Kaiserreich
Drachenstein

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Die Völker Drachensteins

In Drachenstein herrschen sieben große Völker vor, welche sich in Gestalt wie auch in Kultur sehr unterscheiden. Obwohl es Anliegen der Regierung im Sinne eines stabilen und vereinigten Reiches ist, die Völker gleich zu behandeln und gedankliche Schranken abzubauen, ist, begründet auf eine lange und blutige Tradition, Rassismus immer noch stets an der Tagesordnung und prägt das einfache Leben ganz gewaltig.

Über ein Fünftel der Gesamtbevölkerung (21 Prozent) stellen die Menschen. Die Geschichte der Menschen in Drachenstein ist vergleichsweise kurz, sie begann erst vor etwa 6000 Jahren, als mit Martinus I., dem ersten Kaiser und Römer von Geburt an, ein Handelsschiff an der Küste der Insel Pretanz anstrandete. Dennoch haben es die Menschen geschafft, durch geschickte Bündnispolitik und wenig wählerischem Heiratsverhalten die größte Bevölkerungsgruppe Drachensteins zu stellen und abgesehen von den Vampiren politisch die wichtigste Rolle zu übernehmen, eine Tatsache, die sich im stark menschlich geprägten Alltag eindeutig herauskristallisiert.

Ihnen folgen mit 17 Prozent die Hobbits, die schon immer zusammen mit den Elfen die Vincastrische Hügellandschaft bewohnten und somit als eines der eingesessensten Völker Drachensteins gelten dürfen. Die Hobbits sehen es als Tradition, sich nicht in die Angelegenheiten anderer einzumischen, und sind deswegen abgesehen vom stark hobbitgeprägten Vincaster in Drachenstein nur wenig vertreten, können aber, sollte ihnen Unrecht geschehen, durchaus kriegerische Züge aufweisen.

Die Vampire stellen 15 Prozent der Bevölkerung, erscheinen aber als wichtigste Gruppe, da sie als Einzelgänger dazu neigen, sich über das ganze Land zu verbreiten und sich gerne in wichtigen Positionen sehen, von wo aus sie in der Lage sind, zum Wohl oder auch zum Unwohl anderer zu entscheiden. So ist auch beispielsweise die Kaiserfamilie ein Spross dieses Volkes – wen verwundert es da, dass kaum ein böses Wort in der Öffentlichkeit gegen die Vampire erhoben wird, obwohl man ihnen mancherlei unangenehme Eigenschaften nachsagt?

Wie die Hobbits hauptsächlich in Vincaster, aber auch in Pelata kommen die Elfen vor, denen 14 Prozent der Bevölkerung angehören. Auch sie neigen dazu, sich nur wenig in die Angelegenheiten anderer einzumischen, können aber die reinste Lynchjustiz veranstalten, verstößt man in ihrem Geltungsbereich gegen ihre recht strengen Regeln – ein Grund, der sicherlich zum eher schadhaften Bild dieses ansonsten sehr naturliebenden Volkes beigetragen hat.

Elben bestreiten dank ihren langen Alters heute wieder einen Bevölkerungsanteil von 12 Prozent, obwohl sie in der Vergangenheit manch blutigem Zwischenfall zum Opfer fielen, nachdem sie sich mit der Machtgier der sich ausbreitenden Menschen nach Malazien auseinandergesetzt hatten. Diese Ereignisse stören immer noch sehr das Verhältnis zwischen Elben und Menschen, obwohl erste Schritt in die gegenteilige Richtung unternommen werden.

Weitere 9 Prozent, jedoch nahezu komplett auf die Berge in Pisar und Vincaster komprimiert, stellen die Zwerge, die sich durch ihr kriegerisches Wesen und ihre stets wichtige Rolle im kriegsentscheidenden Bergbau eine gewisse Sonderrolle erspielt haben. Obwohl sie allgemein geachtet werden, da sich ihre Herrschaftsansprüche unterirdisch beschränken, munkelt man einiges über die anscheinend dunklen Geheimnisse, die in den tiefen Stollen gehortet werden sollen.

Nur 3 Prozent der Bevölkerung machen die Drachen aus, obwohl ihr majestätisches Erscheinen, einige furchterregende Volkssagen und die riesigen Landstreifen Westpisars, die sie in Anspruch nehmen, sicher dafür sorgen, dass sie um Einiges mächtiger erscheinen. Drachen agieren oft umsichtig, können jedoch auch sehr brutal richten und scheuen nicht davor, Gegner einfach zu vernichten. Über die Anerkennung der Drachen als eigenes Volk wird gerne geschimpft, verständlicherweise umso mehr, je man sich von ihrem Herrschaftsgebiet entfernt.

Neun Prozent der Bevölkerung setzen sich aus anderen Völkern zusammen, die aus fremden Ländern nach Drachenstein gekommen sind oder nur von kleiner Zahl sind, so etwa Leoniden, Minotauren, Greiffen oder Einhörner. Je nach Landstrich können die Meinungen über diese Exoten von freundlich-neutral bis aufrichtig böse tendieren, weswegen sie gerne unter sich bleiben.

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