Kaiserreich
Drachenstein

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Die Stadtwache von Alzartin

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Jeod 05.01.2008, 17:12

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Brüllt aus seiner Zelle so laut, dass die beiden Herrschaften es auch hören

Ihhhh!! Eine Kakerlake! Was sind denn das hier für Zustände! Ich will in eine bequemere Zelle! Und was zum Essen will ich auch!

Sedwen Zars 06.01.2008, 20:03

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Der Hauptmann, langsam genervt von dem ständigen Geschrei, geht zu dem Gefangenen.

Was wollt ihr eigentlich? Bisher wart ihr äusserst uncoorperativ. Wenn ihr einen Wunsch habt, dann ruft die Wache und fragt diese und brüllt hier nicht so rum! Und wenn ihr etwas wollt, dann wär es ganz gut, wenn sie etwas Cooperativer wären, würden sie auch besser behandelt werden.
Ich werde später zurückkommen und sie befragen! Wenn sie mir gute und zufriedenstellende Antworten geben, dann kommen sie auch in eine bessere Zelle!

Wendet sich zum gehen.

Jeod 16.04.2008, 19:54

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Jeod sitzt seit Wochen im Gefängnis. Er ist bisher immer dünner geworden, denn das Essen im Gefängnis ist eindeutig nicht nahrhaft genug für einen Hobbit.
Jeod geht in seiner Zelle auf und ab und überlegt, wie er rauskommen soll. Seit wenigen Tagen hat er die Idee, dass er aus dem Gefängnis ausbricht, allerdings weiß er noch nicht wie er entkommen soll

Verflixt noch mal. Es muss mir doch was einfallen

Seit Tagen geht das jetzt schon. Besinne dich doch endlich. Wir werden hier schon rauskommen. Die Beweislage, falls es überhaupt eine gibt, spricht für uns.

Ach halt die Klappe. Wenn ich zu Hause wäre würde ich jetzt wahrscheinlich ein Wildschwein jagen gehen und mir dann ein Festmahl zubereiten.

Jagen… hm… Wie war das noch schnell… *gemurmel*

ERDMAGIE!!! Das ist es. Diese Gemäuer sind sicherlich auch aus Erde gebaut. Das ist die Lösung.

Jeod setzt sich auf seine Pritsche und wickelt sich den Polster um seinen Kopf, daraufhin hüllt er seinen Körper in das dünne Laken ein.
Jeod steht langsam auf und stellt sich vor die hinterste Wand der Zelle. Er formt mit seinen Händen einige Zeichen und deuten dann am Ende mit einer Hand auf die Wand.
Ein Grollen geht durch das Gemäuer und der Boden beginnt leicht zu beben. Bis plötzlich die Wand, vor der Jeod steht, mit einem gewaltigen Schlag auseinanderfällt. Doch die Trümmerteile fliegen nicht nach Außen, so wie es Jeod beabsichtigt hatte sondern schießen ihn entgegen.

Als sich die Staubwolke gelegt hat kriecht Jeod vorsichtig aus dem Schutt heraus. Er blutet aus mehreren Wunden. Der Polster rund um seinen Kopf ist an einer Stelle mit Blut durchtränkt.
Benommen richtet sich Jeod auf und schaut in die Freiheit. Er bekommt Tränen in den Augen und verdrängt somit seine Benommenheit. Niemals hätte er es für möglich gehalten, dass er wirklich aus dem Gefängnis rauskommen würde.

Na dann gehen wir mal, würde ich sagen.

Daraufhin läuft Jeod aus dem Gebäude und verschwindet in einem nahe gelegenen Wald.

Au ja, Widerstand gegen die Obrigkeit!

Sedwen Zars 21.04.2008, 20:24

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Aufgescheucht, von dem Lärm in Jeods Zelle, rennen die Wärter zu dessen Zelle und sehen das riesige Loch in der Wand und Jeod, wie er in Richtung des nahe gelegenen Waldes flieht. Der Hauptmann ist erbost

ALAAARRM!!! VERFOLGT IHN!! ER DARF NICHT ENTKOMMEN!!!!

Die Wachen laufen umher, einige nehmen die Verfolgung Jeods über einen Umweg auf und andere schlagen Alarm und stellen Trupps zur Suche zusammen.
Der Hauptmann jedoch denkt sich, dass der Weg über den Vorderausgang zu lange dauert.
Er schließt Jeods Zelle auf und rennt ihm hinterher. ALs Jeod am Waldrand angekommen ist, hat der Hauptmann ihn schon ein gutes Stück eingeholt.

Jeod 22.04.2008, 19:05

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Jeod rennt wie verrückt in die Richtung des Waldes, als er sich umdreht, sieht er, dass eine der Wachen ihn verfolgt. Jeod beschleunigt seine Schritte. Aber die Wache verfolgt ihn immer noch und holt auf!
Doch als Jeod in den Wald läuft schöpft er neue Hoffnung. Sobald er sich sicher ist, dass man von außerhalb des Waldes ihn nicht mehr sehen kann wendet er sich nach Osten und rennt unverwand weiter.
Bilder blitzen in Jeods Gedächnis auf, welche von einer ähnlichen Situation wie dieser Zeigen. Nur, dass er damals viel jünger war. Dennoch verdrängt er diese Bilder und rennt weiter.
Als er sich umdreht übernimmt sein anderes Ich kurz über ihn die Kontrolle

Nicht mit mir. Nocheinmal mache ich das nicht durch.

Jeod bleibt spontan stehen und wendet sich um. Er hebt die Arme und lässt die Wurzeln der Bäume ein natürliches Hindernis erstellen. Daraufhin wendet er sich wieder um und rennt weiter.

DIe Landschaft wird langsam hügeliger und der Wald wird immer dichter. Dennoch hört Jeod nicht auf zu laufen. Seine Beine schmerzen und er kann sich kaum noch aufrecht halten. Sein ganzer Körper ist völlig verschwitzt. Die Erschöpfung beginnt Jeod langsam zu übermannen. Aber er rennt weiter. Bilder der Vergangenheit treiben ihn immer weiter. Bilder, welche sich in sein Gedächtnis gebrannt haben und welche ihn zu dem gemacht haben, was er heute ist. Ein vorsichtiger kleiner Hobbit. Traue niemanden, mit diesem Motto hat er sich durchgeschlagen, bis er nach Drachenstein gekommen ist.
Er hat langsam wieder Vertrauen in die Menschheit gefasst und ging lockerer mit ihnen um. Doch dann wurde er ohne Grund in das Gefängnis gesteckt. Das war genug für ihn. Niemals würde er mehr den Menschen trauen können.

Es beginnt bereits zu Dämmern, als Jeod vor Erschöpfung zusammenbricht. Er legt sich zwischen einige Sträucher und versucht es sich dort so bequem wie möglich zu machen. Was nicht sehr einfach ist. Die Luft ist von einem eigenartigen Geruch erfüllt, welcher Jeod zeigt, dass er nicht mehr weit Entfernt vom Meer ist.
Mit diesem Wissen schläft Jeod ein.

So… das habt ihr davon. Jetzt habt ihr nen Schizophrenen Hobbit, der Einsiedler wird xD

Wäre da nicht…

Veuxin reitet die malazische Küste nahe Alzartin entlang, um sich zu erholen und sein Volk kennenzulernen. Es wird langsam dunkel, als er beschließt, Rast zu machen. Etwas ungeschickt steigt er von seinem Pferd, sieht einen geeigneten Platz zwischen einigen Sträuchern, geht darauf zu und will schon seinen Packsack absetzen, als er über etwas weiches, kleines, hobbitartiges stolpert, mit einem kurzen überraschten Aufschrei vornüberfällt und mit dem Kopf gegen einen Stein aufschlägt. Bewusstlos bleibt er liegen, Jeod unter seinen Füßen.

Schicksal, Schicksal… )">

Sedwen Zars 22.04.2008, 21:29

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Tja sei da mal net zu sicher.^^ Aufgeben tunwir sobald net mit der Suche, aber vorläufig lassen wir dich mal entkommen.^^

Der Wachmann folgt Jeod in den Wald und sieht sich um. Jeod ist nirgends zu sehen, von Osten hört er Geräusche, als ob jemand durch den Wald rennen würde, also rennt er dem Geräusch nach. Nahc kurzer Zeit sieht der Hauptmann eine kleine Gestalt, die durch das Gebüsch rennt und vor ihm flieht. Er verdoppelt seine Anstrengungen, aber als er näher kommt verschränkt plötzlich eine Wand aus Wurzeln, Erde und Geäst, die Jeod beschworen hat, den Weg. Er kann seinen Lauf nicht mehr bremsen und rennt gegen die Wand, wobei er zurückprallt und mit dem Fuß in einer Wurzel hängen bleibt und dabei umknickt. Er schreit schmerzerfüllt auf und wälzt sich auf dem Boden, während Jeod in unbekannter Richtung entkommt.
Nach ungefähr 15 Minuten des Schmerzes hört der Hauptmann einige seiner Männer näher kommen
..

AArrghhh!! Kommt her!! Ich liege hier!!

Die Wachmänner folgen den schreien des rufenden Hauptmannes und bringen ihn zurück zur Wache. Einige Der Wachmänner verfolgen Jeod bis zum Waldrand, aber geben da die Suche dann auf. Sie kehren ebenfalls zur Wache zurück. Dort wird der Haptmann versorgt und ein Plan zur großräumigen Suche wird gefasst. Auch Steckbriefe werden in alle größeren Städte gesendet. Die Suche nach dem geflüchteten Jeod geht weiter…

Jeod 23.04.2008, 14:28

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gibts eigentlich so ein Zeichen wie Einsiedler? Weil über jeden Char steht ja jetzt Bürger oder so… Einsiedler wäre was tolles xD
btw. Ich bin Einfallsreich. Ihr werdet mich nicht so schnell finden. Außerdem ist dies eine gute Angelegenheit um wieder Schwung in die Bude zu bringen^^

Jeod wacht am Morgen auf und wundert sich über die enorme Last, welche ihn zu Boden drückt. Als er seine Augen öffnet sieht er den Kaiser, welcher über ihn drüber liegt und ebenfalls schläft. Jeod zwängt sich vorsichtig unterhalb hervor und bewegt sich langsam fort um den Kaiser nicht zu wecken. Dann kommt ihm eine Idee. Er lässt eine Wurzel wachsen, welche ein kleines Schild darstellt.

Werter Kaiser,

Ich weiß nicht weshalb Sie über mir gelegen haben, aber ich werde Sie auch nicht weiter belästigen. Es herrscht Ungerechtigkeit in diesem Land. Unschuldige Bürger werden festgenommen und eingekerkert. Ich bitte Sie inständig, dieses Problem zu beseitigen.
Gebt die Verfolgung auf!

Jeod

Daraufhin läuft Jeod zur Küste und lässt sich ins klate Nass fallen.

Verdammt. Kannst du dir denn kein Boot suchen? Das Wasser ist nicht gerade das wärmste

Ich hatte keine Zeit.

Jeod schwimmt weiter bis ihn etwas in die Tiefe zieht. Über sich kann er die Wasseroberfläche erkennen bis er in Ohnmacht fällt.

Veuxin wacht auf und sieht das Schild. Merkwürdig…das letzte, an was er sich erinnert, war ein plötzlicher Sturz – auf Jeod gelegen…wer war Jeod? Ach…moment…war das nicht dieser Hobbit aus Malazien? Genau, ganz recht, der war das! Ungerechtigkeit? Wie könnte dieser unschuldige Hobbit ein Verbrechen begehen? Veuxin beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen. Er schaut sich um und entdeckt niedergetretene Äste, die von der Heide entlang zur kleinen Klippe führen, die das Ufer säumt. Er folgt dem Weg vorsichtig, um keine Spuren zu verwischen. Als er die Klippe herunterblickt…nein, das kann nicht sein, das sind mindestens fünf Meter! Ein kleiner Gegenstand glitzert unten am schmalen Strand – Veuxin springt ab, fliegt herunter und hebt ihn, in der Luft schwebend, auf. Es ist ein kleines Messer mit einer kupfernen Klinge und schwarzhölzernem Griff, auf dem deutlich »JEOD« eingeritzt ist. Erschrocken fliegt er über's Wasser, sucht in den Wellen, sucht den Horizont ab…verdammt. Auch das noch – er fliegt zurück an den Strand, legt alles Gepäck und seine Kleidung auf einen höhergelegenen Felsvorsprung, wo die Wellen nicht hinspritzen können, atmet tief durch, fliegt über das Wasser, lässt sich fallen, und taucht ein.
Er spürt, wie alles zieht, wie alles kribbelt. Das Gefühl ist ihm vertraut. Seine Arme wandeln sich, seine Sicht wird tiefer und dunkler, ein dichtes, weißes schützendes, kurzes Fell umgibt seinen Körper…es scheint ihm eine Ewigkeit zu sein, doch fast zeitgleich mit dem Eintauchen verwandelt er sich in einen großen, schneeweißen Eisbär.
Veuxin will sich nicht lange in dieser Gestalt aufhalten, er verabscheut seinen Eisbärenkörper. Seine mächtigen Pranken schlagen das Wasser zur Seite, er taucht tiefer und zum Grund. Dunkelgrünes Gestrüpp bewuchert die altmoosigen Steine. Doch nichts anderes. Er dreht sich um seine eigene Achse, sucht weiter, schwimmt tiefer entlang, es wird dunkler im Wasser. Er spürt den Druck auf seinen Ohren, die Luft wird knapp. Er taucht wieder auf, holt kurz luft, taucht wieder. Da! Ein brauner Stoff weht mit der Brandung hin und her, zwischen den Algen scheint etwas sonderbares… Veuxin taucht dort hin, das viele Tauchen ermüdet ihn, aber er hat nur noch wenig Zeit, um Jeod zu retten. Er ist es, Jeod, er hat ihn gefunden! Wie bleich er da liegt, das braune Haar, das Hemd, die Hose, alles wiegt hin und her wie ein Uhrenpendel. Veuxin schaufelt ihn vorsichtig zwischen seine Arme und stemmt ihn etwas hoch. Nein, er scheint tot! Vorsichtig, langsam bringt er ihn nach oben. Die Sonne glitzert silbern durch die grünblaue Trübe des Wassers, sie kommt näher. Der Hobbit und der Eisbär durchstoßen die Wasseroberfläche. Veuxin bugsiert ihn auf seinen Rücken, fast hätte er ihn wieder verloren. Vorsichtig schwimmt er der Brandung entgegen und landet erschöpft am dunkelgoldenen, grobkörnigen Sand zwischen den scharfen Felsen an. Eine Welle überspült die beiden ein letztes Mal. Veuxin verwandelt sich zurück in seine vampirische Form, hebt den Hobbit hoch und trägt ihn dorthin, wo die Wellen nicht mehr den Sand berühren.
Der Hobbit rührt sich nicht. War alles vergebens? Veuxin schüttelt ihn leicht, haucht ihn an, kitzelt ihn, kneift ihm in den Arm…

Jeod! Wach auf! Jeod!

Bill Tür 23.04.2008, 17:54

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Währenddessen sind die Vorbereitungen für die Suchrtupps abgeschlossen und ein Trupp aus 10 Mann zu Pferd und mit Hunden macht sich auf die Suche nach Jeod. Da es genug Geruchspuren von Jeod in seiner Zelle gibt nehmen die Hunde sehr schnell seine Fährte auf. Ein Wachsoldat, Gregor genannt fürht die Truppe an..
Die truppe reitet los, den Hunden folgend.
Nach einigen Stunden kommen sie an die Stelle, wo Jeod gerastet ist und auf den Kaiser getroffen ist. Der Anührer der Soldaten befiehlt eine Rast einzulegen, da die Pferde schon langsam Müde werden.
Die Truppe sitzt ab und macht ein Lagerfeuer, wobei einer der Soldaten das Schild, das Jeod beschworen hat sieht und aufgeregt ruft

GREGOR GREGOR! Komm schnell her! Sieh dir das mal an!

Gregor eilt zu dem Soldaten und liest die Nachricht

Meine Güte! Der Kaiser war hier!?! Und er hat anscheinend Jeod getroffen! Los Leute Keine Zeit zum Ausruhen! Aufsitzen! Wir müssen Jeod finden! Wahrscheinlich ist de Kaiser auch bei ihm! Wir dürfen keine Zeit verlieren! Vielleicht ist dem Kaiser auch etwas zugestoßen! Bei solchen Verbrechern weiß man ja nie!

Die Männer sitzen hastig auf und die Hunde folgen Jeods und Veuxins Spur zum Meer….

Verzweifelt beugt sich Veuxin weiterhin über den bewegungslosen Jeod. Sein Pferd ist inzwischen schon längst irgendwo im Wald verschwunden. Er holt sein Gepäck aus der Felsspalte, kleidet sich wieder an und nimmt Jeod huckepack. Wenn er ihm nicht helfen kann, dann vielleicht sein Arzt in Pretannica.
Es wird wohl ein langer Flug über's Meer werden, so lange ist Veuxin schon seit Jahrzehnten nicht mehr geflogen. Er springt ab und erhebt sich mit Jeod auf dem Rücken in die Lüfte. Sie sausen einige Meter über dem Wasser dahin, schnell glitzern die Wellen wie tausend weiße Perlen auf graublauem Geschmeide unter ihnen. Rasch entfernen sie sich von der Küste, von der Klippe…

Jeod 23.04.2008, 18:35

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Wie soll man denn da einen geheimnisvollen Abgang und eine verworrene Suche nach Jeod erzeugen, wenn der Kaiser einen rettet? xD Aber auch gut. Ich entkomme ja doch wieder

Jeod wacht langsam wieder auf. Ein kühler Wind schlagt ihm entgegen, um nicht zu sagen Eisig. Was war geschehen? Etwas hatte ihn in die Tiefen des Meeres gezogen. Halb Fisch, halb Mensch. Doch dann war er ohnmächtig geworden.
Jeod schlägt die Augen auf und bemekert, dass er sich in gewaltiger Höhe befindet. Ein Schock überwältigt ihn

Ahh. Lassen Sie mich runter. Wir ewerden sterben! HILFE!!

Jeod beginnt wie wild zu zabbeln und befindet sich plötzlich im Freien Fall

Veuxin starrt fassungslos auf den fallenden Jeod…einen Sturz aus dieser Höhe auf die Wasseroberfläche würde er nicht überleben. Einen Moment bleibt er regungslos in der Luft, bevor sich seine vampirischen Instinkte wieder fassen. Alles scheint sich zu verlangsamen, Veuxin fliegt nach unten, unter Jeod, versucht sein Handgelenk zu greifen, doch Jeod wehrt sich, fällt weiter, Veuxin hinterher. Die Wasseroberfläche rast auf die beiden zu, nimmt das gesamte Blickfeld ein, am Horizont ein Handelsschiff und die nahende Küste Pretanz'. Es bleibt nur noch ein aberwitzig kurzer Moment, bevor- Veuxin gelingt es, Jeod am Kragen zu packen, Jeod strampelt und schlägt um sich, kratzt, beißt, schreit, aber Veuxin zieht ihn weiter hoch, höher noch.

JUNGE, BERUHIG DICH! SCHAU MICH AN, ICH BIN DEIN KAISER!

Sedwen Zars 23.04.2008, 23:25

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Die Wachen nähern sich der Küste…. Kurz vor der Steinküste sehen sie das Pferd des Kaisers. Die Zügel hängen ihm schlaff herunter und es grast gemütlich.
Die Wachmänner geraten in Aufregung! Wo war der Kaiser fragten sie sich. Gregor versucht einen kühlen Kopf zu bewahren und versucht die Sache zu ergründen…

Alle Mann entlang der Küste ausschwärmen! Meldet alles, was ihr findet direkt an mich!
Losloslos!!

Die Männer schwärmen aus, manche sitzen ab und untersiuchen die Spuren am Strand und zwischen den Felsen…

Jeod 28.04.2008, 20:21

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Jeod wehrt sich heftig. Selbst der Schrei des Kaisers kann ihn aus seinem Schock nicht zurückholen.

Ich habe keinen Kaiser!!! Selbst Pferde können im Winter nicht fliegen!!! Im Sommer ist es am heißesten!!! Ich spiele gerne Dame!!!

Durch den Schock steht Jeod etwas neben sich. Als er immer weiter in die Luft aufsteigt bekommt er immer weniger Luft. Langsam aber sicher fällt er wieder in Ohnmacht

Ohnmacht…jetzt isser mir auch noch in Ohnmacht gefallen…naja, vielleicht besser so. Bevor der wieder so was Dummes tut.

Bill Tür 29.04.2008, 10:54

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Die Wachen suchen das ganze Ufer ab und finden schließlich Spuren im Sand, die mindestens 2 Stunden alt sind.
»Verdammt er muss aufs Meer geflohen sein, aber wo ist der Kaiser hin?« Fragen sich die Wachen. Gregor fasst einen Beschlus.

Entweder er ist aufs Meer hinaus und wieder zurück an Land gegangen an einer fernen Stelle oder er ist ertrunken, wie der Kaiser darein passt kann ich nicht sagen. Von daher machen wir folgendes. Du, Kruz, reitest zurück zur Wache und meldest das ganze dem König, sobald es geht! Wenn der Kaiser darin verwickelt ist, muss der König es erfahren.
Der Rest teilt sich in 2 Gruppen auf, die eine reitet von hier aus links die Küste entlang, die andere von hier aus nach rechts. Wir reiten einen halben Tag lang und dann kehren wir um un treffen uns wieder hier. VERSTANDEN?!

Alle Männer bejahen den Befehl und sitzen auf. Gregor schliesst sich der Gruppe an, die links von der Fundstelle entlang reitet.

Veuxin hat mit dem ohnmächtigen Jeod, der wieder langsam zu stöhnen zu beginnt, da sie in sauerstoffreichere Höhen absinken, Pretannica erreicht. Sanft landet er auf dem Dach des Hauptkomplexes des Schlosses Pretannica, wo sofort ein paar Wachen angelaufen kommen.

Einen Arzt, schnell! Mir geht es gut, aber lasst den Hobbit untersuchen!

Einer der Wachen nimmt Jeod auf die Arme, trägt ihn die Treppe hinunter und bringt ihn in eine der Gästesuiten, wo er in das große Bett gelegt wird, in dem der kleine Hobbit ganz verloren wirkt. Ein alter und guter Arzt, Gelehrter der Magiergilde, kümmert sich um ihn, tastet ihn ab und tupft ihn mit einem nassheißen Lappen ab. Anschließend verpasst er Jeod einen Kräuterwickel um die Brust, der die Atmung nach dem vielen verschluckten Salzwasser erleichtern soll. Zur Vorsicht lässt er einen Eimer neben das Bett stellen – sollte Jeod sich wegen des Salzwassers übergeben. Dann schließt er die Vorhänge an den hohen Fenstern ein wenig und verlässt den Raum, die Tür vorsichtig hinter sich anlehnend und im Nebenzimmer ein Lager auf dem Sofa aufschlagend, sollte der Patient demnächst wieder voll zu Bewusstsein kommen. Er zieht seine schwarzen, spitzen Schuhe aus und räkelt sich auf dem Sofa, die geringelten Strümpfe in die Höhe streckend.

Jeod 08.05.2008, 21:34

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