie ein Mann einer schönen Frau zugeneigt sein kann, doch Liebe empfand er nicht mehr für sie und Faya musste dies einsehen. An dem Tag an dem ihre Hochzeit hätte statt finden sollen zog sie ihr Brautkleid an, legte ihren Schleier über ihr Gesicht und ging in einer monderfüllten Nacht ins Wasser um niemals wieder zu kehren. Ihr Leib wurde niemals gefunden, nur das Wasser trübte sich voll Trauer über das zerbrochene Herz von Faya.


Aber halt verehrte Zuhörer, dies ist nicht das Ende meiner Geschichte. Hört weiter was geschah, viele Jahre später. Taran fand eine neue Liebe die er ehelichte und mit ihr zog er weit ins Land hinein und verdiente sein Geld als Bauer. Er schaffte es einen gestandenen Hof auf zu bauen und erlebte sein persönliches Glück mit vielen Kindern und er vergass die Fremde die sich Faya nannte und er vergass was sie ihm einst erzählte. Er wurde älter und feister und wie das Leben so spielt starben eines Tages seine Eltern und Taran kam um sie zu beerdigen und ihren Nachlass zu regeln. An dem Tag seiner Fahrt nach Hause sah er ein Boot an der Seeküste liegen und einer inneren Eingebung folgend beschloss er mit seiner Frau hinaus zu fahren, denn er hatte die Warnung von Faya vergessen und seine Getraute wusste nichts von Tarans altem Leben. Er ruderte bis zur Mitte des Sees hinaus um dort zu verweilen und, so schworen es die Leute, ohne irgendjemandes zutun kippte das Boot inmitten des stillen Sees mit ihren Passagieren. Böse Ahnungen erfüllten die ansässigen Fischer und sie alle fuhren hinaus zum See und bargen Tarans Weib aus den Fluten. Von Taran selbst jedoch war nichts zu sehen. Er blieb verschwunden, den ganzen Tag und die ganze Nacht über bis zum nächsten Morgen. Da ward er angespült tot an den steinigen Strand des Sees. Die Augen geweidet der Hals zerkratzt, war der Mund zu einem ungewollten Kuss verzogen.

Faya so sagte man sich, habe ihren Liebsten zu sich zurück geholt. Und noch heute, an den Tagen wo Legenden und Sagen meist vergessen zu seinen scheinen, kann man auf Platyain in nebeligen Nächten die Umrisse von Faya sehen wie sie inmitten des Sees in ihrem zerschlissenen Brautkleid steht und an die Küste blickt. Und, so erzählen sich die Leute, jeden Mann in die Tiefe zieht der seine Liebste verschmäht.

Cara d'Anjalia 30.12.2014, 14:46

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Cara ist hocherfreut, dass der berühmte Periston d'Angilo einen Beitrag für die Märchensammlung einreichen möchte. Und eine Handschrift hat der Mann, da wird man ja neidisch! Sie lässt ein Antwortschreiben an ihn auf den Weg bringen.

Ehrenwerter Herr d'Angilo,

habt meinen tiefsten Dank für Euren wunderschönen Beitrag zu der Sammlung drakischer Sagen und Märchen. Bereits der erste Entwurf, wie ihr es nennt, gefällt mir sehr gut – ich bin höchst gespannt auf die vollendete Fassung! Wenn Euch Eure Reisen nach Firent führen, seid Ihr als Gast an meinem Schloss zu jeder Zeit höchst willkommen. Ich freue mich bereits sehr darauf, die Geschichtensammlung mit Eurer geschätzten Hilfe ausbauen zu können.

Möge Zerron Eure Wege leiten und Nerron Euer Schaffen beflügeln!

Cara d'Anjalia
Gräfin von Firent

»Es scheint, als seinen schon ältere Versionen der Geschichte von «Amelie und Terben" in Umlauf als die des jungen Mädchens Kohpardor. Und dazu noch in anderen Sprachen. Erst kürzlich fiel Gondric Thebold Yago, dem Bibliothekar der Gräfin d'Anjalia, eine Version dieser Geschichte in altem Arldroysch in die Hände. Zusammen mit anderen, noch nicht übersetzten, Texten fand sich die tragische Liebesgeschichte in einem Band, der nach Schätzung von Herrn  Yago mindestens 300 Jahre alt sein müsste.
Nähere Details wollte er zur Zeit keine bekannt geben. Erst müsse er mit der Gräfin Rücksprache halten, da es sich hier um ein historisch bedeutendes Werk und einen Fund grosser Tragweite handle. Jedoch hatte er uns freundlicherweise den Text in einer Abschrift zur Veröffentlichung überlassen."

Amelie pensutalnaśiene eku'u usi aul śuchatetariene pelsunisma. to'ote tunsi tuna rapsochtaf korott tuatupeneś. vexantaf paśiśene suma lussuanidaxi. istrechtaf bendarośochachun suna nan sunis Terben pelsulanal, lau benpaśiś caanandabśieś, adan benpensutalnaśi dire leśi caanid. Terben Amelie pelsukla'eś adan pelsuźa, es Amelie Terben pelsuźama vete. benpensutalnaśi pelsuanspacheśxima, aul anspablataf bendarośochachun dedinataf ata benpaśiś pelsuegatxi, Amelie cautuleś. upen śextaf beniś tuna utul pelsurapsocheśma vete. atim Amelie anspachtaf dan ćag bribe, śal, andaad bengaćbora ćaglixen, aul Terben erid benpaśiś pelsuromachxi peldo'on.

nexbead adan licad pelsulanicma. Amelie śex pelsuupoleśxima, asif kleśbe ondo av benleśalla pelsuśolanema. benśe pelsumufeśma adabe adan pelsuflumeśma, sulkusi azebotsi peltudo'onma, gaćborasi azleśalbesi peltudo'onma, engasi azbundasi peltudo'onma, suna axen pelsudo'onma, horu azhorloć pelsudo'on. Amelie benanspoleful lusbeg lussuvetleśibarma. pelsuponsma, dan bene viobe, de'eśetaf nanetaf gaćbora suśoiśeśetma. vete gaćal anspachtaf pelsunisma. benpensutalnaśi gać adan śegać pelsuklabeśma. chunbenex pelsunisma, eku'u ćag chunbenex. chobe śen ual Terben pelsuklabeśma. la'ua malbex suna iś lussunisma?

es śen tuna śe śelan pelsunisma. chunbenex dan leamibe pelsunisma adan vete śelamen dire leśi suśotruvma. nex suśoiśeśetma? vete iśeśet pelsuhafma! Amelie śen suśoiśeśetma, Terben fatche lussuśoiśeśet. kriso benpensutalnaśi kasdanborene pelsumonetma, cho śaltoch adan vexantaf nuchsi naxevtaf capatsunisutuma. utasi pelsumachma adan horu pelsudesma.

benśe pelsuśelanma, adan Amelie gać ata chapsantaf Terben pelsuponsma. benśe pelsuśelanma, adan Amelie iśule Terben pelsuźama. benśe pelsuśelanma, adan Amelie dan bengaćbora pelsunexitma roni śen xi ual Terben cadedineśxi. gać gaśusi lustuśelanma, aul Amelie oluntaf Terben dan tuna gaćbora pelsukla'eśma. nosa luslivurt, Terben pelsubabla. nalo nosa lusliitofeśma, Amelie pelsubablama.

adan Terben Amelie pelsuźa, adan Amelie Terben pelsuźama, adan tuna de'eśe pelsubereśma.

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